🕵️ Das letzte Echo der Murg

Ein Kriminalfall wird zum Erlebnis

Eine Stadt kann man besichtigen.

Man kann ihre Häuser betrachten, ihre Wege gehen und ihre Geschichte kennenlernen.

Man kann aber auch in eine Geschichte hineingehen.

Mit "Das letzte Echo der Murg" wird der Gernsbacher Kurpark zum Schauplatz eines literarischen Kriminalfalls. Die Teilnehmer erleben keine gewöhnliche Führung und kein klassisches Theaterstück. Sie werden Teil eines Ermittlerteams.

Ein Mann kommt nach Gernsbach.

Er trägt ein Geheimnis aus der Vergangenheit mit sich.

Im Mittelpunkt steht ein alter Vertrag, der beweisen könnte, dass vor zehn Jahren etwas geschehen ist, das niemals ans Licht kommen sollte.

Dann verschwindet der Mann.

Die Kriminalpolizei beginnt, seine letzten Wege und Kontakte zu rekonstruieren.

Und plötzlich führt die Spur mitten durch Gernsbach.

Wer hatte ein Motiv?

Wer hatte die Gelegenheit?

Wer wusste zu viel?

Und vor allem:

Wer verrät sich durch das, was er eigentlich gar nicht wissen kann?

🎭 Ein Krimirundgang mit Gerd Groß und Petra Maurel

Gerd Groß – Autor und Ermittler

Gerd Groß ist Schriftsteller und Initiator der Literarischen Galerie. In seinen literarischen Erlebnisformaten verbindet er Geschichte, Geschichten und reale Orte miteinander.

Bei "Das letzte Echo der Murg" führt er als Ermittler durch den Fall, erzählt die Geschichte, ordnet die Aussagen und führt gemeinsam mit den Teilnehmern die Beweiskette zusammen.

Petra Maurel – Fotografin und Ermittlerin

Petra Maurel begleitet den Krimirundgang als Fotografin und Ermittlerin an der Seite von Gerd Groß.

Sie spricht bewusst wenig.

Ihre Blicke, Reaktionen, Fragen und gelegentlichen Einwände werden Teil der Ermittlungen. Gemeinsam bilden Gerd und Petra das Ermittlerteam, das die Teilnehmer Schritt für Schritt in den Fall hineinführt.


🕵️ Sie sind nicht nur Zuschauer

Bei einem klassischen Krimi hört man zu und wartet auf die Auflösung.

Hier ist es anders.

Am Anfang führen Gerd und Petra durch die Ermittlungen. Die Teilnehmer lernen den Fall, die Personen und die ersten Hinweise kennen.

Aussagen werden hinterfragt.

Vermutungen werden überprüft.

Indizien werden miteinander verglichen.

Immer wieder tauchen wichtige Informationen erneut auf – nicht als Wiederholung um ihrer selbst willen, sondern weil sich ihre Bedeutung im Verlauf des Falles verändert.

So kann jeder aufmerksam verfolgen, wie sich aus einzelnen Beobachtungen langsam ein Gesamtbild entwickelt.

Und irgendwann kommt der Moment, an dem die Ermittler nicht mehr nur erzählen.

Dann ist die Gruppe an der Reihe.


📜 Ein Vertrag, der nie wieder auftauchen durfte

Im Mittelpunkt des Falles steht ein alter Vertrag.

Auf den ersten Blick ist er unscheinbar.

Doch sein Inhalt wirft Fragen auf. Eine Unterschrift erscheint fragwürdig. Der Vertrag könnte beweisen, dass bei einer Angelegenheit vor zehn Jahren etwas nicht mit rechten Dingen zuging.

Solange das Dokument verschwunden ist, bleibt die Vergangenheit eine Geschichte.

Doch dann taucht der Vertrag wieder auf.

Und damit verändert sich alles.

Denn was wäre, wenn dieses Dokument nicht nur eine alte Unregelmäßigkeit beweisen könnte?

Was wäre, wenn Menschen dadurch Geld, Stellung, Ansehen und ihre gesellschaftliche Existenz verlieren könnten?

Was wäre, wenn sogar rechtliche Konsequenzen drohen?

Dann wäre der Vertrag kein altes Papier mehr.

Er wäre eine Bedrohung.

Und plötzlich wird verständlich, warum jemand bereit sein könnte, alles zu tun, damit die Wahrheit nicht ans Licht kommt.


🌿 Gernsbach wird zum Schauplatz

Der Kriminalfall ist erfunden.

Sein Schauplatz ist real.

Der Gernsbacher Kurpark besitzt selbst eine Geschichte, die hervorragend zu unserem Fall passt. Das vordere Parkareal entstand ursprünglich als Gartenensemble der 1901 errichteten Jugendstilvilla der Familie Clemm. 1929 erwarb die Stadt das Clemm'sche Anwesen; ab 1930 wurde die Parkfläche bis zum bereits bestehenden Igelbachbad erweitert und als öffentlicher Park entwickelt.

Diese reale Entwicklung bildet den historischen Hintergrund unseres Krimis.

Aus einem privaten Garten wird ein öffentlicher Ort.

Eine alte Welt verändert sich.

Menschen, Besitz, Erinnerungen und Interessen treffen aufeinander.

Genau in dieser Atmosphäre spielt unser Fall.

Heute laden alte Bäume, Wasseranlagen, Teiche und große Rasenflächen zum Verweilen ein. Im Kriminalfall werden dieselben Wege und Orte zu Stationen einer Ermittlungsarbeit.


🗺️ Die Karte zum Krimirundgang

Die Karte zeigt den realen Raum, in dem sich die Geschichte entfaltet.

Vom Ausgangspunkt führt der Krimirundgang durch den Bereich des Kurparks und entlang der Murg. Die Wege und Schauplätze werden dabei nicht nur als Kulisse genutzt, sondern als Teil der Ermittlungen.


Die konkrete Route sowie Treffpunkt, Termine und Veranstaltungsinformationen werden jeweils in der aktuellen News zum Krimirundgang veröffentlicht.


⏳ Der Fall spielt im Jahr 1931

Wir schreiben das Jahr 1931.

Dr. Friedrich Ahrens kommt nach Gernsbach.

Er ist 52 Jahre alt, Jurist und mit einer Angelegenheit verbunden, die ungefähr zehn Jahre zurückliegt.

Ahrens kennt den Vertrag.

Er weiß, dass mit ihm etwas nicht stimmt.

Und er hat ihn wiedergefunden.

Kurz vor seiner Ankunft schreibt er einen Brief an Emil Hartmann:

"Was damals verborgen wurde, kann heute nicht mehr verborgen bleiben."

Wenige Tage später ist Ahrens verschwunden.

Die Kriminalpolizei beginnt, seine letzten Tage zu rekonstruieren.

Ein Brief führt zu einem Verdächtigen.

Ein alter Vertrag führt tiefer in die Vergangenheit.

Mehrere Menschen haben etwas zu verbergen.

Doch nur einer von ihnen muss am Ende die entscheidende Frage beantworten:

Was wussten Sie – und woher konnten Sie es wissen?

🔎 Ermitteln statt einfach zuhören

Der Krimirundgang funktioniert ohne versteckte Gegenstände, technische Hilfsmittel oder vorbereitete Requisiten.

Alles entsteht aus dem gesprochenen Fall und dem realen Raum.

Die Teilnehmer hören aufmerksam zu.

Sie erinnern sich.

Sie vergleichen Aussagen.

Sie betrachten die Umgebung.

Sie stellen Zusammenhänge her.

Und sie lernen, zwischen verschiedenen Ebenen eines Kriminalfalls zu unterscheiden:

Ein Motiv allein macht noch keinen Täter.

Eine Gelegenheit allein macht noch keinen Täter.

Wissen allein macht noch keinen Täter.

Erst wenn alles zusammenpasst, entsteht eine belastbare Indizienkette.


🧩 Wenn aus Zuhörern Ermittler werden

Im Verlauf des Rundgangs verändert sich die Rolle der Teilnehmer.

Zuerst hören sie die Geschichte und begleiten die Ermittler.

Dann beginnen sie mitzudenken.

Später werden die bisher gesammelten Informationen gemeinsam gesichtet.

Was wissen wir tatsächlich?

Was ist nur eine Vermutung?

Welche Aussage lässt sich bestätigen?

Wer hatte Zugang zum Vertrag?

Wer hatte etwas zu verlieren?

Wer konnte Ahrens' Plan kennen?

Wer konnte seinen Weg kennen?

Und wer wusste schließlich etwas, das er eigentlich nicht wissen konnte?

Die Antworten liegen nicht in einem einzelnen Hinweis.

Sie liegen in der Verbindung.


🌊 Die Murg als stiller Zeuge

Die Murg begleitet den Fall.

Sie ist Kulisse und Atmosphäre zugleich.

Das Wasser, die Wege, die Insel und die Brücke schaffen einen Raum, in dem die Teilnehmer nicht nur über einen Ort sprechen, sondern ihn während der Ermittlungen selbst erleben.

Der Fall bewegt sich durch eine Landschaft, die auf den ersten Blick friedlich wirkt.

Gerade darin liegt ihre Wirkung.

Denn ein Ort kann gleichzeitig idyllisch und unheimlich sein.

Er kann Erinnerung bewahren.

Und er kann Geheimnisse verbergen.


📖 Die Geschichte hinter dem Krimirundgang

Wie begann der Fall?

Wer ist Friedrich Ahrens?

Was hat es mit dem alten Vertrag auf sich?

Und warum wird aus einer zehn Jahre alten Geschichte plötzlich ein tödlicher Konflikt?

Die vollständige Geschichte von "Das letzte Echo der Murg" erzählt den Fall als literarische Kriminalgeschichte.

➡️ Die Geschichte lesen

🎬 Geschichte und Fiktion

"Das letzte Echo der Murg" ist ein frei erfundener Kriminalfall.

Die Figuren Dr. Friedrich Ahrens, Emil Hartmann, Clara Voss und Paul Reuter sind literarische Figuren.

Der historische Hintergrund und die realen Schauplätze orientieren sich dagegen an Gernsbach und seiner Geschichte.

Die Villa Clemm, der ehemalige Clemm'sche Garten und die Entwicklung des heutigen Kurparks gehören zur realen Geschichte des Ortes. Der Kriminalfall, der sich darum legt, ist literarische Fiktion.

Gerade diese Verbindung macht den Rundgang aus:

Reale Orte erzählen eine erfundene Geschichte.


👥 Zwei Ermittler. Eine Gruppe. Ein Fall.

Gerd und Petra führen durch die Geschichte.

Doch am Ende sollen nicht sie den Fall lösen.

Die Teilnehmer sollen ihn lösen.

Sie erhalten keine fertige Antwort.

Sie bekommen die Informationen, die sie brauchen.

Sie hören die Aussagen.

Sie prüfen die Indizien.

Sie verbinden die einzelnen Fakten.

Und wenn alles zusammenpasst, steht die entscheidende Frage im Raum:

Wer war der Täter?

Dann gehört die Antwort der Gruppe.


🌙 Wo die Geschichte endet

"Das letzte Echo der Murg" ist mehr als ein Krimi.

Es ist eine Begegnung mit einem Ort.

Eine Geschichte über ein altes Geheimnis.

Über Schuld und Angst.

Über das, was Menschen zu verlieren glauben.

Und über einen Mann, der überzeugt ist, dass die Wahrheit für immer verborgen bleiben muss.

Doch am Ende zeigt sich:

Nicht derjenige verrät sich, der am meisten verdächtigt wird.

Er verrät sich durch das, was er weiß.

Und vielleicht sieht man danach den Kurpark, die Murg und die Wege durch Gernsbach ein kleines bisschen anders.


🕵️ Das letzte Echo der Murg

Ein literarischer Krimirundgang von Gerd Groß

Wo reale Orte zu Schauplätzen werden.
Wo eine Geschichte zur Ermittlungsarbeit wird.
Und wo am Ende nicht der Erzähler den Täter findet – sondern die Ermittlergruppe.

Der Fall beginnt, wenn man den ersten Schritt macht.


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