🥾 Zu Fuß über die Alpen: 1. Etappe Bregenz – Hittisau

✨ Wo Wege Geschichten erzählen

Von den Ufern des Bodensees hinein in den Bregenzerwald

Die Alpenüberquerung von Bregenz nach Meran beginnt dort, wo der Bodensee an die Stadt grenzt und die ersten Berge bereits den Blick nach Süden lenken.

Noch liegt der See hinter uns, wenn der Weg durch Bregenz und Wolfurt allmählich an Höhe gewinnt. Asphalt und Wege wechseln, die Landschaft wird ländlicher, und mit jedem Höhenmeter öffnet sich der Blick zurück über das Rheintal. Der Säntis erscheint am Horizont, später kommen die Berge des Bregenzerwaldes und des Allgäus hinzu.

Mit dem Brüggenegg und dem Brüggelekopf erreicht die erste Etappe ihren markanten Höhepunkt. Hier verändert sich der Charakter der Reise: Aus dem Auftakt am Bodensee wird eine Wanderung durch eine zunehmend alpine Landschaft.

Über Alberschwende führt der aktuelle Weg weiter durch den Bregenzerwald, hinunter zur Bregenzerach und schließlich nach Hittisau.

Der erste Tag zeigt bereits, was diese Alpenüberquerung ausmacht: lange Wegstrecken, wechselnde Landschaften, Höhenmeter und immer wieder jene Augenblicke, in denen aus einem Wanderweg ein Weg durch eine Geschichte wird.


📋 Tourensteckbrief

🥾 Etappe: Bregenz → Hittisau
📏 Strecke: 32,7 km
⏱️ Gehzeit: 10:30 h
⬆️ Aufstieg: 1.468 hm
⬇️ Abstieg: 1.075 hm
⛰️ Höchster Punkt: 1.178 m
📍 Tiefster Punkt: 398 m
🥾 Schwierigkeit: T1 schwer
🧭 Wegtyp: Von A nach B · Etappentour
🌄 Charakter: aussichtsreich · familienfreundlich · geologische Highlights · Flora & Fauna · Geheimtipp
🍽️ Einkehr: möglich
🌱 Erlebnis: Landschaft


🥾 Eigenschaften der Wanderung

🌄 Aussichtsreich
Vom Aufstieg aus dem Rheintal bis zum Brüggelekopf eröffnen sich immer wieder Blicke auf den Bodensee, das Rheintal, den Säntis und die umliegende Bergwelt.

🥾 Etappentour
Die Route ist als erste Etappe der Alpenüberquerung von Bregenz nach Meran angelegt.

🍽️ Einkehrmöglichkeit
Unterwegs bestehen Möglichkeiten zur Einkehr, unter anderem am Brüggele und in Lingenau.

👨‍👩‍👧 Familienfreundlich
Die Route verläuft überwiegend auf Wegen und Straßen. Die Länge und die Höhenmeter machen jedoch eine entsprechende Kondition erforderlich.

🪨 Geologische Highlights
Der Weg führt durch unterschiedliche Landschaftsräume vom Bodensee über das Rheintal bis in den Bregenzerwald.

🌿 Flora & Fauna
Mit dem Wechsel von Stadt, Kulturlandschaft, Wald und Berglandschaft verändert sich auch die natürliche Umgebung.

💎 Geheimtipp
Der Brüggelekopf ist einer der markanten Aussichtspunkte dieser ersten Etappe.


🌿 Die Etappe auf einen Blick

Die erste Etappe beginnt am Bahnhof Bregenz und führt zunächst durch das Stadtgebiet.

Über Wolfurt steigt der Weg allmählich in Richtung Alberschwende an. Mit zunehmender Höhe rückt der Bodensee in die Ferne und das Rheintal öffnet sich unterhalb des Weges.

Über Brüggenegg wird der Brüggelekopf erreicht. Der Aussichtspunkt auf 1.178 Metern bietet einen weiten Blick über den Bodensee, den Pfänderrücken, das Rheintal sowie die Bergwelt des Bregenzerwaldes und des Allgäus.

Anschließend führt die aktuelle Route wieder über Alberschwende und hinunter zur Bregenzerach. Über Lingenau geht es weiter zum Etappenziel Hittisau.

Die Etappe verbindet damit den städtischen Ausgangspunkt am Bodensee mit der Landschaft des Bregenzerwaldes.


🏞️ Charakter der Wanderung

Der erste Abschnitt besitzt noch deutlich den Charakter eines Stadt- und Vorstadtweges. Doch schon bald beginnt der Anstieg.

Die Landschaft verändert sich Schritt für Schritt. Aus Straßen werden kleinere Wege, aus der Stadt wird Kulturlandschaft, und schließlich bestimmen Wald, Wiesen und die Höhen des Bregenzerwaldes das Bild.

Der Brüggelekopf ist dabei nicht nur der höchste Punkt der Etappe, sondern auch ein landschaftlicher Höhepunkt. Nach dem Anstieg liegt die Landschaft des Bodenseeraums weit unterhalb, während sich der Blick in Richtung Alpen öffnet.

Danach folgt ein langer Wechsel aus Höhenwegen, Wegen durch die Landschaft und dem Abstieg zur Bregenzerach.

Mit 32,7 Kilometern und 1.468 Höhenmetern im Aufstieg ist diese erste Etappe bereits ein voller Wandertag. Die angegebenen 10:30 Stunden sind reine Gehzeit ohne Pausen.


🗺️ Karte und Tourenverlauf

Die interaktive Karte zeigt den Verlauf unserer ersten Etappe von Bregenz nach Hittisau über 32,7 Kilometer durch den Bregenzerwald. 

Die Etappe beginnt am Bahnhof Bregenz und führt zunächst durch das Stadtgebiet über Wolfurt hinauf nach Alberschwende.

Über Brüggenegg geht es weiter zum Brüggelekopf. Von dem Aussichtspunkt auf 1.178 Metern öffnen sich weite Blicke über den Bodensee, den Pfänderrücken, das Rheintal, den Säntis sowie die Bergwelt des Bregenzerwaldes und Allgäus.

Anschließend führt die Route wieder über Alberschwende hinunter zur Bregenzerach. Über Lingenau geht es weiter zum Etappenziel Hittisau.

Bregenz → Wolfurt → Alberschwende → Brüggenegg → Brüggelekopf → Alberschwende → Bregenzerach → Lingenau → Hittisau


🥾 Einordnung des Weges

Diese Etappe ist der Auftakt der Alpenüberquerung Bregenz – Meran.

Sie beginnt unmittelbar am Bodensee und führt bereits am ersten Wandertag hinein in den Bregenzerwald. Damit entsteht ein natürlicher Übergang vom Ausgangspunkt am See zu den alpinen Landschaften, die auf den folgenden Etappen zunehmend das Bild bestimmen werden.

Die erste Etappe ist noch keine hochalpine Wanderung. Sie vermittelt aber bereits die wesentlichen Elemente der gesamten Unternehmung: lange Distanzen, kräftige Anstiege und Abstiege, wechselnde Wegbeschaffenheit und weite Landschaftsbilder.


🧗‍♂️ Der Weg in Etappen

🏙️ Bregenz – Wolfurt

Der Startpunkt liegt am Bahnhof Bregenz. Von hier führt der Weg zunächst durch das Stadtgebiet und anschließend weiter in Richtung Wolfurt.

Der Bodensee bildet den landschaftlichen Ausgangspunkt der Reise. Noch ist die Umgebung vom städtischen Raum geprägt, doch der weitere Weg weist bereits deutlich nach oben.

🌄 Wolfurt – Alberschwende

Mit dem Anstieg verändert sich der Blick. Hinter uns bleibt der Bodensee, während sich das Rheintal immer weiter öffnet.

Alberschwende markiert den Übergang in die Landschaft des Bregenzerwaldes.

⛰️ Alberschwende – Brüggenegg – Brüggelekopf

Der Weg gewinnt weiter an Höhe. Über Brüggenegg wird der Brüggelekopf erreicht.

Hier liegt einer der schönsten Aussichtspunkte der gesamten ersten Etappe. Der Blick reicht über den Bodensee und das Rheintal bis zum Säntis sowie in Richtung Bregenzerwald und Allgäu.

🌿 Brüggelekopf – Alberschwende – Bregenzerach

Nach dem Höhepunkt der Etappe führt die aktuelle Route wieder über Alberschwende und hinunter zur Bregenzerach.

Die Landschaft wird ruhiger und stärker vom Bregenzerwald geprägt.

🌳 Bregenzerach – Lingenau – Hittisau

Über Lingenau setzt sich der Weg in Richtung Hittisau fort.

Lingenau bietet eine Möglichkeit zur Einkehr und Übernachtung. Das eigentliche Ziel dieser ersten Etappe ist Hittisau.


📜 Sagen, Legenden und Geschichten

Der Bregenzerwald ist nicht nur eine Landschaft aus Bergen, Wiesen und Wäldern. Hinter vielen Orten stehen Geschichten, die über Generationen weitergegeben wurden. Auf unserer ersten Etappe begegnen uns zwei besonders eindrucksvolle Überlieferungen.

⚔️ Die Weiberschlacht an der Roten Egg

Als die Frauen des Bregenzerwaldes den Schweden entgegentraten

Die Überlieferung führt zurück in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Als schwedische Truppen im Jahr 1647 in Vorarlberg einrückten, soll auch der Bregenzerwald von Plünderungen und Übergriffen bedroht gewesen sein.

Der Sage nach waren viele Männer der Region nicht zu Hause. Die Frauen mussten deshalb selbst handeln. Mit Sensen, Heugabeln und anderen bäuerlichen Geräten sollen sie sich den heranziehenden Soldaten entgegengestellt haben.

Ihre weißen Bregenzerwälder Juppen sollen die Schweden so beeindruckt oder erschreckt haben, dass sie die Frauen für übernatürliche Gestalten hielten und die Flucht ergriffen. Die Frauen sollen die Soldaten bis zum Fallenbach verfolgt haben.

Der Ort der Auseinandersetzung wurde später Rote Egg genannt.

Ob sich die Schlacht genau so ereignet hat, lässt sich historisch nicht eindeutig belegen. Überliefert ist die Geschichte jedoch seit Jahrhunderten und gehört bis heute zum Erzählgut des Bregenzerwaldes.

🌳 Die Sage vom seligen Merbod

Ein Wanderer, ein Lindenzweig und ein Märtyrer

Eine andere alte Überlieferung führt nach Alberschwende, das wir auf unserer Etappe durchqueren.

Der Sage nach kam der selige Merbod im frühen 12. Jahrhundert als Pfarrer nach Alberschwende. Die Überlieferung erzählt von seinem Wirken und schließlich von seinem gewaltsamen Tod.

An der vermuteten Todesstelle wurde später die heutige Merbodkapelle errichtet. Dort erinnert bis heute eine Gedenkstätte an den überlieferten Märtyrertod. Die Gemeinde berichtet außerdem von zahlreichen Wundern, die Merbod zugeschrieben wurden.

Auch die mächtige Dorflinde von Alberschwende besitzt ihre eigene Überlieferung. Ein Wanderbursche, möglicherweise sogar der erste Siedler Alberich, soll einen Lindenzweig als Hutschmuck mitgebracht und ihn hier eingepflanzt haben. Aus diesem Zweig soll die Linde entstanden sein, die heute als Wahrzeichen des Ortes gilt.

🏛️ Geschichte

🏘️ Alberschwende – ein alter Übergang zwischen Rheintal und Bregenzerwald

Alberschwende liegt an einem historischen Übergang zwischen dem Rheintal und dem Bregenzerwald. Der Ort wurde 1227 erstmals urkundlich als "Albrichswendi" erwähnt. Die Besiedlung reicht allerdings deutlich weiter zurück.

Im Mittelalter entwickelte sich Alberschwende zu einem eigenen kirchlichen und gerichtlichen Mittelpunkt. Besonders interessant für unsere Wanderung ist die Verbindung mit Lingenau: Beide Orte bildeten über lange Zeit ein gemeinsames Doppelgericht. Um 1600 wurde das Gericht Alberschwende von Lingenau getrennt.

Noch heute erinnert die alte Dorflinde an diese Vergangenheit. Nach der Überlieferung wurde unter ihr früher Gericht gehalten. Der gewaltige Baum steht am Dorfplatz und gilt mit einem geschätzten Alter von etwa 800 bis 1.000 Jahren als eines der bemerkenswertesten Naturdenkmäler Vorarlbergs.

🏰 Lingenau – Geschichte am Weg durch den Bregenzerwald

Auch Lingenau besitzt eine lange Geschichte. Der Ort war bereits im Mittelalter ein bedeutender Mittelpunkt des Vorderen Bregenzerwaldes und bildete gemeinsam mit Alberschwende über Jahrhunderte einen Gerichtsbezirk.

Die Lage zwischen Rheintal und Bregenzerwald machte die Gegend immer wieder zum Durchgangsraum. Auch die kriegerischen Ereignisse des 17. Jahrhunderts hinterließen ihre Spuren. Die Überlieferungen rund um den Einmarsch schwedischer Truppen verbinden die Geschichte Lingen­aus bis heute mit der Sage von der Weiberschlacht.

So treffen auf dieser ersten Etappe unterschiedliche Zeitschichten aufeinander: mittelalterliche Gerichtsorte, alte Kirchen- und Siedlungsgeschichte, die Erinnerungen an Kriegszeiten und jene Geschichten, die aus historischen Ereignissen im Laufe der Jahrhunderte zu Sagen wurden.

📖 Geschichten, die weiterleben

Auf dem Weg von Bregenz nach Hittisau begegnen uns damit nicht nur Landschaften, sondern auch die Erinnerungen der Menschen, die hier vor uns gelebt haben.

Manches ist urkundlich belegt, anderes wurde über Generationen weitererzählt. Gerade diese Verbindung macht den Bregenzerwald erzählerisch so interessant.

➡️ Sagen, Legenden und Geschichten – Die Literarische Galerie


🌿 Natur und Landschaft

Die Etappe beginnt am Bodensee und führt Schritt für Schritt hinein in die Landschaft des Bregenzerwaldes. Auf dem Weg von Bregenz über Wolfurt und Alberschwende bis nach Hittisau verändert sich das Landschaftsbild deutlich.

Vom städtischen Raum geht es durch das Rheintal und weiter hinauf in eine von Wiesen, Wäldern und bäuerlicher Kulturlandschaft geprägte Region. Mit zunehmender Höhe öffnen sich immer wieder Blicke zurück auf den Bodensee und das Rheintal.

🌊 Vom Bodensee ins Rheintal

Der Bodensee bildet den Ausgangspunkt der Alpenüberquerung. Während des Anstiegs wird der See zunehmend kleiner und verschwindet schließlich hinter der Landschaft.

Von den höher gelegenen Wegabschnitten ergeben sich Ausblicke über das Rheintal bis zum Säntis. Damit wird bereits am ersten Wandertag die Verbindung zwischen Bodenseeraum und Alpenlandschaft sichtbar.

🌿 Wiesen, Wald und Bregenzerwald

Mit Alberschwende beginnt der landschaftliche Übergang in den Bregenzerwald. Wiesen und Waldflächen begleiten den Weg, während die Bebauung zunehmend zurücktritt.

Der Wechsel zwischen offenen Flächen und Wald macht den Charakter der ersten Etappe aus. Besonders rund um Brüggenegg und den Brüggelekopf öffnet sich die Landschaft wieder und gibt den Blick weit über die umliegenden Regionen frei.

⛰️ Der Brüggelekopf

Mit 1.178 Metern ist der Brüggelekopf der höchste Punkt dieser Etappe. Sein Aussichtspunkt verbindet die Landschaft des Bregenzerwaldes mit den großen Landschaftsräumen am Bodensee und im Rheintal.

Der Blick reicht über den Bodensee, den Pfänderrücken und das Rheintal bis zum Säntis sowie in Richtung Allgäu und Bregenzerwald.

🌊 Entlang der Bregenzerach

Nach dem Brüggelekopf führt die Route wieder hinunter und erreicht die Bregenzerach. Der Fluss bildet einen deutlichen landschaftlichen Kontrast zu den offenen Höhen und begleitet einen weiteren Abschnitt des Weges.

Über Lingenau führt die Etappe schließlich weiter nach Hittisau.

Die erste Etappe zeigt damit bereits auf engem Raum den Wandel vom Bodensee über das Rheintal bis in die Berglandschaft des Bregenzerwaldes. Sie ist der landschaftliche Auftakt zu einer Alpenüberquerung, bei der sich die Umgebung mit jedem weiteren Tag verändern wird.


📸 Die schönsten Momente der Etappe 

🌊 Der Blick zurück zum Bodensee
Mit zunehmender Höhe wird der See immer kleiner und das Rheintal immer weiter.

🏔️ Der Säntis am Horizont
Von den erhöhten Wegabschnitten zeigt sich der markante Berg als Orientierungspunkt in der Ferne.

⛰️ Der Brüggelekopf
Der Aussichtspunkt bildet den landschaftlichen Höhepunkt der ersten Etappe.

🌲 Der Weg in den Bregenzerwald
Nach dem Höhenpunkt verändert sich die Atmosphäre. Wald, Wiesen und die Landschaft des Bregenzerwaldes bestimmen den weiteren Weg.

🇺🇦 Begegnung mit einem ukrainischen Wanderer

Unterwegs traf ich einen Ukrainer. Groß gewachsen, drahtig und mit einer ausgezeichneten Kondition. Wir kamen ins Gespräch und beschlossen, ein Stück unseres Weges gemeinsam zurückzulegen.

Lange dauerte es nicht, bis ich merkte, dass wir in unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs waren. Er ging mit einer Leichtigkeit voraus, die mir Respekt abverlangte. Einen Skihang hinauf war er schnell oben, während ich bei diesem Tempo bereits zu kämpfen hatte. Dazu ging mir langsam das Wasser aus.

Er blieb gelassen. "Wasser gibt es immer auf dem Friedhof."

Ein Satz, der mir zunächst ungewöhnlich vorkam und den ich trotzdem nicht vergessen habe.

Er erzählte mir, dass er immer draußen schlafe, unter freiem Himmel. Für ihn schien das nichts Besonderes zu sein. Wandern, weitergehen, irgendwo schlafen – als wäre die Landschaft selbst sein Zuhause.

Dann trennten sich unsere Wege.

In dieser Nacht zog ein Gewitter auf. Ich lag in meinem warmen Bett und musste an ihn denken. Während draußen das Wetter umschlug, fragte ich mich, wo er wohl seinen Schlafplatz gefunden hatte und wie er die Nacht verbringen würde.

"Ich habe ihn nie wieder gesehen. Aber manche Begegnungen dauern nur wenige Stunden und bleiben trotzdem für immer im Gedächtnis …" 


🍽️ Einkehrmöglichkeiten, Rastplätze und Übernachtung

🍽️ Einkehr

Alpengasthof Brüggele
Auf rund 1.170 m bietet der Alpengasthof Einkehr und Übernachtungsmöglichkeit.

Aktuelle Öffnungszeiten und Ruhetage sollten vor der Wanderung geprüft werden.

🌿 Rastmöglichkeiten

Rastmöglichkeiten bestehen unter anderem in:

  • Bregenz
  • Alberschwende
  • Brüggelekopf
  • Lingenau

🛏️ Übernachtung

Für das Etappenziel Hittisau stehen verschiedene Hotels, Pensionen und Privatzimmer zur Verfügung.

Eine preisorientierte Möglichkeit ist das OXA – easy stay. Darüber hinaus gibt es Unterkünfte in unterschiedlichen Kategorien.


💡 Wissenswertes zur Etappe

Die erste Etappe ist mit 32,7 km eine lange Tagesetappe.

Die 10:30 Stunden beziehen sich auf die reine Gehzeit und enthalten keine Pausen. Für die persönliche Tagesplanung müssen deshalb zusätzliche Zeiten für Rast, Einkehr und mögliche Besichtigungen eingeplant werden.

Auch die Höhenmeter sind bereits am ersten Tag deutlich: 1.468 Höhenmeter Aufstieg stehen 1.075 Höhenmetern Abstieg gegenüber.

Die Wegoberfläche verteilt sich auf:

🛣️ Asphalt: 15,6 km
🪨 Schotterweg: 5,8 km
🌿 Naturweg: 4,0 km
🥾 Pfad: 6,1 km
🚗 Straße: 1,2 km


⚠️ Hinweise zur Tour

🌦️ Wetter
Auch die erste Etappe kann bei Nässe anstrengend werden. Bei Gewitter, Starkregen oder schlechter Sicht sollte die aktuelle Wetterentwicklung berücksichtigt werden.

🥾 Gelände
Die Route verläuft überwiegend über Wege und Straßen, weist aber bereits deutliche Anstiege und Abstiege auf. Bei Nässe können Wald- und Wiesenwege rutschig sein.

⏱️ Gehzeit
Die angegebene Gehzeit von 10:30 Stunden ist eine reine Laufzeit ohne Pausen.

🚨 Notruf
112 – Euronotruf
140 – Alpine Notlage in Österreich


🎒 Ausrüstung

🥾 Etappentour

Die erste Etappe ist mit 32,7 km, 1.468 Höhenmetern im Aufstieg und einer angegebenen Gehzeit von 10:30 Stunden ein langer Wandertag. Die Ausrüstung sollte deshalb auf eine ausgedehnte Tagesetappe abgestimmt sein.

🥾 Wanderschuhe mit gutem Profil für Asphalt, Schotterwege, Naturwege und Pfade

🎒 Tagesgepäck mit ausreichend Trinkwasser, Verpflegung, Regen- und Wetterschutz sowie den persönlichen Dingen für einen langen Wandertag

🧥 Wetterangepasste Kleidung, da sich die Bedingungen zwischen Bodensee, Rheintal und den höher gelegenen Abschnitten verändern können

🧢 Sonnen- und Regenschutz für die längeren offenen Wegabschnitte

🩹 Kleine persönliche Erste-Hilfe-Ausrüstung

📱 Mobiltelefon für Navigation und Notfälle

Die konkrete aktuelle Streckenführung, Tourdaten und weitere Informationen zur Etappe sind bei Outdooractive hinterlegt:

👉 Zu Fuß über die Alpen Bregenz – Meran 1: Bregenz – Hittisau

🧳 Mehrtagestour

Wer die Alpenüberquerung von Bregenz nach Meran als Mehrtagestour wandert, benötigt zusätzlich die persönliche Mehrtagesausrüstung. Das Tagesgepäck dieser Etappe sollte dabei nur das enthalten, was während des Wandertages tatsächlich benötigt wird.

🧳 Gepäcktransfer

Kein Gepäcktransfer bekannt.


🔗 Verbindung

Die Etappe ist der Auftakt der Alpenüberquerung Bregenz – Meran.

Gesamtweg: Bregenz → Meran
Etappe 1: Bregenz → Hittisau

Von Hittisau setzt sich die Alpenüberquerung auf der folgenden Etappe in Richtung Süden fort.

👉 Zu Fuß über die Alpen Bregenz – Meran 1: Bregenz – Hittisau


⭐ Mein Eindruck

Der erste Tag einer Alpenüberquerung besitzt immer eine besondere Stimmung.

Man startet nicht irgendwo im Gebirge, sondern mitten in Bregenz am Bodensee. Die Reise beginnt zunächst unspektakulär im städtischen Raum. Erst nach und nach gewinnt der Weg an Höhe und verändert damit auch den Blick auf die Landschaft.

Der Bodensee bleibt zurück, das Rheintal öffnet sich, und der Blick über den Schweizer Säntis begleitet uns noch einmal zurück in die Ferne. Mit dem Brüggelekopf steht schließlich die erste markante Höhe der Alpenüberquerung vor uns.

Gerade dieser Übergang macht den Reiz der Etappe aus. Die Alpenüberquerung beginnt nicht mit einem spektakulären Gipfel, sondern mit einem langsamen Hineinwandern in die Bergwelt.

Mit Hittisau ist schließlich der erste Abschnitt geschafft. Doch eigentlich hat die Reise hier erst begonnen.

Von den Ufern des Bodensees führt der Weg hinein in die Alpen.