🍇 Des Affenthalers Ursprung

🍷 Neu in der Galerie: "Des Affenthalers Ursprung" – Eine Weinbausage frei nach August Schnezler
Woher hat der berühmte Affentaler Wein eigentlich seinen ungewöhnlichen Namen? Liegt es nur an der auffälligen Flasche mit dem plastischen Affen – oder steckt eine Jahrhunderte alte, augenzwinkernde Legende dahinter?
In unserer neuesten Veröffentlichung nehmen wir Sie mit auf eine humorvolle Reise in die Zeit der Römer, zu einem weinbegeisterten Kaiser und zwölf ganz besonders eigensinnigen Hauptdarstellern.
🍇 Worum geht es in der Sage?
Als Kaiser Probus die ersten Reben an den Rhein brachte, wollte er am liebsten die ganze Welt mit einem einzigen Weinzelt überranken. Doch seine zwölf Lieblingsaffen machten ihm einen Strich durch die Rechnung: Sie machten sich hemmungslos über die süßen Trauben her.
Nach einer kräftigen Tracht Prügel beschlossen die gescholtenen Ausreißer, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Sie flohen in ein sonniges Nachbartal, pflanzten ihre eigenen Reben und gründeten die wohl erste tierische Weinbaukolonie der Geschichte. Doch der berüchtigte deutsche Winterfrost, spukende Irrlichter und gescheiterte Exorzismus-Versuche machten die Geschichte erst recht unvergesslich...
📜 Über die Adaption
Die Geschichte basiert auf der Überlieferung von August Schnezler aus dem Badischen Sagenbuch. In der feinsinnigen Neufassung von Gerd Groß ist ein märchenhafter Schwank entstanden – eingerahmt von einem charmanten Prolog und Epilog, der die Brücke von der römischen Antike bis zum heutigen Weingenuss schlägt.
"Wer morgens mit einem Affen auf der Schulter aufwacht, sollte sich Sorgen machen. Wer dagegen mit einem Affen im Kopf aufwacht, braucht sich keine Sorgen zu machen – denn dann war es vermutlich ein guter Affentaler!"
📖 Den vollständigen Text lesen & erleben
Den kompletten Text mit allen drei Akten, Prolog und Epilog sowie stimmungsvollen Illustrationen finden Sie ab sofort bei uns in Die literarische Galerie.
👉 Jetzt die Sage "Des Affenthalers Ursprung" lesen
© Gerd Groß – Die literarische Galerie
