🥾 Zu Fuß über die Alpen Bozen Verona 27: Giazza - Erbezzo
✨ Wo Wege Geschichten erzählen
Giazza liegt hinter uns, doch seine Geschichten bleiben noch einen Augenblick im Weg zurück. Dann zieht der E5 aus dem Tal hinauf. Der Wald weicht den Wiesen am Monte Potteghe, und die Lessinia öffnet sich: weit, grün und von Höfen und kleinen Siedlungen durchzogen.
Diese Landschaft wirkt sanft, aber der Weg lässt nicht nach. Nach dem langen Anstieg folgt ein stetiges Auf und Ab, über Höhen und durch kleine Orte, bis Erbezzo erreicht ist. Dazwischen begegnen sich Natur und Kultur auf besondere Weise: Kalkstein und rötliches Gestein, alte Gehöfte und Steinbrüche erzählen davon, wie die Menschen diese Höhen über Generationen bewohnt und genutzt haben.
🥾 Tourensteckbrief
Start: Giazza, 735 m
Ziel: Erbezzo
Strecke: 21,1 km
Dauer: 7:45 Stunden
Aufstieg: 1.252 Höhenmeter
Abstieg: 970 Höhenmeter
Höchster Punkt: Monte Potteghe, 1.469 m
Schwierigkeit: T3 – schwer
Fitnessanforderung: sehr anspruchsvoll
Die aktuellen Tourendaten und die Wegführung findest du bei Outdooractive:
https://www.outdooractive.com/de/route/fernwanderweg/verona/zu-fuss-ueber-die-alpen-bozen-verona-27-giazza-erbrezzo/113113403/
🥾 Eigenschaften der Wanderung
⛰️ Langer Anstieg von Giazza zum Monte Potteghe
🌄 Weite Wiesen und aussichtsreiche Höhen der Lessinia
🥾 Ständiges Auf und Ab auf 21,1 Kilometern
🪨 Kalkstein und rötlicher Rosso Ammonitico
🏡 Verstreute Gehöfte und kleine Siedlungen
🏛️ Kulturlandschaft mit historischen Steinbrüchen
🍽️ Einkehrmöglichkeit bei der Trattoria Locanda Maregge
🚌 Laut Outdooractive mit Bahn und Bus erreichbar
Outdooractive stuft die Etappe als T3 und insgesamt schwer ein. Die lange Strecke, der kräftige Anstieg zu Beginn und die wiederholten Gegenanstiege verlangen gute Kondition und Trittsicherheit.
🌿 Die Etappe auf einen Blick
Von Giazza steigt der E5 über II Ponte hinauf zu den Wiesen am Monte Potteghe. Auf rund 1.469 Metern erreicht die Etappe ihren höchsten Punkt. Danach führt der Weg am kleinen See und an verstreuten Gehöften vorbei zur Contrada Merli und zur Trattoria Locanda Maregge.
Über Tinazzo, Zamberlini, Sala, Croce, Lesi und Scalchi geht es durch die Mittlere Lessinia weiter nach Erbezzo. Der lange Anstieg liegt am Anfang, doch das anschließende Auf und Ab fordert weiterhin Kraft. Zwischen Wald, offenen Wiesen und kleinen Siedlungen zeigt sich die Lessinia als eine Landschaft, die Natur und menschliche Nutzung eng miteinander verbindet.
🥾 Einordnung des Weges
Die vorherige Etappe führte aus der Gipfelwelt des Carega hinunter nach Giazza. Dort begegneten wir der zimbrischen Sprache und Kultur. Mit Etappe 27 verlassen wir diesen besonderen Ort und steigen in die Mittleren Lessinischen Alpen hinauf.
Der Charakter verändert sich: Die alpinen Gipfel des Carega liegen zurück; nun prägen Wiesen, Gehöfte, kleine Ortschaften und Steinbrüche das Bild. Zugleich bleibt die Kulturgeschichte der Region gegenwärtig. Der Stein, aus dem Häuser, Mauern und Dächer entstanden, erzählt von einer langen Beziehung zwischen Landschaft und Leben.
🏞️ Charakter der Wanderung
Der Tag beginnt mit einem langen Anstieg aus Giazza hinauf zum Monte Potteghe. Erst oben öffnet sich der Weg zu den Wiesen und weiten Formen der Lessinia. Doch der höchste Punkt bedeutet noch keine Erholung: Danach folgt ein anhaltendes Auf und Ab, das die Kräfte über viele Kilometer beansprucht.
Die Landschaft wechselt immer wieder ihren Ausdruck. Waldpassagen gehen in offene Flächen über; zwischen den Wiesen liegen Gehöfte und kleine Siedlungen. Auch der Untergrund erzählt mit: Weißer Kalkstein und das rötliche, fossilienreiche Gestein Rosso Ammonitico wurden über lange Zeit abgebaut und als Baumaterial verwendet.
So ist Etappe 27 weder reine Bergwanderung noch bloßer Weg von Ort zu Ort. Sie führt durch eine bewohnte und gestaltete Berglandschaft – und lässt auf Schritt und Tritt erkennen, wie eng die Wege der Menschen mit dem Gestein, den Wiesen und den Höhen der Lessinia verbunden sind.
🗺️ Karte und Tourenverlauf
Der Weg verläuft von Giazza über II Ponte und die Wiesen am Monte Potteghe zum höchsten Punkt der Etappe. Anschließend führt er am kleinen See vorbei zur Contrada Merli und zur Trattoria Locanda Maregge. Von dort geht es über mehrere Gehöfte und Siedlungen nach Erbezzo.
Giazza → II Ponte → Monte Potteghe → kleiner See → Contrada Merli → Trattoria Locanda Maregge → Tinazzo → Zamberlini → Sala → Croce → Lesi → Scalchi → Erbezzo
Die Wegführung und technischen Tourendaten entsprechen der aktuell veröffentlichten Outdooractive-Tour.
🥾 Einordnung des Weges
Die vorherige Etappe führte aus der Gipfelwelt des Carega hinunter nach Giazza. Dort begegneten wir der zimbrischen Sprache und Kultur. Mit Etappe 27 verlassen wir Giazza und steigen erneut hinauf – diesmal in die Mittleren Lessinischen Alpen.
Der Weg setzt einen neuen Akzent: Statt hochalpiner Gipfel bestimmen nun Wiesen, verstreute Gehöfte und kleine Siedlungen das Landschaftsbild. Dazu kommt die Geschichte des Steins. Kalkstein und rötlicher Rosso Ammonitico wurden in der Lessinia abgebaut und für Häuser, Dächer und Mauern genutzt. Die Etappe führt damit durch eine Landschaft, deren Gestalt ebenso von der Natur wie von der Arbeit der Menschen geprägt wurde.
🥾 Der Weg in Etappen
Zu Fuß über die Alpen führt in mehreren Etappen von Bozen nach Verona. Meine Etappeneinteilung folgt der von mir gewählten Tourenplanung und verbindet die einzelnen Wegabschnitte zu einer persönlichen Wandererfahrung.
(Hier fügst du die Etappenübersicht als HTML ein.)
🌲 Die Wanderung
Von Giazza führt der E5 auf Weg 250 hinauf zur steinernen Brücke II Ponte auf 1.214 Metern. Der Anstieg beginnt im Tal und zieht sich weiter zu den vorgelagerten Wiesen des Monte Potteghe. Mit zunehmender Höhe weitet sich die Landschaft; der Weg erreicht auf etwa 1.469 Metern den höchsten Punkt der Etappe.
Hinter dem Monte Potteghe beginnt das lange Auf und Ab. Ein kleiner See und ein Gehöft liegen am Weg, bevor die Route die SP6 quert und zur Contrada Merli führt. Danach geht es weiter zur Trattoria Locanda Maregge auf 1.264 Metern – einer möglichen Rast mitten in der Etappe.
Von dort führt der Weg zunächst nahe der SP6 entlang und zweigt dann zu Tinazzo, Zamberlini, Sala und Croce ab. Zwischen den Weilern wechseln offene Wiesen und verstreute Höfe. Hier wird sichtbar, wie eng die Landschaft der Lessinia mit ihrer Besiedlung und der Nutzung des Bodens verbunden ist.
Von Croce führt die Route über Lesi nach Scalchi. Der größte Abstieg liegt im Bereich Croce und Lesi; nach Scalchi steigt der Weg wieder in Richtung Erbezzo an. Auch das Ende der Etappe bleibt also bewegt: Erst in Erbezzo kommt das stetige Auf und Ab des Tages zur Ruhe.
🏰 Historische Orte entlang des Weges
Contrade und Gehöfte der Lessinia
Auf dem Weg von Giazza nach Erbezzo begegnen wir keiner einzelnen historischen Sehenswürdigkeit, die alles über die Region erzählt. Ihre Geschichte liegt vielmehr verstreut in der Landschaft: in den kleinen Weilern, den Gehöften und den Höfen zwischen den Wiesen.
In der Lessinia bildeten solche Contrade über lange Zeit eigene kleine Lebensgemeinschaften. Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude lagen beieinander; Ställe, Heuböden, Zisternen und Tränken gehörten zum Alltag. Der Stein der Region gab diesen Orten ihr Gesicht. Er wurde für Häuser, Mauern und Dächer verwendet und verbindet bis heute die gebaute Landschaft mit dem Boden, aus dem sie entstand.
👉 Visit Lessinia – Architektur und Kultur der Lessinia
Der Stein als Zeugnis menschlicher Arbeit
Die Etappe führt durch eine Gegend, in der Kalkstein und der rötliche Rosso Ammonitico nicht nur geologische Formationen sind. Über Generationen wurden sie abgebaut und zu Baumaterial. Ihre Verwendung prägte die Höfe, die Begrenzungsmauern der Wiesen und die Dächer der Region.
Die Steinbrüche erzählen deshalb auch von harter Arbeit und vom Wissen, das nötig war, um das Gestein zu lösen, zu bearbeiten und in den Alltag einzufügen. Die Landschaft der Lessinia ist nicht unberührt geblieben: Sie trägt die Spuren der Menschen, die hier bauten, wirtschafteten und ihre Höfe über die Höhen verteilten.
📜 Sagen, Legenden und Geschichten
Giazza liegt am Anfang dieser Etappe. Von hier führt der Weg hinauf in die Lessinia – eine Region, in der die zimbrische Sprache und Kultur bis heute weiterleben. Auch die Geschichten dieser Gegend sind nicht allein in alten Überlieferungen zu finden. Sie zeigen sich in Traditionen, die von Menschen bewahrt und weitergegeben werden.
🔥 Feuer und Holzkohle – lebendige Traditionen aus Giazza
Seit dem Mittelalter ließen sich in der Lessinia Menschen bayerisch-tirolischer Herkunft nieder. Sie brachten ihre Sprache und ihre Lebensweisen mit. Das Zimbrische, Tauc genannt, wird in Giazza noch heute gesprochen.
Zu den überlieferten Bräuchen gehört die Herstellung von Holzkohle in der Carbonara. Das Holz wurde aufgeschichtet, mit Blättern und Erde bedeckt und so abgedichtet, dass es langsam verkohlte. Der Köhler musste den Meiler mehrere Tage und Nächte überwachen. In Giazza wird diese Tradition bis heute lebendig gehalten.
Ein anderes Zeichen gemeinschaftlicher Erinnerung ist das Giazzeser Feuerfest, das zur Sommersonnenwende gefeiert wird. Dreizehn Feuer stehen für die dreizehn zimbrischen Gemeinschaften. Um sie herum kommen Menschen zu Musik, Gesang und Tanz zusammen.
So beginnt Etappe 27 an einem Ort, an dem Kultur nicht bloß zurückblickt. Sprache und Bräuche tragen die Vergangenheit in die Gegenwart – und begleiten den Wanderweg aus Giazza hinauf in die Lessinia.
👉 Visit Lessinia – Die Zimbern und ihre Kultur
👉 Museo dei Cimbri – Geschichte, Sprache und Traditionen
📜 Geschichten, die weiterleben
Die Contrade, die Gehöfte und die Steinbrüche erzählen davon, wie eng das Leben in der Lessinia mit Landschaft und Gestein verbunden war. Auch auf der Literarischen Galerie sammeln wir Sagen, Legenden und Geschichten aus den Regionen, durch die unsere Wanderwege führen.
➡️ Sagen, Legenden und Geschichten – Die Literarische Galerie
🌿 Natur und Landschaft
Der Weg steigt aus dem Tal von Giazza hinauf zu den Wiesen des Monte Potteghe. Auf dem Weg verändert sich das Landschaftsbild: Wald und Talhänge weichen zunehmend offenen Flächen, kleinen Siedlungen und verstreuten Höfen. Die Lessinia zeigt sich hier nicht als leere Hochfläche, sondern als ein von Menschen bewohnter und geformter Naturraum.
🌲 Von Giazza hinauf zu den Wiesen
Giazza liegt zwischen dem Ende der Val d'Illasi und dem Beginn der Valle di Revolto. In der Umgebung treffen die Wasserläufe zusammen, aus denen der Progno d'Illasi entsteht. Die ausgedehnte Foresta di Giazza reicht von hier bis in Richtung Carega und bildet den waldreichen Rahmen für den Beginn des Aufstiegs.
Weiter oben treten die Wiesen stärker hervor. Der Anstieg zum Monte Potteghe führt in eine offenere Landschaft, in der sich der Blick über die sanften Höhen der Lessinia weitet.
👉 Visit Lessinia – Giazza, Täler und Foresta di Giazza
🪨 Kalkstein und Rosso Ammonitico
Die geologische Vielfalt wird auf dieser Etappe auch an der Farbe des Gesteins sichtbar. Neben hellem Kalkstein begegnet der rötliche Rosso Ammonitico, ein fossilienreiches Gestein, das in der Region seit langer Zeit abgebaut wird.
Der Stein prägt nicht nur die Steinbrüche. Als Baumaterial, Dachplatte und Begrenzung der Wiesen ist er Teil der Kulturlandschaft geworden. So erzählen die Farben und Formen des Bodens zugleich von der geologischen Geschichte der Region und von ihrer Nutzung durch die Menschen.
🌾 Wiesen, Gehöfte und Weiler
Am Monte Potteghe liegt der höchste Punkt der Etappe. Danach folgt ein langes Auf und Ab durch offene Flächen und vorbei an Gehöften und kleinen Siedlungen. Ein kleiner See, Contrada Merli und die Locanda Maregge bilden markante Stationen auf dem Weg nach Süden.
Zwischen Croce, Lesi und Scalchi bleibt das Landschaftsbild abwechslungsreich. Wiesen, Wege, Höfe und Weiler liegen in einem Wechsel, der den bäuerlich geprägten Charakter der Lessinia sichtbar macht.
📸 Markante Momente der Etappe
🌉 II Ponte
Die steinerne Brücke II Ponte auf 1.214 Metern markiert einen frühen Wegpunkt im langen Anstieg aus Giazza. Von hier zieht der Weg weiter hinauf zu den Wiesen am Monte Potteghe.
⛰️ Monte Potteghe
Auf etwa 1.469 Metern erreicht die Etappe ihren höchsten Punkt. Nach dem Anstieg beginnt das abwechslungsreiche Auf und Ab durch die Mittlere Lessinia.
💧 Der kleine See und Contrada Merli
Hinter dem höchsten Punkt führt der Weg an einem kleinen See und einem Gehöft vorbei. Nach der Querung der SP6 erreicht er Contrada Merli – eine Folge von Landschaftseindrücken, bevor die Route zur Locanda Maregge hinabführt.
🍽️ Locanda Maregge
Die Trattoria Locanda Maregge auf 1.264 Metern liegt ungefähr in der Mitte des Wandertages. Sie bietet eine Gelegenheit zur Einkehr, ehe der Weg über die Weiler Tinazzo, Zamberlini, Sala und Croce weiter nach Erbezzo führt.
🏘️ Die Weiler auf dem Weg nach Erbezzo
Tinazzo, Zamberlini, Sala, Croce, Lesi und Scalchi geben dem zweiten Teil der Etappe seinen eigenen Rhythmus. Die kleinen Siedlungen und Gehöfte machen aus dem Weg durch die Lessinia eine Begegnung mit einer bewohnten Kulturlandschaft.
🍽️ Rast, Einkehr und Übernachtung
Trattoria Locanda Maregge
Die Trattoria Locanda Maregge liegt auf 1.264 Metern und ist eine Einkehrmöglichkeit entlang des Weges. Da Öffnungszeiten saisonabhängig sein können, empfiehlt es sich, sie vor der Etappe zu prüfen.
Locanda Ristorante Pizzeria Al Terrazzo in Erbezzo
Am Etappenziel bietet die Locanda Al Terrazzo Restaurant, Pizzeria, Bar und Übernachtungsmöglichkeiten. Die Zimmer verfügen über ein eigenes Bad; Frühstück wird angeboten.
Adresse: Via Monti Lessini 70, 37020 Erbezzo (VR), Italien
Telefon: +39 045 7075023
👉 Locanda Al Terrazzo – Informationen und Kontakt bei Visit Lessinia
💡 Wissenswertes zur Wanderung
Ein Weg durch die Lessinische Kulturlandschaft
Die verstreuten Gehöfte und kleinen Siedlungen sind kein zufälliges Beiwerk der Landschaft. Die Contrade der Lessinia bildeten über lange Zeit kleine ländliche Lebensgemeinschaften. Häuser, Ställe und Wirtschaftsgebäude wurden aus dem regionalen Stein errichtet; das Gestein diente auch für Mauern und Dächer.
Gestein mit langer Geschichte
Entlang der Etappe begegnen sich heller Kalkstein und der rötliche, fossilienreiche Rosso Ammonitico. Der Abbau des Steins prägte die Landschaft und lieferte Material für Gebäude, Wiesenbegrenzungen und Dachplatten.
Die Strecke fordert Ausdauer
Der lange Anstieg von Giazza zum Monte Potteghe bestimmt den Auftakt. Danach folgt ein stetiges Auf und Ab, bevor der Weg nach dem Bereich Croce und Lesi wieder nach Erbezzo ansteigt. Mit 21,1 Kilometern und mehr als 1.200 Höhenmetern im Aufstieg bleibt die Tour über den ganzen Tag fordernd.
⚠️ Hinweise zur Tour
Outdooractive stuft die Etappe als T3 – schwer ein. Der lange Anstieg und die wiederholten Gegenanstiege erfordern gute Kondition und Trittsicherheit.
Bei Nässe können Naturwege und Pfade rutschig sein. An den Querungen der SP6 und SP13 ist besondere Aufmerksamkeit gegenüber dem Straßenverkehr erforderlich.
Notruf Italien: 112
Rettungsdienst einschließlich alpiner Notfälle: 118
🎒 Ausrüstung
Weitere Hinweise zur Ausrüstung findest du in der Outdooractive-Etappenbeschreibung.
➡️ Outdooractive – Etappe 27: Giazza bis Erbezzo
🧳 Gepäcktransfer
Für diese Etappe ist kein Gepäcktransfer bekannt. Bitte vorab klären, wie das Gepäck mitgeführt oder anderweitig organisiert wird.
🔗 Verbindung
Outdooractive führt die Etappe als mit Bahn und Bus erreichbar. Die konkreten Verbindungen und Fahrpläne für Giazza und Erbezzo solltest du für den Wandertag aktuell prüfen.
➡️ Outdooractive – Etappe 27: Giazza bis Erbezzo
⭐ Mein Eindruck
Die vorangegangenen schweren Etappen waren mir anzumerken. Für eine Weile nahm ich am Wegrand Platz und ließ die Anspannung nachklingen. Wanderer kamen vorbei. Sie grüßten auf Deutsch, ich grüßte zurück – und aus diesem kurzen Gruß wurde eine Rast, die länger dauerte als geplant.
Eine gute halbe Stunde saßen wir beisammen. Sie erzählten von ihrer Unterkunft und den Sternwanderungen, die sie von dort aus unternahmen. Ich berichtete von meiner Tour, die ich in drei Teilen zurücklegte, von meinem bisherigen Weg und von dem Ziel, das noch vor mir lag.
Meine ausgedehnten Etappen, mein Tempo und meine Ausdauer erstaunten sie. Für sie, sagten sie, seien höchstens fünfzehn Kilometer am Tag vorstellbar. So begegneten an diesem Wegrand zwei ganz verschiedene Vorstellungen vom Wandern: der Weg, zu dem man abends zurückkehrt, und der Weg, der einen weiterträgt. Für eine halbe Stunde teilten wir ein Stück davon miteinander.
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