🥾 Zu Fuß über die Alpen Bregenz – Meran 15: Giggelberg – Meran
✨ Wo Wege Geschichten erzählen
Der letzte Morgen der Alpenüberquerung beginnt am Giggelberg.
Hinter uns liegen vierzehn Etappen. Der Bodensee ist weit entfernt, die Voralpen und Hochalpen liegen zurück. Vor uns liegt nur noch ein Ziel: Meran.
Doch auch der letzte Abschnitt hat es in sich. Vom Giggelberg führt der Weg zunächst weiter auf dem Meraner Höhenweg Nr. 24. Noch einmal geht es durch Bergwälder, über felsige Steige, vorbei an Almen und über ausgesetzte Wegabschnitte.
Dann verändert sich die Landschaft.
Aus der alpinen Bergwelt wird langsam die mediterran geprägte Landschaft rund um Meran. Die Höhen werden geringer, die Vegetation verändert sich und schließlich liegt die Stadt vor uns.
Die Alpenüberquerung endet dort, wo der Weg begann: zu Fuß.
📋 Tourensteckbrief
🥾 Etappe: 15 von 15
📍 Strecke: Giggelberg – Nasereithütte – Tablander Alm – Hochganghaus – Leiteralm – Hochmut – Meran
📏 Strecke: 22 km
⏱️ Dauer: 8:10 h
⬆️ Aufstieg: 564 hm
⬇️ Abstieg: 1.832 hm
⛰️ Höchster Punkt: 1.874 m
📉 Tiefster Punkt: 301 m
🥾 Schwierigkeit: T4 schwer
Eigenschaften der Wanderung
🚆 Mit Bahn und Bus erreichbar
Die Etappe ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und endet in Meran direkt im Bereich des Bahnhofs.
↗️ Von A nach B
Die Route führt vom Giggelberg bis nach Meran und ist damit eine klassische Streckenwanderung.
🥾 Etappentour
Diese Etappe bildet den 15. und letzten Abschnitt der Alpenüberquerung Bregenz – Meran.
🌄 Aussichtsreich
Vom Meraner Höhenweg öffnen sich immer wieder weite Blicke über das Etschtal, die Texelgruppe und die Landschaft rund um Meran.
🍽️ Einkehrmöglichkeit
Mehrere Hütten und Gasthäuser liegen direkt an oder nahe der Strecke.
👨👩👧👦 Familienfreundlich
Einige Abschnitte sind grundsätzlich familiengeeignet. Die gesamte Etappe ist wegen der alpinen und ausgesetzten Passagen jedoch nicht als einfache Familienwanderung zu verstehen.
🏛️ Kulturell / historisch
Der Meraner Höhenweg führt durch eine jahrhundertealte Kulturlandschaft mit Bergbauernhöfen, Waalwegen und historischen Siedlungsstrukturen.
🪨 Geologische Highlights
Felsige Bergwege, Geröllbereiche und die steilen Hänge der Texelgruppe prägen den oberen Teil der Etappe.
🌿 Flora und Fauna
Der Weg führt durch Bergwälder, Almflächen und unterschiedliche Vegetationszonen bis hinunter in die wärmere Landschaft um Meran.
💡 Geheimtipp
Der Vellauer Felsenweg ist eine anspruchsvolle Variante für geübte, trittsichere und schwindelfreie Wanderer.
🌿 Die Etappe auf einen Blick
Der letzte Abschnitt beginnt am Giggelberg auf rund 1.563 Metern und führt zunächst weiter über den Meraner Höhenweg.
Mit der Nasereithütte, der Tablander Alm und dem Hochganghaus liegen noch einmal mehrere markante Punkte des Höhenweges vor uns.
Dabei geht es nicht nur bergab. Nach dem Giggelberg folgen zunächst weitere Anstiege, bevor der große Abstieg nach Meran beginnt.
Besonders eindrucksvoll ist der Wechsel der Landschaft. Oben dominieren Bergwald, Fels und alpine Steige. Je weiter wir uns Meran nähern, desto stärker verändert sich das Landschaftsbild.
Am Ende liegen nur noch die letzten Wege durch die Kulturlandschaft des Meraner Beckens vor uns.
22 Kilometer trennen den Giggelberg von Meran – und mit diesen Kilometern endet die Alpenüberquerung Bregenz – Meran.
🏞️ Charakter der Wanderung
Die Etappe ist geprägt von einem ungewöhnlichen Verhältnis zwischen Auf- und Abstieg.
Nur 564 Höhenmeter Aufstieg stehen einem gewaltigen Abstieg von 1.832 Höhenmetern gegenüber. Das klingt zunächst nach einer einfachen letzten Etappe. Tatsächlich ist sie jedoch technisch anspruchsvoll.
Der Weg verläuft über schmale Bergpfade, felsige Abschnitte und teilweise ausgesetzte Passagen. Ketten und Sicherungen helfen an einzelnen Stellen über schwieriges Gelände.
Besonders der Bereich rund um das Hochganghaus, die Leiteralm und den weiteren Verlauf Richtung Hochmut verlangt Trittsicherheit.
Die Schwierigkeit liegt deshalb weniger in großen Anstiegen als im langen und teilweise technischen Abstieg.
Und dann kommt der Landschaftswechsel:
Von der alpinen Texelgruppe hinunter in die mediterran geprägte Landschaft von Meran.
🗺️ Karte und Tourenverlauf
Die interaktive Karte zeigt den vollständigen Verlauf der letzten Etappe von Giggelberg bis zum Bahnhof Meran.
Der Weg folgt zunächst dem Meraner Höhenweg Nr. 24. Über die Nasereithütte geht es weiter zur Tablander Alm und zur Goieneralm. Anschließend führt die Route zum Schutzhaus Hochgang und weiter zur Leiteralm.
Vom Bereich der Leiteralm geht es über den Gasthof Steinegg nach Hochmut.
Hier verändert sich die Wegführung entscheidend. Der Meraner Höhenweg wird verlassen und der Weg führt über Klausen, Farmerkreuz und die Meraner Waalrunde weiter in Richtung Meran.
Kurz vor Algund verlassen wir die Waalrunde und gehen über Gratsch und Martinsbrunn weiter in die Stadt.
Giggelberg → Nasereithütte → Tablander Alm → Goieneralm → Hochganghaus → Leiteralm → Gasthaus Steinegg → Hochmut → Klausen → Farmerkreuz → Meraner Waalrunde → Gratsch → Martinsbrunn → Meran Bahnhof
🥾 Einordnung des Weges
Diese Etappe ist der fünfzehnte und letzte Abschnitt der Alpenüberquerung Bregenz – Meran.
Gleichzeitig ist sie der endgültige Übergang aus der alpinen Bergwelt in den südlichen Landschaftsraum rund um Meran.
Der Weg folgt zunächst weiterhin dem Meraner Höhenweg Nr. 24. Dieser führt hoch über dem Etschtal durch die Landschaft der Texelgruppe und verbindet Bergbauernhöfe, Almen, Wälder und ausgesetzte Steige miteinander.
Mit dem Abstieg Richtung Hochmut verändert sich der Charakter zunehmend. Die großen Höhen liegen hinter uns. Statt hochalpiner Gipfel bestimmen nun Weinberge, Obstgärten, Waalwege und die Siedlungslandschaft rund um Meran das Bild.
Damit schließt sich zugleich der Kreis der gesamten Alpenüberquerung.
In Bregenz am Bodensee begann der Weg auf einer Höhe von nur wenigen hundert Metern. Dazwischen lagen die Nagelfluhkette, das Lechtal, die Lechtaler Alpen, das Pitztal, die Ötztaler Alpen und mehrere Übergänge über 3.000 Meter.
Nun geht es wieder hinunter auf 301 Meter.
Die Alpenüberquerung endet dort, wo sie ihr Ziel hatte:
in Meran.
🥾 Zu Fuß über die Alpen: Bregenz – Meran
Eine abwechslungsreiche und alpine Fernwanderung von den Ufern des Bodensees über den Alpenhauptkamm bis in den Süden nach Meran in 15 Etappen.
➡️ Link zur Gesamtetappe🥾 Der Weg in Etappen
Die Alpenüberquerung lässt sich in 15 Etappen unterteilen:
Der Auftakt führt vom Bodensee und Bregenz hinaus in Richtung Bregenzerwald bis nach Hittisau.
➡️ Link zur Etappe 1
Weiter durch die Voralpenlandschaft hinauf zum alpinen Stützpunkt des Staufner Hauses.
➡️ Link zur Etappe 2
Der Abstieg und Wegverlauf führt durch das idyllische Gunzesrieder Tal.
➡️ Link zur Etappe 3
Durch das Oberallgäu geht es weiter in den bekannten Bergsportort Oberstdorf.
➡️ Link zur Etappe 4
Über die Landesgrenze hinweg führt dieser Abschnitt hinein in das Lechtal nach Holzgau.
➡️ Link zur Etappe 5
Ein anspruchsvoller Anstieg in die hochalpine Region zum Württemberger Haus.
➡️ Link zur Etappe 6
Der Weg führt weiter durch hochalpine Pfade hinab zur einladenden Zammer Alm.
➡️ Link zur Etappe 7
Von der Schihütte Zams geht es über den Piller-Abschnitt mit optionalen Varianten weiter.
➡️ Link zur Etappe 8
Eine landschaftlich eindrucksvolle Etappe in den Kaunergrat zur Verpeilhütte.
➡️ Link zur Etappe 9
Hochalpiner Charakter pur: Der Übergang von der Verpeilhütte zur kühn gelegenen Kaunergrathütte.
➡️ Link zur Etappe 10
Über hochalpine Steige oder Alternativrouten führt der Weg zur geschichtsträchtigen Braunschweiger Hütte.
➡️ Link zur Etappe 11
Über den Pitztaler Hauptkamm oder das Pitztaler Jöchl geht es hinab in das Ötztaler Bergsteigerdorf Vent.
➡️ Link zur Etappe 12
Vorbei am Vernagt-Stausee führt die Route über den alpinen Hauptkamm nach Karthaus im Schnalstal.
➡️ Link zur Etappe 13
Der Einstieg in den berühmten Meraner Höhenweg führt von Karthaus weiter zum Giggelberg.
➡️ Link zur Etappe 14
Das Finale der Alpenüberquerung: Vom Giggelberg geht es endgültig hinab in das milde Meraner Land.
➡️ Link zur Etappe 15
🧗♂️ Die Etappe
🏔️ Giggelberg – Nasereithütte
Vom Giggelberg folgen wir dem Meraner Höhenweg Nr. 24.
Der Weg zieht sich oberhalb des Zieltales durch den Bergwald. Immer wieder öffnen sich zwischen den Bäumen Blicke über die umliegenden Berge.
Die Nasereithütte auf 1.523 Metern liegt am Eingang zum Zieltal im Naturpark Texelgruppe und bietet eine gute Möglichkeit für eine erste Rast.
🌲 Nasereithütte – Tablander Alm
Nach der Nasereithütte führt der Weg weiter durch den Bergwald.
Wir bleiben zunächst auf dem Höhenweg und überqueren mehrere Bäche. Danach beginnt der längere Anstieg zur Tablander Alm auf 1.788 Metern.
Der Weg wird steiler und führt über steinerne Stufen und breitere Geröllbereiche.
🏔️ Tablander Alm – Goieneralm – Hochganghaus
Unterhalb der Tablander Alm bleiben wir geradeaus und folgen dem Weg weiter zur Goieneralm.
An der Alm führt der Weg oberhalb vorbei und erreicht schließlich das Schutzhaus Hochgang auf 1.839 Metern.
Damit ist der höchste Punkt der Etappe fast erreicht.
🌲 Hochganghaus – Leiteralm
Vom Hochganghaus führt der Weg weiter durch den Märchenwald.
An der Hohen Wiege öffnet sich ein besonders schöner Blick über das Passeiertal und das Etschtal.
Der Weg wird wieder alpiner. Schmale Pfade, felsige Stufen und gesicherte Passagen führen weiter zur Leiteralm auf rund 1.450 Metern.
🧗♂️ Variante für geübte Wanderer: der Vellauer Felsenweg
Wer trittsicher und schwindelfrei ist und ausgesetzte Bergwege nicht scheut, kann den Abschnitt über den Vellauer Felsenweg als Variante wählen.
Der schmale Steig führt an steilen Felsflanken entlang und ist teilweise mit Stahlseilen und Ketten gesichert. Immer wieder eröffnen sich beeindruckende Blicke über das Etschtal und hinüber zum Meraner Talkessel.
Der Vellauer Felsenweg ist ausdrücklich eine Route für geübte, trittsichere und schwindelfreie Wanderer.
Wer sich diese Variante nicht zutraut oder den ausgesetzten Steig nicht gehen möchte, hat eine andere Möglichkeit: Die Seilbahn von Hochmut bringt Wanderer bequem ins Tal.
Damit gibt es an diesem Abschnitt zwei sehr unterschiedliche Möglichkeiten: den anspruchsvollen Weg für geübte Bergwanderer – oder die Seilbahn als komfortable Alternative.
Für unsere Alpenüberquerung bleibt jedoch der Grundsatz bestehen:
Zu Fuß über die Alpen bedeutet, den Weg auch zu Fuß zu gehen.
🌉 Leiteralm – Steinegg – Hochmut
Von der Leiteralm geht es weiter über den Oberen Felsenweg beziehungsweise Hans-Frieden-Weg.
Der Weg führt durch Wald und über felsige Passagen zum Gasthaus Steinegg.
Anschließend erreichen wir Hochmut.
Hier endet der Abschnitt des Meraner Höhenweges, den wir von Giggelberg aus verfolgt haben.
🌿 Hochmut – Klausen – Farmerkreuz
Von Hochmut führt der Weg in Richtung Klausen und Farmerkreuz.
Die alpine Bergwelt liegt nun endgültig hinter uns.
Die Wege werden zunehmend von der Kulturlandschaft rund um Meran geprägt.
🍎 Farmerkreuz – Meraner Waalrunde – Meran
Vom Farmerkreuz gelangen wir auf die Meraner Waalrunde.
Kurz vor Algund verlassen wir diese wieder in Richtung Meran.
Über Gratsch und vorbei an Martinsbrunn führt der Weg über die Laurinstraße schließlich ins Zentrum von Meran.
Der letzte Kilometer bringt uns zum Bahnhof Meran.
Hier endet die Wanderung.
Und hier endet auch die Alpenüberquerung.
📜 Sagen, Legenden und Geschichten
🏰 Schloss Tirol und die Landschaft über Meran
Wer sich dem Meraner Raum nähert, bewegt sich durch eine Landschaft, die seit Jahrhunderten von Burgen, Schlössern, Klöstern und alten Verkehrswegen geprägt ist.
Über dem Meraner Talkessel liegt Schloss Tirol, der namensgebende Stammsitz des historischen Landes Tirol.
Von den Höhenwegen rund um Meran erscheint diese Kulturlandschaft immer wieder zwischen Wald und Fels.
Die Alpenüberquerung endet damit nicht einfach in einer Stadt. Sie endet in einem Raum, in dem sich alpine Natur und jahrhundertealte Kulturgeschichte unmittelbar miteinander verbinden.
💧 Die Waalwege – Wasser über den Sonnenhängen
Die Waale gehören zu den charakteristischen historischen Landschaftselementen Südtirols.
Die künstlich angelegten Bewässerungskanäle führten Wasser aus den Bergen zu den landwirtschaftlich genutzten Flächen. Entlang dieser Wasserläufe entstanden Wege, die heute teilweise als Wanderwege genutzt werden.
Auch die Meraner Waalrunde greift dieses alte System auf.
So führt der letzte Abschnitt der Alpenüberquerung nicht nur hinunter nach Meran, sondern gleichzeitig durch eine Landschaft, deren heutiges Erscheinungsbild ohne die jahrhundertealte Bewässerungskultur kaum vorstellbar wäre.
📖 Geschichten, die weiterleben
Auf dem letzten Abschnitt der Alpenüberquerung begegnen uns nicht mehr nur Berge und alpine Wege. Wir erreichen eine Landschaft, die über Jahrhunderte von Bergbauern, Bewässerung, Burgen, Klöstern und alten Verkehrswegen geprägt wurde.
Vom Meraner Höhenweg bis zur Waalrunde verändert sich die Landschaft – doch ihre Geschichten bleiben.
Die Alpenüberquerung endet deshalb nicht mit dem letzten Bergpfad. Sie endet dort, wo Natur, Geschichte und Kultur ineinander übergehen.
➡️ 📖 Sagen, Legenden und Geschichten – Die Literarische Galerie
🌿 Natur und Landschaft
🌲 Die Wälder der Texelgruppe
Der obere Teil der Etappe führt durch ausgedehnte Bergwälder. Lärchen, Fichten und weitere Bergwaldgesellschaften prägen das Bild.
Zwischen den Bäumen öffnen sich immer wieder kleine Fenster in die umliegende Bergwelt.
Gerade dieser Wechsel zwischen geschlossenem Wald und überraschenden Ausblicken macht den Meraner Höhenweg so abwechslungsreich.
🌄 Bergwiesen und Almen
Mit der Tablander Alm und der Goieneralm durchqueren wir eine Landschaft, die bis heute von der traditionellen Berglandwirtschaft geprägt ist.
Almwiesen bilden dabei einen deutlichen Kontrast zu den felsigen und steilen Bereichen der Texelgruppe.
🪨 Fels und alpine Steige
Rund um das Hochganghaus und auf dem weiteren Weg zur Leiteralm wird das Gelände wieder felsiger.
Steinstufen, schmale Pfade, Geröll und gesicherte Passagen erinnern daran, dass die Alpenüberquerung auch auf ihrer letzten Etappe noch alpinen Charakter besitzt.
🍇 Hinunter nach Meran
Mit jedem Höhenmeter Richtung Meran verändert sich die Vegetation.
Der Bergwald geht in eine wärmere Kulturlandschaft über. Obstgärten, Weinbau und Siedlungen bestimmen zunehmend das Bild.
Damit wird der Übergang vom alpinen Norden zum südlichen Meran auch landschaftlich sichtbar.
Die Alpenüberquerung endet mit einem Wechsel der Landschaft – vom Bergwald hinunter in den mediterranen Süden.
📸 Die schönsten Momente der Etappe
🌄 Der Blick über das Etschtal
Immer wieder öffnen sich entlang des Meraner Höhenweges weite Blicke über das Etschtal.
Nach den vielen hochalpinen Etappen wirkt diese Landschaft bereits deutlich südlicher.
🌲 Der Märchenwald
Der Abschnitt durch den Märchenwald gehört zu den besonderen Wegpassagen.
Nach den offenen Berglandschaften der vorherigen Etappen verändert sich die Atmosphäre. Der Wald wird dichter und die Wege führen durch eine fast verwunschene Landschaft.
👀 Die Hohe Wiege
An der Hohen Wiege öffnet sich der Blick über das Passeiertal und das Etschtal.
Ein weiterer dieser Momente, in denen man innehält und zurückblickt.
Nicht nur auf die Landschaft – sondern auch auf den Weg, der hinter einem liegt.
🏔️ Der letzte alpine Abschnitt
Mit den felsigen Wegen, gesicherten Passagen und dem Bereich rund um Hochganghaus und Leiteralm zeigt die letzte Etappe noch einmal, dass die Alpenüberquerung nicht einfach gemütlich ausläuft.
Der Weg fordert bis zum Ende Aufmerksamkeit.
🌿 Der Abstieg nach Meran
Dann kommt der Wechsel.
Aus dem Bergwald wird Kulturlandschaft. Aus dem alpinen Weg wird ein Weg durch die Umgebung von Meran.
Die Stadt rückt näher.
Und irgendwann ist klar:
Das Ziel ist erreicht.
🍽️ Einkehrmöglichkeiten, Rastplätze und Übernachtung
🍽️ Einkehr
Entlang der Etappe bestehen mehrere Möglichkeiten zur Einkehr:
- Nasereithütte
- Tablander Alm
- Gasthaus Steinegg
- Gasthaus Hochmut
Die tatsächlichen Öffnungszeiten sollten vor dem Start geprüft werden.
🪑 Rastplätze
Besonders geeignet für eine Rast sind die Bereiche an den Lärchenwäldern am Fuchsberg sowie die Aussichtsplattform Gufel.
Auch die Hütten entlang des Weges bieten Möglichkeiten, die lange Etappe zu unterbrechen.
🛏️ Übernachtung in Meran
Am Ziel bieten sich unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten an.
Jugendherberge Meran / Youth Hostel
Carduccistraße 77, 39012 Meran
☎️ +39 0473 201475
Eine interessante Budgetmöglichkeit für Wanderer.
sleep & go – Meran easy staying
Goethestraße 20, 39012 Meran
Eine weitere Möglichkeit mit Zimmern beziehungsweise Apartments und guter Lage zum Bahnhof.
Gasthof Hanni
Goethestraße 76, 39012 Meran
☎️ +39 0473 442983
Ein traditioneller Familienbetrieb mit Frühstück.
Grand Hotel Bellevue
Freiheitsstraße 194, 39012 Meran
☎️ +39 0473 447621
Eine historische Unterkunft im Zentrum von Meran.
💡 Wissenswertes zur Etappe
🥾 Der Meraner Höhenweg Nr. 24
Der letzte Abschnitt folgt zunächst dem Meraner Höhenweg Nr. 24.
Der Höhenweg umrundet die Texelgruppe und verbindet die unterschiedlichen Landschaftsräume rund um das Meraner Becken miteinander.
🚡 Hochmut
Hochmut ist ein wichtiger Punkt am Ende des alpinen Abschnitts.
Hier besteht eine Verbindung zur Hochmuth-Seilbahn.
Wer den ausgesetzten Vellauer Felsenweg beziehungsweise schwierige alpine Passagen nicht gehen möchte, kann von hier aus auch die Seilbahn nutzen.
Für eine Alpenüberquerung komplett zu Fuß bleibt natürlich der Fußweg die konsequente Variante.
🌊 Die Meraner Waalrunde
Nach Hochmut führt unsere Route über Klausen und Farmerkreuz zur Meraner Waalrunde.
Damit begegnen wir auf den letzten Kilometern noch einmal einem charakteristischen Element der Südtiroler Kulturlandschaft.
🏙️ Meran
Meran ist das Ziel der gesamten Alpenüberquerung.
Nach 15 Etappen endet der Weg am Bahnhof der Stadt.
Von hier bestehen Bahnverbindungen in Richtung Bozen und weiter nach Norden.
⚠️ Hinweise zur Tour
Diese Etappe darf trotz des überwiegenden Abstiegs nicht unterschätzt werden.
Die Strecke enthält:
- lange Abstiege
- schmale Bergpfade
- felsige Passagen
- Geröll
- steinerne Stufen
- ausgesetzte Wegabschnitte
- gesicherte Passagen
- die Spannbandbrücke
- teilweise rutschige Abschnitte bei Nässe
Für die alpinen Abschnitte sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.
Bei Nässe können Fels, Holz, Steine und Stufen deutlich rutschiger sein.
🧗♂️ Vellauer Felsenweg
Der Vellauer Felsenweg ist eine optionale Variante für geübte Wanderer.
Er ist nur für trittsichere und schwindelfreie Wanderer geeignet. Die schmalen und teilweise ausgesetzten Passagen sind abschnittsweise mit Ketten beziehungsweise Stahlseilen gesichert.
Wer diesen Weg nicht gehen möchte, kann die Seilbahn ab Hochmut als Alternative nutzen.
☎️ Notfall
Euro-Notruf: 112
Vor dem Start sollten Wetterlage und aktuelle Wegverhältnisse geprüft werden.
🎒 Ausrüstung
🥾 Etappentour
Für die letzte Etappe ist eine vollständige Wanderausrüstung für alpine Bergwege erforderlich.
Besonders wichtig:
- feste, knöchelhohe Wanderschuhe mit gutem Profil
- Rucksack mit ausreichend Wasser
- Wetterschutz
- warme Kleidung für die höheren Bereiche
- Sonnenschutz und Kopfbedeckung
- Erste-Hilfe-Set
- Mobiltelefon
- Wanderstöcke für die langen Abstiege, sofern gewohnt
- ausreichend Verpflegung für die lange Etappe
Für die ausgesetzten und felsigen Abschnitte sind Trittsicherheit und geeignete Schuhe wichtiger als zusätzliches Spezialmaterial.
Wer den Vellauer Felsenweg als Variante wählt, sollte die alpine Schwierigkeit entsprechend berücksichtigen.
🎒 Tagesgepäck
Da es die letzte Etappe der Alpenüberquerung ist, sollte das Tagesgepäck trotzdem vollständig für einen langen Bergtag zusammengestellt sein:
- ausreichend Trinkwasser
- Brotzeit beziehungsweise Verpflegung
- Regen- und Wetterschutz
- warme Zusatzkleidung
- Sonnenschutz
- Erste-Hilfe-Set
- Mobiltelefon
- persönliche Medikamente
- Stirnlampe als Reserve
🧳 Mehrtagestour
Wer die gesamte Alpenüberquerung als Mehrtagestour unternimmt, kann für diese letzte Etappe mit leichtem Tagesgepäck unterwegs sein, wenn das Hauptgepäck separat transportiert wird.
🧳 Gepäcktransfer
Für diese Etappe ist kein eigener Gepäcktransfer bekannt.
Wer einen Gepäcktransport für die gesamte Alpenüberquerung organisiert, sollte die Übergabe bis zum Zielort Meran entsprechend planen.
🔗 Verbindung
🚆 Anreise zum Giggelberg
Der Giggelberg ist über die Texelbahn beziehungsweise die örtlichen Busverbindungen erreichbar.
Da unsere Alpenüberquerung jedoch ausdrücklich zu Fuß geplant ist, gehört die Nutzung der Bergbahn nicht zu unserem persönlichen Verlauf.
Die aktuelle Anreise sollte anhand der jeweils gültigen Fahrpläne und Betriebszeiten geprüft werden.
🚆 Rückreise ab Meran
Die Etappe endet am Bahnhof Meran.
Von hier bestehen Bahnverbindungen in Richtung Bozen und weiter über das Südtiroler Bahnnetz.
Damit ist nach der letzten Etappe eine direkte Weiterreise ohne zusätzlichen Transfer zum Bahnhof möglich.
⭐ Mein Eindruck
Fünfzehn Etappen liegen hinter uns.
Vom Bodensee bis nach Meran führte der Weg durch völlig unterschiedliche Landschaften: vom Bregenzerwald über die Nagelfluhkette und das Allgäu, durch das Lechtal und die Lechtaler Alpen, über die hochalpinen Übergänge des Pitztals und der Ötztaler Alpen bis hinunter nach Südtirol.
Wir standen auf Pässen über 3.000 Metern.
Wir gingen durch Geröll und Fels, über schmale Steige und gesicherte Passagen. Wir erlebten Regen, Nebel, Sturm und Sonnenschein.
Und jetzt liegt Meran vor uns.
Der letzte Abschnitt führt nicht einfach nur bergab. Er erzählt noch einmal die Geschichte dieser Alpenüberquerung: Die hohen Berge werden kleiner, die Wege verändern sich und aus der alpinen Landschaft wird die südliche Kulturlandschaft.
Am Bahnhof in Meran endet schließlich der Weg.
Aber eigentlich endet hier nicht nur eine Wanderung.
Hier endet ein Projekt, das mit einem einfachen Gedanken begann:
Zu Fuß über die Alpen.
Nicht mit der Seilbahn.
Nicht mit dem Bus.
Nicht mit dem Auto.
Sondern Schritt für Schritt.
Von Bregenz nach Meran.
Und genau deshalb fühlt sich der letzte Schritt am Bahnhof ein wenig anders an als jeder andere.
Die Alpen sind überquert. Der Weg ist geschafft.
✨ Wo Wege Geschichten erzählen – und manchmal bleibt die Geschichte länger als der Weg.
⭐ Wanderwelten
Ein Weg ist mehr als eine Strecke.
Er verbindet Landschaften, Menschen und Geschichten.
👉 Weitere Wanderwelten:
👉 Kontakt
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Interesse an einer Zusammenarbeit? Ich freue mich auf Ihre Nachricht.
Zum Kontaktformular✨ Literaturwelten & Hörfassungen
Tauche ein in die poetischen Klang- und Gedankenwelten von Gerd Groß — zwischen Literatur, Musik, Atmosphäre und philosophischer Reflexion.
