🥾 Zu Fuß über die Alpen 2: Hittisau – Staufner Haus 

✨ Wo Wege Geschichten erzählen

Von Hittisau über die Nagelfluhkette zum Staufner Haus

Mit der zweiten Etappe verlassen wir endgültig die Voralpen. Von Hittisau führt der Weg hinein ins Lecknertal und hinauf zum Hochhäderich. Von dort beginnt die eigentliche Höhenwanderung über die Nagelfluhkette.

Vier markante Gipfel begleiten unseren Weg: Hochhäderich, Falken, Eineguntkopf und Seelekopf. Dazwischen liegen saftige Bergwiesen, schmale Höhenpfade, ausgesetzte Passagen und immer wieder weite Blicke über das westliche Allgäu, den Bregenzerwald und bei guter Sicht bis zu den Alpen und zum Bodensee.

Diese Etappe gehört für mich zu den schönsten Bergwanderungen des westlichen Allgäus. Sie verbindet die offene Landschaft des Lecknertals mit einem Höhenweg, der bereits deutlich alpinen Charakter besitzt.

Und sie zeigte mir einmal mehr, dass auf einer Alpenüberquerung nicht alles so selbstverständlich ist, wie es auf der Karte aussieht.

📖 Literarischer Einstieg

Hittisau liegt hinter uns. Der Bregenzerwald wird kleiner, während der Weg in das Lecknertal hineinführt.

Mit jedem Höhenmeter verändert sich die Landschaft. Aus Wegen durch die Kulturlandschaft werden Bergpfade, aus Wiesen werden Höhenzüge und aus dem vertrauten Voralpenland wird die Nagelfluhkette.

Der Hochhäderich ist der erste große Höhepunkt. Danach folgt ein Grat, der die Etappe prägt: Falken, Eineguntkopf und Seelekopf reihen sich aneinander.

Hier oben wird die Alpenüberquerung zu dem, was ihr Name verspricht. Der Weg wird schmaler, die Blicke werden weiter und manche Passage verlangt nicht nur Kondition, sondern auch Konzentration.


📋 Tourensteckbrief

🥾 Etappe: Hittisau – Staufner Haus
📏 Strecke: 13,2 km
⏱️ Gehzeit: 5:50 Stunden
⬆️ Aufstieg: 1.276 hm
⬇️ Abstieg: 431 hm
🏔️ Höchster Punkt: 1.652 m
📍 Tiefster Punkt: 777 m
⛰️ Schwierigkeit: schwer
🌄 Erlebnis: Landschaft
🥾 Wege: 22 m Asphalt · 1,2 km Schotterweg · 3,5 km Naturweg · 8,4 km Pfad

Die Etappe führt überwiegend über Naturwege und Pfade. Mit 1.276 Höhenmetern auf nur 13,2 Kilometern ist sie kurz, aber anspruchsvoll.


🥾 Eigenschaften der Wanderung

⛰️ Alpine Höhenwanderung
🌄 Aussichtsreiche Nagelfluhkette
🥾 Schmale Höhenpfade
🧗 Teilweise ausgesetzte Passagen
🪢 Teilweise drahtseilgesicherte Abschnitte
🌿 Bergwiesen und Alpflächen
🏔️ Vier markante Gipfel
🏡 Einkehr am Hochhäderich
🛏️ Übernachtung im Staufner Haus

Die Etappe verlangt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Bei Nässe, Nebel oder schlechter Sicht verändert sich der Charakter der Bergwanderung deutlich.


🌿 Die Etappe auf einen Blick

Von Hittisau geht es zunächst hinein ins Lecknertal. Über Reute und die Lochalpe steigt der Weg stetig an, bis mit dem Hochhäderich die Nagelfluhkette erreicht ist.

Nun beginnt der eigentliche Höhenweg. Über den Falken und den Eineguntkopf führt die Route weiter zum Seelekopf.

Vier Gipfel liegen auf unserem Weg und jeder besitzt seinen eigenen Charakter.

Am Ende der Höhenwanderung geht es hinunter zum Staufner Haus auf 1.634 Metern.


🏞️ Charakter der Wanderung

Die zweite Etappe ist ein deutlicher Schritt in Richtung alpine Bergwelt.

Der Anstieg aus Hittisau durch das Lecknertal beginnt noch vergleichsweise ruhig. Die Landschaft ist von Weiden, Wald und Alpwirtschaft geprägt. Das Lecknertal selbst ist bis heute eine Kulturlandschaft der Alpwirtschaft; rund 50 Alpen liegen beiderseits der österreichisch-deutschen Grenze.

Mit dem Hochhäderich verändert sich der Charakter. Der Weg erreicht die Nagelfluhkette und damit einen Höhenzug mit schmalen Pfaden und teilweise ausgesetzten Stellen.

Besonders der Bereich am Falkengrat verlangt Aufmerksamkeit. Hier zählen Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine sichere Wetterlage.

Die Belohnung sind die Ausblicke: Bei guter Sicht öffnet sich die Landschaft weit über das westliche Allgäu und die Voralpen.


🗺️ Karte und Tourenverlauf

Die interaktive Karte zeigt den Verlauf unserer zweiten Etappe von Hittisau über die Nagelfluhkette zum Staufner Haus. Die aktuelle Outdooractive-Tour umfasst 13,2 Kilometer und 1.276 Höhenmeter im Aufstieg.

Von Hittisau führt der Weg zunächst über Reute in das Lecknertal. Entlang des Tales gewinnen wir kontinuierlich an Höhe.

Über die Lochalpe erreichen wir den Hochhäderich. Hier beginnt die eigentliche Höhenwanderung.

Der Weg führt über den Falken und den Eineguntkopf zum Seelekopf. Die schmalen Höhenpfade wechseln mit offenen Bergwiesen und ausgesetzten Passagen.

Vom Seelekopf geht es hinunter zum Staufner Haus, unserem Etappenziel auf 1.634 Metern.

Hittisau → Lecknertal → Lochalpe → Hochhäderich → Falken → Eineguntkopf → Seelekopf → Staufner Haus

Die Wegführung und technischen Tourdaten entsprechen der aktuell veröffentlichten Outdooractive-Tour.


🥾 Einordnung des Weges

Mit dieser Etappe verlassen wir den Bregenzerwald endgültig und erreichen die alpine Welt der Nagelfluhkette.

Die Route bewegt sich zugleich auf einem grenzüberschreitenden Landschaftsraum zwischen Vorarlberg und Allgäu. Der Naturpark Nagelfluhkette verbindet diese beiden Regionen und umfasst 15 Gemeinden, darunter acht Gemeinden im Vorderen Bregenzerwald.

Für unsere Alpenüberquerung ist die Etappe ein wichtiger Übergang: Aus dem Anstieg der ersten Tage wird nun eine echte Höhenwanderung.


🧗‍♂️ Der Weg in Etappen

🏘️ Hittisau – Lecknertal

Am Dorfplatz von Hittisau beginnt der Anstieg. Über Reute führt der Weg in Richtung Lecknertal.

Das Tal wird von der Nagelfluhkette im Norden und sanfteren Höhenzügen im Süden begleitet. Die Landschaft ist durch Weiden, Wald und die traditionelle Alpwirtschaft geprägt.

🌿 Lecknertal – Lochalpe

Mit zunehmender Höhe wird die Landschaft offener. Das Lecknertal besitzt einen ausgeprägten alpinen Charakter, obwohl die Talformen zunächst noch sanft wirken.

Hier zeigt sich besonders deutlich, wie eng Natur und jahrhundertealte Alpwirtschaft miteinander verbunden sind.

⛰️ Lochalpe – Hochhäderich

Über die Lochalpe steigt der Weg weiter zum Hochhäderich.

Hier beginnt die eigentliche Höhenwanderung der Etappe. Der Blick öffnet sich und die Nagelfluhkette wird zum bestimmenden Landschaftselement.

🏔️ Hochhäderich – Falken – Eineguntkopf – Seelekopf

Jetzt folgt der anspruchsvollste Teil.

Vier markante Gipfel prägen die Etappe. Die Höhenpfade sind teilweise schmal und ausgesetzt. Einige Passagen sind mit Drahtseilen gesichert.

Gerade hier zeigt sich, warum diese Etappe nicht unterschätzt werden sollte.

🏡 Seelekopf – Staufner Haus

Vom Seelekopf führt der Weg schließlich hinunter zum Staufner Haus.

Die Hütte liegt auf 1.634 Metern am Hochgrat und gehört zur DAV-Sektion Oberstaufen-Lindenberg. Von der Bergstation der Hochgratbahn sind es etwa zehn Gehminuten.


📜 Sagen, Legenden und Geschichten

🌊 Der Lecknersee – ein See aus einer Rutschung

Mitten im Lecknertal liegt der Lecknersee. Seine Entstehung gehört zu den Geschichten dieser Landschaft.

Der heutige See entstand 1817 durch eine Rutschung. Das Ereignis veränderte die Landschaft des Tales und schuf ein Gewässer, das bis heute zu den besonderen Orten des Lecknertals gehört.

Der Lecknersee ist damit mehr als ein schöner Rastplatz. Er erzählt von der Kraft der Landschaft, die auch heute noch sichtbar ist.

💰 Das Geldloch der Rappenfluh

Bei Hittisau liegt die Rappenfluh mit ihren mächtigen Nagelfluhblöcken. Dort befindet sich das geheimnisvolle Geldloch.

Die Überlieferung erzählt von einem verborgenen Schatz, der in einem Butterfass versteckt worden sein soll. Der Schatz wurde angeblich nie wieder geborgen.

Das Geldloch ist bis heute ein besonderer Ort der Rappenfluh. Die Felslandschaft selbst macht leicht verständlich, warum sich um solche Plätze Geschichten und Überlieferungen gebildet haben.

🏛️ Geschichte

🏘️ Hittisau – ein alter Siedlungsraum

Die Geschichte Hittisaus reicht bis in die mittelalterliche Erschließung des Bregenzerwaldes zurück. Seit etwa dem Jahr 1000 wurden Teile des Bregenzerwaldes gerodet und urbar gemacht.

1249 erscheint Hittisau erstmals urkundlich als "Hittinsowe". Die Urkunde von Papst Innozenz IV. stellte das Kloster Mehrerau und seine Besitzungen unter Schutz.

Von diesem alten Siedlungsraum führt unsere heutige Wanderung hinaus in das Lecknertal und damit in eine Landschaft, die über Jahrhunderte vor allem durch die Alpwirtschaft geprägt wurde.

🐄 Das Lecknertal – Landschaft der Alpwirtschaft

Das Lecknertal wurde wegen des rauen Klimas nie dauerhaft besiedelt. Die Landschaft wurde stattdessen über Jahrhunderte durch die Alpwirtschaft genutzt.

Heute liegen dort rund 50 Alpen. Einige davon sind Sennalpen, auf denen die Milch direkt vor Ort zu Käse verarbeitet wird. Die jahrhundertelange Nutzung hat die Landschaft mit ihren Weiden, Wäldern und eingestreuten Nagelfluhblöcken wesentlich geprägt.


🌿 Natur und Landschaft

Die zweite Etappe führt durch einen bemerkenswerten Übergangsraum: vom Bregenzerwald über das Lecknertal hinauf in die Nagelfluhkette.

🌱 Kulturlandschaft Lecknertal

Das Lecknertal ist keine unberührte Wildnis. Seine heutige Landschaft wurde über Jahrhunderte durch die Alpwirtschaft gestaltet.

Weiden und Wald wechseln sich ab. Dazwischen liegen die typischen Nagelfluhblöcke, die wie große natürliche Betonbrocken aus der Landschaft ragen.

🪨 Nagelfluh

Das Gestein der Region ist ein Konglomerat aus älteren Geröllablagerungen. Im Lecknertal tritt die Nagelfluh an verschiedenen Stellen deutlich sichtbar hervor.

Die Felsen und Blöcke sind ein prägendes Element dieser Etappe und geben der Landschaft ihren unverwechselbaren Charakter.

🌿 Bergwiesen und Alpflächen

Mit zunehmender Höhe werden die Waldflächen geringer und die offenen Bergwiesen bestimmen das Bild.

Der Naturpark Nagelfluhkette ist für seine vielfältigen Lebensräume bekannt. Alpweiden, Hochlagenmoore, Weißtannen- und Schluchtwälder gehören zu den Landschaftselementen des grenzüberschreitenden Naturparks.

🏔️ Die Nagelfluhkette

Über Hochhäderich, Falken, Eineguntkopf und Seelekopf erleben wir die Nagelfluhkette unmittelbar als Höhenlandschaft.

Die schmalen Grate und offenen Flanken geben der Etappe ihren alpinen Charakter. Gleichzeitig liegt unterhalb der Höhenzüge weiterhin die Kulturlandschaft des Allgäus und Bregenzerwaldes.


📸 Die schönsten Momente der Etappe

🏔️ Vier Gipfel – vier eigene Charaktere

Hochhäderich, Falken, Eineguntkopf und Seelekopf liegen auf unserem Weg. Für mich wurden sie zu einer kleinen Sammlung von Gipfelkreuzen.

Jeder Gipfel hatte seinen eigenen Charakter und seinen eigenen Blick in die Landschaft.

🧊 Die vereiste Passage an der Nagelfluhkette

Obwohl es Sommer war, erwartete mich an der Nagelfluhkette eine ausgesetzte Passage, die direkt am Hang vereist war. Die Stelle war mit einem Seil gesichert, machte aber zunächst den Eindruck, als wäre sie nicht begehbar.

Als ich dort ankam, standen bereits mehrere Wanderer vor der Passage. Sie waren überzeugt, dass der Weg unpassierbar sei, und wollten die Stelle weiträumig umgehen.

Ich sah mir die Situation genau an. Dann kam mir eine Idee, die ich auch sofort ausprobierte. Nachdem ich die Seilversicherung überprüft hatte, stämmte ich meine Beine gegen die Felswand, ohne den vereisten Weg zu betreten, und bewegte mich in seitlichen Schritten über die Passage.

Es war anstrengend, aber es funktionierte.

Andere Wanderer beobachteten das und folgten anschließend auf dieselbe Art über die vereiste Stelle.

Für mich war es einer dieser Momente, in denen eine schwierige Passage nicht durch Kraft, sondern durch genaues Hinsehen und eine etwas andere Bewegung zu bewältigen war.


🍽️ Einkehrmöglichkeiten, Rastplätze und Übernachtung

☕ Einkehr

Berggasthaus Hochhäderich
Tel. +43 664 9222410

Das Berggasthaus liegt am Hochhäderich und bietet sich als Einkehr auf der Etappe an. Die aktuelle OA-Angabe nennt eine Öffnung von Juni bis Oktober mit Ruhetagen am Dienstag und Mittwoch. Vor dem Start sollten die aktuellen Öffnungszeiten geprüft werden.

🌿 Rastplätze

Geeignete Rastmöglichkeiten gibt es am Hochhäderich sowie unterwegs an geeigneten Stellen und im Bereich der Gipfel.

Gerade auf dem Höhenweg sollte die Rast so gewählt werden, dass sie nicht an ausgesetzten Passagen erfolgt.

🛏️ Übernachtung

Staufner Haus – 1.634 m
DAV-Sektion Oberstaufen-Lindenberg
Tel. +49 8386 8255

Das Staufner Haus ist das Ziel dieser Etappe und liegt am Hochgrat. Die Hütte ist etwa zehn Gehminuten von der Bergstation der Hochgratbahn entfernt.

Sommersaison 2026: 01.05.–18.10.2026
Warme Küche: 10:30–16:00 Uhr
Abendessen: 18:00–20:00 Uhr


💡 Wissenswertes zur Etappe

🌳 Naturpark Nagelfluhkette

Die Etappe führt durch den grenzüberschreitenden Naturpark Nagelfluhkette. Der Naturpark verbindet den Bregenzerwald mit dem Allgäu und umfasst 15 Gemeinden. Hittisau ist Sitz der Geschäftsstelle für den österreichischen Teil des Naturparks.

🐄 Hittisau und die Alpen

Hittisau ist besonders stark von der Alpwirtschaft geprägt. Die Gemeinde bezeichnet sich als alpreichste Gemeinde Österreichs; zahlreiche Alpen werden bis heute bewirtschaftet.

Die Landschaft, durch die wir wandern, ist deshalb nicht nur Naturraum, sondern auch Ergebnis jahrhundertelanger bäuerlicher Arbeit.

🏡 Das Staufner Haus

Das Staufner Haus wurde 1907 gebaut und 1908 eingeweiht. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts begann der Ausbau und die Markierung des Wegenetzes am Hochgrat.

Damit steht am Ende unserer zweiten Etappe eine Hütte, deren Geschichte eng mit der Entwicklung des Bergwanderns an der Nagelfluhkette verbunden ist.


⚠️ Hinweise zur Tour

🌦️ Wetter

Die Etappe verläuft über einen alpinen Höhenkamm. Gewitter, Sturm, Nebel oder Nässe können die Bedingungen erheblich verändern. Bei schlechter Sicht sollte besonders vorsichtig gewandert werden.

🧗 Alpines Gelände

Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich. Einzelne Passagen sind ausgesetzt und teilweise mit Drahtseilen gesichert.

Die von mir erlebte vereiste Passage zeigt zusätzlich, dass selbst im Sommer besondere Bedingungen auftreten können. Meine damalige Lösung war eine persönliche Situation und ist keine Empfehlung, vereiste oder ausgesetzte Passagen auf gleiche Weise zu begehen.

🚨 Notruf

112 – Euronotruf
140 – Alpine Notfälle Österreich


🎒 Ausrüstung

🥾 Etappentour

Für diese Etappe ist eine alpine Wanderausrüstung erforderlich.

👞 Wanderschuhe mit gutem Profil für Naturwege, Pfade und die teilweise steinigen Höhenpassagen.

🎒 Tagesgepäck: ausreichend Wasser und Verpflegung für die gesamte Etappe, Regen- und Wetterschutz, warme Zusatzkleidung für den Höhenbereich, Sonnenschutz, persönliche Medikamente und ein kleines Erste-Hilfe-Set.

🧥 Bekleidung: Auch im Sommer sollte für den Höhenkamm warme und wetterfeste Kleidung im Rucksack sein. Nebel, Wind und Nässe können die Bedingungen schnell verändern.

📱 Mobiltelefon: für Notfälle und zur Orientierung.

🧳 Mehrtagestour

Wer die Alpenüberquerung als Mehrtagestour wandert, benötigt zusätzlich:

  • Wechselkleidung
  • warme Kleidung für den Höhenbereich
  • Hüttenschlafsack
  • Stirnlampe
  • persönliche Hüttenausrüstung
  • persönliche Hygieneartikel

🧳 Gepäcktransfer

Für diese Alpenüberquerung ist ein Gepäcktransport grundsätzlich möglich; Outdooractive nennt hierfür den ÖBB Haus-zu-Haus-Gepäckservice, Tel. +43 5 1717.

Direkt zur Outdooractive-Etappe:
👉 Zu Fuß über die Alpen Bregenz – Meran 2: Hittisau – Staufner Haus


🔗 Verbindung

🚆 ÖPNV · 🚗 PKW · 🅿️ Parken

Die aktuellen Informationen zur Anreise nach Hittisau mit Bahn und Bus, zur Anfahrt mit dem PKW sowie zu den Parkmöglichkeiten am Bahnhof Hittisau findest du direkt in der Outdooractive-Tour dieser Etappe.

👉 Zu Fuß über die Alpen Bregenz – Meran 2: Hittisau – Staufner Haus

🔄 Tipp für die Rückreise

Da die Etappe am Staufner Haus endet und der Ausgangspunkt Hittisau ist, sollte die Rückfahrt zum Etappenanfang bereits bei der Planung berücksichtigt werden.

Die jeweils aktuellen Möglichkeiten für Bahn und Bus sowie die Anreiseinformationen sind ebenfalls direkt in der Outdooractive-Tour hinterlegt.


⭐ Mein Eindruck

Die zweite Etappe ist für mich eine der eindrucksvollsten Bergwanderungen dieser Alpenüberquerung.

Nach dem Auftakt am Bodensee und dem Weg durch den Bregenzerwald verändert sich hier der Charakter der Reise. Die Nagelfluhkette verlangt Aufmerksamkeit und Kondition, belohnt aber mit einer Landschaft, die in Erinnerung bleibt.

Vier Gipfel, schmale Höhenwege, weite Ausblicke und die Nähe zu den Alpen machen diese Etappe zu einem besonderen Abschnitt des Weges von Bregenz nach Meran.

Und dann sind da die kleinen Erlebnisse, die sich nicht in Höhenmetern oder Kilometern messen lassen: ein Gipfelkreuz, eine überraschende Wetterlage oder eine vereiste Passage mitten im Sommer.

Gerade solche Momente machen eine Alpenüberquerung zu einer persönlichen Geschichte.