🥾 Zu Fuß über die Alpen Bozen Verona 19: Deutschnofen – Hornalm 

✨ Wo Wege Geschichten erzählen

Manche Etappen erzählen ihre Geschichte nicht durch einen einzelnen Gipfel, sondern durch den Wechsel der Landschaft. Von Deutschnofen führt der Weg zunächst zu einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte Südtirols, anschließend tief hinein in die Erdgeschichte der Dolomiten und schließlich wieder hinauf in die stillen Höhen des Naturparks Trudner Horn.

Maria Weißenstein, das Kösertal, die Bletterbachschlucht und die Hornalm liegen auf einer einzigen langen Tagesetappe. Dazwischen liegen Wälder, Almen, Bergpfade, ein tiefer Talgrund und mehr als 1.400 Höhenmeter im Aufstieg.

Die 28,1 Kilometer verlangen Ausdauer. Dafür verändert sich die Landschaft beinahe ununterbrochen. Der Weg führt von der Kulturlandschaft rund um Deutschnofen über die geologische Welt des Bletterbachs bis zu den offenen Höhen des Trudner Horns.

Ein Tag, an dem man nicht nur Strecke macht, sondern durch verschiedene Landschaften und durch Millionen Jahre Erdgeschichte wandert.


📋 Tourensteckbrief mit Icons

  • 🥾 Etappe: Deutschnofen → Hornalm
  • 📏 Strecke: 28,1 km
  • ⏱️ Dauer: 10:05 Std.
  • ⬆️ Aufstieg: 1.447 hm
  • ⬇️ Abstieg: 1.123 hm
  • ⛰️ Höchster Punkt: 1.729 m – Schmieder Alm
  • 📉 Tiefster Punkt: 984 m – Kaltenbrunn
  • 🎚️ Schwierigkeit: T2 – schwer
  • 🧭 Charakter: lange Etappentour, abwechslungsreich, aussichtsreich
  • 🌿 Landschaft: Wald, Almflächen, Schlucht, Bergwege und Hochlagen
  • 🏛️ Kultur: Maria Weißenstein, Radein, Truden
  • 🪨 Geologie: Bletterbachschlucht / Dolomiten UNESCO-Welterbe
  • 🍽️ Einkehr: mehrere Möglichkeiten entlang der Strecke
  • 🚌 ÖPNV: Start Deutschnofen mit Bus erreichbar; Rückfahrt vom Bereich Truden möglich
  • 🥾 Wege: Asphalt, Schotterweg, Naturweg und Pfad

🥾 Eigenschaften der Wanderung

  • 🏔️ Lange Bergwanderung
  • ⬆️ Zwei größere Anstiege
  • 🔄 Ständiges Auf und Ab
  • 🪨 Geologisch außergewöhnliche Etappe
  • Wallfahrtsort Maria Weißenstein
  • 🌍 UNESCO-Welterbe Bletterbach
  • 🌲 Wald- und Almwege
  • 🌄 Weite Panoramen im Naturpark Trudner Horn
  • 🥾 Keine Seilbahn und kein Bus während der Etappe
  • 🍽️ Mehrere Einkehrmöglichkeiten

🌿 Die Etappe auf einen Blick

Von Deutschnofen geht es zunächst über den E5 nach Maria Weißenstein. Der Wallfahrtsort auf 1.520 Metern bildet den ersten kulturellen Höhepunkt der Etappe.

Über die Schmiederalm und durch das Kösertal führt der Weg anschließend in Richtung Bletterbach. Hier verändert sich der Charakter der Wanderung grundlegend. Statt Wallfahrtsgeschichte steht nun die Erdgeschichte im Mittelpunkt.

Über den Waldlehrpfad wird das Besucherzentrum des GEOPARC erreicht. Danach führt der Weg hinunter zum Taubenleck und weiter über Radein und den Zirmerhof nach Unterradein und Kaltenbrunn.

Mit 984 Metern ist dort der tiefste Punkt erreicht. Doch die Etappe ist noch lange nicht beendet. Über Truden und den Ziss-Sattel steigt der Weg wieder kräftig zur Hornalm an.

Am Ende liegen 28,1 Kilometer und 1.447 Höhenmeter hinter dem Wanderer.


🏞️ Charakter der Wanderung

⛪ Von Deutschnofen nach Maria Weißenstein

Der erste Abschnitt verbindet die Berglandschaft rund um Deutschnofen mit einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte Südtirols. Maria Weißenstein liegt auf 1.520 Metern und wird von einer großen Klosteranlage geprägt. Der Wallfahrtsort gehört zu den bekanntesten religiösen Zentren des Landes.

🌲 Durch Kösertal und Bergwald

Hinter Maria Weißenstein wird die Landschaft ruhiger. Über die Schmiederalm und durch das Kösertal führt die Route durch Wald- und Almgelände. Mit der Schmiederalm wird zugleich der höchste Punkt der Etappe mit 1.729 Metern erreicht.

🪨 Die Bletterbachschlucht

Der GEOPARC Bletterbach ist der geologische Höhepunkt der Etappe. Die Schlucht macht unterschiedliche Gesteinsschichten und Spuren der Erdgeschichte sichtbar. Das Gebiet gehört zum UNESCO-Welterbe Dolomiten.

📉 Hinunter nach Kaltenbrunn

Nach dem Taubenleck verliert die Route deutlich an Höhe. Über Radein und Unterradein geht es bis Kaltenbrunn auf 984 Meter hinunter.

Damit ist der tiefste Punkt der Wanderung erreicht – und gleichzeitig beginnt der letzte große Gegenanstieg.

🌄 Hinauf zur Hornalm

Von Kaltenbrunn führt der Weg über Truden und den Ziss-Sattel wieder in die Höhen des Naturparks Trudner Horn. Die Hornalm liegt auf rund 1.710 Metern und bietet weite Ausblicke über die umliegenden Bergketten.


🗺️ Karte und Tourenverlauf

Die interaktive Karte zeigt den Verlauf des E5 von Deutschnofen über Maria Weißenstein, ein bekannter Wallfahrtsort zur Hornalm 

Deutschnofen → Kirchweg → E5 → Maria Weißenstein 1.520 m → Schmiederalm 1.674 m → Kösertal 1.695 m → Laner Alm 1.583 m → Waldlehrpfad → Besucherzentrum GEOPARC Bletterbach → Taubenleck 1.426 m → Radein → Zirmerhof 1.552 m → Unterradein → Kaltenbrunn / Fontanefredde 984 m → Truden 1.127 m → Ziss-Sattel / Passo Cisa 1.439 m → Hornalm / Malga Corno 1.710 m

Die Etappe folgt dabei abschnittsweise dem E5 und verbindet diesen mit den Wegen durch das Gebiet um Maria Weißenstein und den GEOPARC Bletterbach.


🥾 Einordnung des Weges

Die Etappe 19 führt die Alpenüberquerung "Zu Fuß über die Alpen Bozen – Verona" von Deutschnofen weiter in Richtung Süden. Nach dem kräftigen Aufstieg von Bozen nach Deutschnofen verändert sich der Charakter der Durchquerung erneut: Die Route verlässt zunehmend die unmittelbare Umgebung des Eisacktals und führt durch eine Landschaft, in der Kultur, Geologie und alpine Natur eng miteinander verbunden sind.

Mit Maria Weißenstein, der Bletterbachschlucht und dem Naturpark Trudner Horn liegen gleich mehrere außergewöhnliche Landschafts- und Kulturpunkte auf dieser Etappe. Besonders die Bletterbachschlucht macht deutlich, dass diese Alpenüberquerung nicht nur eine Aneinanderreihung von Gipfeln und Höhenmetern ist. Der Weg führt durch eine Landschaft, in der die Erdgeschichte selbst zum Teil der Wanderung wird.

Gleichzeitig bleibt das Prinzip der gesamten Tour bestehen: Die Strecke wird aus eigener Kraft bewältigt. Kein Bus, keine Seilbahn und kein Fahrzeug verkürzt die 28,1 Kilometer. Auch der Tiefpunkt in Kaltenbrunn ist dabei kein Etappenziel, sondern lediglich eine Zwischenstation auf dem Weg zurück in die Höhen zur Hornalm.

Damit steht diese Etappe beispielhaft für den Charakter des Weges Bozen – Verona: lange Distanzen, deutliche Höhenunterschiede und immer wieder neue Landschaftsräume, die sich nur demjenigen erschließen, der sie tatsächlich zu Fuß durchquert.


🧗‍♂️ Der Weg in Etappen

Die Etappe verbindet Deutschnofen mit der Hornalm und bildet damit den nächsten Abschnitt der Alpenüberquerung von Bozen nach Verona. Mit 28,1 Kilometern gehört sie zu den langen Tagesetappen und verbindet Wallfahrtsgeschichte, Erdgeschichte und die Höhen des Naturparks Trudner Horn.


🧭 Die Wanderung

⛪ Zwischen Wallfahrt und Bergweg

Der Tag beginnt in Deutschnofen und führt zunächst in Richtung Maria Weißenstein. Hier verändert sich der Charakter des Weges für einen Moment: Aus dem Bergweg wird ein Weg zu einem Ort, der seit Jahrhunderten Menschen anzieht.

Doch lange bleibt die Route nicht in dieser Welt. Hinter Maria Weißenstein beginnt wieder die Landschaft der Almen und Wälder.

🪨 Ein Blick in die Geschichte der Erde

Mit dem Bletterbach erreicht die Wanderung einen Ort, an dem die Zeit eine andere Dimension bekommt. Während der Wanderer einige Stunden unterwegs ist, erzählen die Gesteinsschichten von einer Erdgeschichte, die Millionen Jahre zurückreicht.

Der GEOPARC beschreibt die Bletterbachschlucht als Fenster in die Erdgeschichte der Dolomiten. Fossile Pflanzenreste, Saurierspuren und unterschiedliche Gesteinsschichten machen diesen Abschnitt zu einem besonderen Naturerlebnis.

📉 Der tiefste Punkt ist nicht das Ende

Nach Radein und Unterradein führt die Route immer weiter hinunter. In Kaltenbrunn ist mit 984 Metern der tiefste Punkt erreicht.

Gerade hier zeigt sich der Charakter dieser Etappe besonders deutlich: Wer glaubt, der schwierigste Teil liege nach dem langen Abstieg hinter ihm, wird eines Besseren belehrt.

Von Kaltenbrunn beginnt der nächste Anstieg.

🌲 Zurück in die Höhen

Über Truden und den Ziss-Sattel gewinnt die Route wieder deutlich an Höhe. Der Naturpark Trudner Horn ist für seine große Vielfalt an Wäldern und Lebensräumen bekannt. Zwischen submediterranen Bereichen und subalpinen Wäldern wechseln auch die Vegetationsformen deutlich.

Schließlich erreicht der Weg die Hornalm. Der lange Wandertag endet dort oben – nach einem Tag, an dem die Landschaft mehrfach ihr Gesicht gewechselt hat.


📜 Sagen, Legenden und Geschichten

⛪ Die Legende von Maria Weißenstein

Um Maria Weißenstein rankt sich eine alte Wallfahrtslegende. Sie erzählt von dem Bauern Leonhard, der schwer erkrankte und in eine tiefe Schlucht stürzte. Dort soll ihm die Muttergottes erschienen sein und ihm Hilfe versprochen haben, wenn er zu ihren Ehren eine Kapelle errichte.

Nachdem Leonhard gerettet worden war, vergaß er zunächst sein Versprechen. Erst ein geheimnisvolles Licht erinnerte ihn daran. Bei den späteren Grabungsarbeiten soll eine kleine Statue der Schmerzensmutter gefunden worden sein. Aus dieser Überlieferung entwickelte sich die Geschichte des Wallfahrtsortes Maria Weißenstein.

🪨 Eine Landschaft voller Erdgeschichte

Die Geschichte des Bletterbachs ist dagegen keine Sage. Sie steht buchstäblich im Gestein. Die Schlucht erschließt auf eindrucksvolle Weise Gesteinsschichten und Fossilien und gehört zum Welterbe Dolomiten. UNESCO führt die Dolomiten wegen ihrer außergewöhnlichen Landschaft und ihrer internationalen geologischen und geomorphologischen Bedeutung als Welterbe.

📜 Geschichten, die weiterleben

Diese Sagen sind nur ein Teil des reichen Erzählgutes der Schwäbischen Alb. Manche Geschichten haben einen historischen Kern, andere sind über Jahrhunderte gewachsen und wieder andere leben vor allem von der Fantasie ihrer Erzähler.

Auch auf der Literarischen Galerie haben wir Sagen, Legenden und Hörspiele aus den Landschaften gesammelt, durch die unsere Wanderwege führen.

➡️ Sagen, Legenden und Geschichten – Die Literarische Galerie


🌿 Natur und Landschaft

🌲 Wälder rund um Deutschnofen

Die Etappe beginnt in einer von Wäldern und Wiesen geprägten Kulturlandschaft. Mit zunehmender Höhe wird der Wald dichter und die Siedlungen treten zurück.

🌾 Almen und Hochflächen

Rund um Schmiederalm, Kösertal und Laner Alm öffnet sich die Landschaft. Waldflächen wechseln mit Almwiesen und Hochflächen.

🪨 Bletterbach – die geologische Landschaft

Der Bletterbach ist der spektakulärste Naturraum dieser Etappe. Die Schlucht zeigt unterschiedliche Gesteinsschichten und Fossilien und macht die geologische Entwicklung der Dolomiten unmittelbar sichtbar.

🌲 Naturpark Trudner Horn

Im letzten Abschnitt erreicht die Wanderung den Naturpark Trudner Horn. Er zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt an Wäldern und Lebensräumen aus. Geologisch treffen hier unter anderem Quarzporphyr und Dolomit aufeinander. Auch Moore und Feuchtgebiete gehören zur Landschaft.

🌄 Die Aussicht von der Hornalm

Mit der Hornalm erreicht die Etappe eine offene Höhenlage. Von hier reichen die Blicke über die Lagoraikette, die Palagruppe, Schwarz- und Weißhorn, Latemar, Rosengarten und weitere Berggruppen.

Eine Etappe, in der Wald, Alm, Schlucht und Hochgebirge nicht nebeneinanderliegen, sondern ineinander übergehen.


📸 Die schönsten Momente der Wanderung

⛪ Maria Weißenstein

Der erste große Höhepunkt ist die Ankunft am Wallfahrtsort. Die Klosteranlage und die Lage auf 1.520 Metern geben dem Weg einen ganz eigenen Charakter.

🪨 Die Bletterbachschlucht

Hier wird aus Wandern eine Reise durch die Erdgeschichte. Die farbigen Gesteinsschichten und die steilen Wände machen diesen Abschnitt zu einem der eindrucksvollsten Naturerlebnisse der Etappe.

📉 Der Blick zurück aus dem Tal

Nach dem Abstieg bis Kaltenbrunn wird deutlich, wie viel Höhe auf dieser Etappe bereits überwunden wurde – und wie viel noch bevorsteht.

🌄 Die letzten Höhenmeter zur Hornalm

Der erneute Anstieg zur Hornalm ist fordernd, aber er führt zurück in eine offene Berglandschaft. Mit jedem Höhenmeter verändert sich der Blick.

🏔️ Ankommen auf der Hornalm

Nach 28,1 Kilometern ist die Hornalm ein würdiger Abschluss. Die lange Etappe endet dort oben mit weitem Blick über die Bergwelt.


🍽️ Einkehrmöglichkeiten, Rastplätze und Übernachtung

☕ Einkehr unterwegs

Entlang der Etappe bestehen unter anderem Einkehrmöglichkeiten bei:

  • Gasthof Weißenstein bei Maria Weißenstein
  • 🌲 Gasthof Schneiderwiesen
  • 🌾 Laner Alm
  • 🪨 Gasthof Schwarzenbach
  • 🏡 Einkehrmöglichkeiten in Radein und Kaltenbrunn
  • 🏔️ Horn Alm am Etappenziel

🛏️ Übernachtung an der Hornalm

Horn Alm / Malga Corno
Mühlnerstraße 11
39040 Truden im Naturpark
Tel. +39 338 1022342
E-Mail: hornalm@zur-muehle.com

Die Horn Alm liegt direkt am Etappenziel und bietet Einkehr sowie Übernachtungsmöglichkeit. Die aktuellen Kontaktdaten werden auch von Südtirol Tourismus bestätigt.

➡️ Mehr davon erfahren Sie aus der Einzeletappe


💡 Wissenswertes zur Wanderung

🌍 UNESCO-Welterbe Dolomiten

Die Dolomiten wurden 2009 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Ausschlaggebend sind unter anderem ihre außergewöhnliche Landschaft und ihre internationale Bedeutung für Geologie und Geomorphologie.

🦖 Erdgeschichte zum Anfassen

Im Bletterbach sind unter anderem fossile Pflanzenreste und versteinerte Spuren von Tieren zu finden. Der GEOPARC macht diese Erdgeschichte über Wege, Informationstafeln und Führungen zugänglich.

🌲 Naturpark Trudner Horn

Der Naturpark gehört zu den artenreichsten Naturparks Südtirols. Unterschiedliche klimatische Einflüsse führen zu einer ungewöhnlich vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt.

🌳 Die alte Linde von Truden

In Truden steht eine rund 600 Jahre alte Linde am Kirchplatz. Sie gehört zu den markanten Natur- und Kulturdenkmälern des Ortes.


⚠️ Hinweise zur Tour

🪨 Bletterbachschlucht

Für die Begehung der Bletterbachschlucht besteht Helmpflicht. Schutzhelme können im Besucherzentrum in Aldein beziehungsweise im GEOMuseum Radein kostenlos gegen Hinterlegung eines Ausweises ausgeliehen werden.

🌧️ Wetter und Steinschlag

Bei Regen, Gewitter, Frost oder Schneeschmelze wird wegen erhöhter Stein- und Rutschgefahr von der Begehung der Schlucht dringend abgeraten. Vor dem Einstieg müssen Wetter- und Wegbedingungen geprüft werden.

🥾 Länge der Etappe

28,1 Kilometer und 1.447 Höhenmeter im Aufstieg machen diese Etappe körperlich anspruchsvoll. Ein früher Start und eine realistische Zeitplanung sind deshalb sinnvoll.

📱 Notruf

Europäischer Notruf: 112

In der Bletterbachschlucht besteht nur an ausgewählten Stellen Mobilfunkempfang.

➡️ Mehr davon erfahren Sie aus der Einzeletappe


🎒 Ausrüstung

🥾 Ausrüstung für die Tagestour

  • 🥾 stabile Wanderschuhe mit gutem Profil
  • 🎒 ausreichend großer Tagesrucksack
  • 💧 ausreichend Trinkwasser
  • 🍎 Tagesverpflegung
  • 🧥 Regen- und Wetterschutz
  • 🧢 Sonnen- und Kopfschutz
  • 🥾 Wanderstöcke für die langen Auf- und Abstiege
  • 🗺️ Wanderkarte bzw. digitale Navigation
  • 🩹 kleines Erste-Hilfe-Set
  • 📱 Smartphone/GPS mit ausreichender Akkuladung
  • 🪖 für die Bletterbachschlucht: Schutzhelm vor Ort ausleihen

Der GEOPARC verlangt für die Schlucht festes Schuhwerk und einen Schutzhelm.

🎒 Ausrüstung für die Mehrtagestour

Für die Einbindung in die Alpenüberquerung sollte zusätzlich eingeplant werden:

  • 🎒 Mehrtagestour-Rucksack
  • 👕 Wechselbekleidung
  • 🧦 ausreichend Wandersocken und Unterwäsche
  • 🧥 warme Bekleidung für die höheren Lagen
  • 🌧️ wasserdichte Kleidung und Rucksackschutz
  • 🧴 persönliche Hygieneausrüstung
  • 🔦 Stirnlampe
  • 🔋 Ladegerät bzw. Powerbank
  • 🪪 Ausweis und persönliche Unterlagen
  • 💊 persönlich benötigte Medikamente
  • 🧳 geordnete und wettergeschützte Gepäckaufteilung

🧳 Gepäcktransport

Für diese Etappe ist kein verifizierter organisierter Gepäcktransport Bestandteil der Tour.

Wer die Etappe als Teil der mehrtägigen Alpenüberquerung wandert, sollte den Gepäcktransport deshalb vorab selbst organisieren oder mit der jeweiligen Unterkunft beziehungsweise einem regionalen Transferanbieter individuell vereinbaren.

Da die Hornalm außerhalb eines normalen Ortszentrums liegt, sollte ein Transfer bis zum Etappenziel nicht kurzfristig vorausgesetzt werden.


🔗 Verbindung

🚌 Anreise nach Deutschnofen

Deutschnofen ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Das regionale Busnetz verbindet Deutschnofen unter anderem mit dem Raum Bozen und dem Eggental. Die aktuellen Fahrpläne sollten für den jeweiligen Wandertag über südtirolmobil geprüft werden.

🚗 Anreise mit dem Pkw

Deutschnofen ist über das Eggental von Bozen aus mit dem Pkw erreichbar. Für eine Etappentour mit Rückkehr zum Ausgangspunkt ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln praktischer.

🅿️ Parken

In Deutschnofen stehen Parkmöglichkeiten im Ortsbereich zur Verfügung. Vor einer mehrtägigen Tour sollte geklärt werden, ob das Fahrzeug über mehrere Tage am gewählten Parkplatz stehen bleiben darf.

🔄 Rückreise von der Hornalm

Die Hornalm liegt außerhalb des Ortszentrums. Für die Rückfahrt muss zunächst der Bereich Truden erreicht werden. Von Truden bestehen Busverbindungen in Richtung Montan, Neumarkt und Auer; insbesondere die Linie 144 verbindet Truden mit Neumarkt.

Für eine direkte Rückkehr nach Deutschnofen ist die konkrete Verbindung am Wandertag anhand des aktuellen südtirolmobil-Fahrplans zu planen.


⭐ Mein Eindruck

Diese Etappe ist eine derjenigen, bei denen die Kilometerzahl allein wenig über den Charakter des Tages verrät. 28,1 Kilometer klingen zunächst nach einer langen Wanderung – tatsächlich ist es eine Folge ganz unterschiedlicher Landschaften, die immer wieder neue Anforderungen stellt.

Maria Weißenstein gibt der Etappe zunächst einen kulturellen Rahmen. Danach übernimmt die Natur das Kommando. Im Bletterbach wird die Wanderung beinahe zu einer Zeitreise, bevor der lange Abstieg nach Kaltenbrunn folgt.

Doch gerade dort zeigt sich die eigentliche Besonderheit dieser Etappe: Der tiefste Punkt ist nicht das Ende der Anstrengung. Wer in Kaltenbrunn angekommen ist, hat noch den gesamten Schlussanstieg über Truden und den Ziss-Sattel zur Hornalm vor sich.

Am Ende steht deshalb nicht nur eine Zahl von 28,1 Kilometern im Tourenbuch. Es bleibt das Gefühl, an einem einzigen Tag durch erstaunlich viele Welten gegangen zu sein – vom Wallfahrtsort über Millionen Jahre Erdgeschichte bis hinauf zu den stillen Höhen des Trudner Horns.


⭐ Wanderwelten

Ein Weg ist mehr als eine Strecke.
Er verbindet Landschaften, Menschen und Geschichten.


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