🥾 Expedition Guayaquil - Chimborazo 3: Simón Bolívar - Pueblo Nuevo

✨ Wo die Anden am Horizont erscheinen

Bis hierher hat das Tiefland den Rhythmus unserer Expedition bestimmt. Kilometer um Kilometer führte der Weg durch eine weite, flache Landschaft, unter der tropischen Sonne und durch die feuchte Luft der Küstenregion.

Doch nun verändert sich der Blick.

Am Horizont bauen sich die Anden auf – zunächst wie eine ferne Silhouette, dann immer deutlicher. Was bisher nur als Ziel vor uns lag, wird plötzlich sichtbar.

Für das Auge ist es ein Spektakel, für die Sinne schierer Gigantismus.

Die Ebene wirkt auf einmal kleiner. Der Horizont bekommt eine neue Tiefe, und mit den Bergen verändert sich auch das Gefühl für die Reise. Wir verlassen langsam die Welt des tropischen Tieflandes und nähern uns jener gewaltigen Landschaft, die unsere Expedition von Anfang an bestimmt hat.

Noch sind wir nicht in den Bergen.

Aber sie sind jetzt da.

Und mit ihnen beginnt ein neuer Abschnitt unseres Weges zum Chimborazo.


📋 Tourensteckbrief 

🥾 Etappe: Simón Bolívar – Pueblo Nuevo
📍 Start: Simón Bolívar
🏁 Ziel: Pueblo Nuevo
📏 Strecke: 24,7 km
⏱️ Gehzeit: ca. 6:10 Std.
⬆️ Aufstieg: 228 m
⬇️ Abstieg: 96 m
🔺 Höchster Punkt: 243 m
🔻 Tiefster Punkt: 7 m
🥾 Schwierigkeit: T1 – schwer
🗺️ Etappen: 3 von 13
🌎 Landschaft: Küstentiefland am Übergang zum Andenvorland
🚆 Erreichbarkeit: Streckenexpedition von A nach B 


🥾 Eigenschaften der Wanderung

  • 🌴 Landschaft: Flaches, tropisches Küstentiefland mit landwirtschaftlich geprägten Flächen
  • ☀️ Klima: Warmes, feucht geprägtes Tieflandklima mit intensiver Sonneneinstrahlung
  • 🌿 Wegcharakter: Überwiegend Natur- und Wirtschaftswege durch ländliche Kulturlandschaft
  • ⛰️ Höhenprofil: Nahezu eben – nur geringe Höhenunterschiede auf der gesamten Etappe
  • 💧 Anforderung: Die Herausforderung liegt weniger in den Höhenmetern als in Wärme, Sonne und dem gleichmäßigen Gehen
  • 🧭 Orientierung: Ländliche Wege und Verbindungsabschnitte; die Navigation über den Outdooractive-Track ist empfehlenswert
  • 🥾 Charakter: Ruhige Rhythmusetappe durch das Küstentiefland – ein Abschnitt zum bewussten Gehen und Wahrnehmen

14,8 Kilometer, kaum Höhenmeter und doch ein wichtiger Schritt: Die dritte Etappe führt uns weiter durch das Tiefland – während sich am Horizont bereits eine andere Welt ankündigt.


🌿 Die Etappe auf einen Blick

Wenn der Horizont sich verändert

Die dritte Etappe führt von Simón Bolívar nach Pueblo Nuevo. Mit 14,8 Kilometern bleibt sie vergleichsweise kurz und bewegt sich weiterhin nahezu ohne Steigungen durch das Tiefland.

Doch dieser Tag verändert den Blick.

Die weite Ebene, die unsere ersten beiden Etappen bestimmt hat, bekommt eine neue Dimension. Am Horizont erscheinen die Anden – zunächst fern und beinahe unwirklich, dann immer deutlicher.

Für das Auge ist es ein Spektakel. Für die Sinne wirkt die Größe der herannahenden Bergwelt beinahe überwältigend.

Und auch unsere Art zu reisen beginnt sich zu verändern.

Bis hierher waren Versorgung, Kochen und Waschen noch keine wirklichen Probleme. Vieles ließ sich unterwegs oder am jeweiligen Etappenziel spontan organisieren. Doch je weiter wir uns von den Städten und dem Tiefland entfernen, desto wichtiger wird die Planung.

Was brauche ich?
Wo bekomme ich Wasser und Lebensmittel?
Wo kann ich übernachten?
Wann muss ich vorsorgen?

Die Expedition bekommt damit eine neue Dimension. Nicht nur die Landschaft verlangt Aufmerksamkeit – auch der Alltag unterwegs muss von nun an mitgedacht werden.

Noch gehen wir durch das Tiefland. Noch bleibt der Weg leicht und weit.

Aber erstmals wird sichtbar, wohin diese Expedition führt.

Die Anden sind nicht mehr nur unser Ziel. Sie stehen jetzt am Horizont – und mit ihnen beginnt eine neue Art des Reisens.


🏞️ Charakter der Wanderung

Die dritte Etappe ist eine Etappe des Übergangs.

Noch bestimmt das flache Tiefland den Weg. Die Strecke bleibt nahezu eben, die körperliche Belastung hält sich in Grenzen. Doch während die ersten beiden Etappen vor allem vom gleichmäßigen Rhythmus des Tieflands geprägt waren, verändert sich nun die Wahrnehmung.

Die Anden erscheinen am Horizont.

Ihre Größe lässt die bisherige Landschaft plötzlich anders wirken. Die Ebene, die uns über viele Kilometer begleitet hat, bekommt einen neuen Maßstab. Vor uns wächst eine Bergwelt heran, die bald den Charakter der gesamten Expedition bestimmen wird.

Gleichzeitig beginnt eine andere Form der Vorbereitung. Versorgung, Verpflegung und das Waschen waren bisher meist unkompliziert zu organisieren. Nun wird aus dem spontanen Unterwegssein zunehmend eine geplante Expedition.

Noch ist das kein alpiner Abschnitt.

Aber der Übergang hat begonnen.

Die Landschaft kündigt den Wandel an – und wir müssen beginnen, uns auf ihn einzustellen.


🗺️ Karte und Tourenverlauf

Orientierung auf der dritten Etappe von Simón Bolívar nach Pueblo Nuevo

Die interaktive Karte zeigt den Verlauf der dritten Etappe von Simón Bolívar nach Pueblo Nuevo. Die Strecke führt weiterhin durch das flache Tiefland, während sich am Horizont zunehmend die Anden ankündigen.

Die Route verbindet die beiden Etappenorte über ländlich geprägte Wege. Größere Höhenunterschiede gibt es auf diesem Abschnitt noch nicht.

Für die genaue Streckenführung, Navigation und die technischen Tourendaten steht der vollständige Outdooractive-Track zur Verfügung.

Simón Bolívar → ländliche Wege durch das Tiefland → Pueblo Nuevo


🥾 Einordnung des Weges

🌟 Etappe 3: Simón Bolívar – Pueblo Nuevo

Mit der dritten Etappe endet langsam die erste, vom tropischen Tiefland geprägte Phase unserer Expedition.

Die Strecke selbst bleibt noch nahezu eben. Doch die Wahrnehmung verändert sich grundlegend: Die Anden sind erstmals unübersehbar am Horizont präsent. Aus einem fernen Ziel wird eine gewaltige Landschaft, auf die wir nun Schritt für Schritt zugehen.

Auch organisatorisch beginnt eine neue Phase. Versorgung und Alltag unterwegs lassen sich nicht mehr überall spontan lösen. Was bisher selbstverständlich war, verlangt zunehmend Planung und Vorbereitung.

Die dritte Etappe ist damit weniger wegen ihrer Höhenmeter bedeutsam als wegen dessen, was sie ankündigt.

Das Tiefland liegt hinter uns – die Anden rücken näher.

➡️ Gesamtstrecke: Expedition Guayaquil – Chimborazo

🧗‍♂️ Expedition Guayaquil bis Chimborazo – Vom Pazifik zum fernsten Punkt der Erde

Eine faszinierende Expedition von der Pazifikküste durch das Tiefland bis hinauf zu den eisigen Höhen des Chimborazo in 13 anspruchsvollen Etappen.

➡️ Link zur Gesamtetappe

🧗‍♂️ Der Weg in Etappen

Die Expedition lässt sich in 13 Etappen unterteilen:

🧗‍♂️ Etappe 1: Guayaquil – Milagro
Der Startpunkt führt von der pulsierenden Küstenmetropole Guayaquil hinaus in das fruchtbare Tiefland Richtung Milagro.
➡️ Link zur Etappe 1
🧗‍♂️ Etappe 2: Milagro – Simón Bolívar
Weiter durch die landwirtschaftlich geprägte Region vorbei an Plantagen bis nach Simón Bolívar.
➡️ Link zur Etappe 2
🧗‍♂️ Etappe 3: Simón Bolívar – Pueblo Nuevo
Der Weg führt stetig voran durch das abwechslungsreiche Gelände bis nach Pueblo Nuevo.
➡️ Link zur Etappe 3
🧗‍♂️ Etappe 4: Pueblo Nuevo – Juan Montalvo
Weiterer Routenverlauf durch das ländliche Ecuador bis in die Ortschaft Juan Montalvo.
➡️ Link zur Etappe 4
🧗‍♂️ Etappe 5: Juan Montalvo – Caluma (über Rio)
Der Weg führt von Juan Montalvo über den Fluss nach Caluma und bietet erste landschaftliche Übergänge.
➡️ Link zur Etappe 5
🧗‍♂️ Etappe 6: Caluma – Cumbillí Grande (über Recinto El Hemisferio)
Über das Recinto El Hemisferio geht es hinauf in Richtung Cumbillí Grande mit neuen Höhenprofilen.
➡️ Link zur Etappe 6
🧗‍♂️ Etappe 7: Cumbillí Grande – Las Tres Cruces (über Los Tambos)
Vorbei an Los Tambos führt dieser Abschnitt anspruchsvoll weiter nach Las Tres Cruces.
➡️ Link zur Etappe 7
🧗‍♂️ Etappe 8: Las Tres Cruces – Tillirungo
Eine wegweisende Etappe durch hochandine Regionen weiter bis nach Tillirungo.
➡️ Link zur Etappe 8
🧗‍♂️ Etappe 9: La Magdalena – Comunidad Illapa – Guaranda
Durch die Comunidad Illapa führt der Weg hinein in die geschichtsträchtige Stadt Guaranda.
➡️ Link zur Etappe 9
🧗‍♂️ Etappe 10: Guaranda – Pachakutik (über Negroyacu & Chalata Bajo)
Verlassen von Guaranda über Negroyacu und Chalata Bajo bis nach Pachakutik.
➡️ Link zur Etappe 10
🧗‍♂️ Etappe 11: Pachakutik – Entrada Reserva Chimborazo (über Ruta Aventura Chimborazo)
Auf der Ruta Aventura Chimborazo nähert sich die Expedition dem Eingangsbereich des Naturreservats.
➡️ Link zur Etappe 11
🧗‍♂️ Etappe 12: Entrada Reserva Chimborazo – Refugio Carrel
Der alpine Aufstieg innerhalb des Reservats hinauf zum hochgelegenen Stützpunkt, dem Refugio Carrel.
➡️ Link zur Etappe 12
🧗‍♂️ Etappe 13: Der Gipfelversuch ab Refugio Carrel (Normalroute)
Die finalste und anspruchsvollste Etappe: Der Gipfelversuch über die Normalroute zum fernsten Punkt der Erde.
➡️ Link zur Etappe 13

🌲 Die Wanderung

Wenn aus dem Horizont ein Ziel wird

Der dritte Wandertag beginnt in Simón Bolívar. Noch ist alles vertraut. Das Land liegt weit und flach vor uns, die Wege führen durch die ländlich geprägte Landschaft des Tieflands.

Doch an diesem Tag verändert sich etwas.

Während wir unterwegs sind, wandert der Blick immer wieder zum Horizont. Dort stehen die Anden.

Zunächst erscheinen sie wie eine ferne Kulisse. Doch je länger wir gehen, desto stärker nehmen sie den Blick ein. Ihre Dimension lässt die Ebene plötzlich klein erscheinen. Was bisher nur auf der Karte vor uns lag, wird zu einer gewaltigen Wirklichkeit.

Für das Auge ist es ein Spektakel, für die Sinne schierer Gigantismus.

Der Weg selbst bleibt dabei erstaunlich ruhig. Keine großen Steigungen bestimmen den Tag. Wir gehen weiter durch die Ebene, Kilometer für Kilometer, während sich vor uns eine Landschaft aufbaut, die bald alles verändern wird.

Auch der Alltag unterwegs beginnt sich zu wandeln. Bisher konnten wir vieles spontan lösen. Essen, Versorgung und das Waschen waren kein großes Thema. Nun wird Planung wichtiger. Je weiter die Expedition voranschreitet, desto genauer müssen wir überlegen, was wir brauchen und wo wir es bekommen.

Das gehört ebenso zur Reise wie das Wandern selbst.

Denn eine Expedition besteht nicht nur aus Kilometern und Höhenmetern. Sie besteht auch aus Vorbereitung, Improvisation und der Fähigkeit, sich auf das einzustellen, was vor einem liegt.

Am Ende dieser Etappe erreichen wir Pueblo Nuevo.

Der Weg durch das Tiefland geht weiter – doch der Blick bleibt bei den Bergen.

Die Anden sind jetzt nicht mehr nur ein Ziel auf der Karte. Sie stehen vor uns.


📜 Sagen, Legenden und Geschichten

Wenn die Berge Geschichten erzählen

Mit der dritten Etappe verändert sich auch der Blick auf die Landschaft. Noch führt unser Weg durch das Tiefland, doch am Horizont erscheinen die Anden – jene gewaltige Bergwelt, die seit Jahrhunderten mit Geschichten, Mythen und Legenden verbunden ist.

Eine konkrete, regional überlieferte Sage, die sich eindeutig dem Weg zwischen Simón Bolívar und Pueblo Nuevo zuordnen lässt, möchte ich jedoch nicht erfinden.

Die großen Geschichten der ecuadorianischen Anden werden uns auf den kommenden Etappen näherkommen. Dort, wo die Berge nicht mehr nur am Horizont stehen, sondern den Weg, die Menschen und ihre Lebenswelt unmittelbar bestimmen, wird auch das Erzählgut der Region greifbarer.

📜 Geschichten, die weiterleben

Diese Sagen sind nur ein Teil des reichen Erzählgutes Ecuadors. Manche Geschichten haben einen historischen Kern, andere sind über Generationen weitergegeben worden und wieder andere leben vor allem von der Fantasie ihrer Erzähler.

Auch auf der Literarischen Galerie haben wir Sagen, Legenden und Hörspiele aus den Landschaften gesammelt, durch die unsere Wanderwege führen.

➡️ Sagen, Legenden und Geschichten – Die Literarische Galerie


🌿 Natur und Landschaft

Die Etappe führt weiterhin durch das flache, tropisch geprägte Tiefland der Küstenregion. Weite landwirtschaftlich genutzte Flächen bestimmen das Landschaftsbild. Doch am Horizont kündigt sich bereits ein gewaltiger Wandel an: Die Anden werden sichtbar und geben der Landschaft eine neue Dimension.

🌡️ Das tropische Tieflandklima

Das feuchtwarme Klima und die intensive Sonneneinstrahlung begleiten uns auch auf dieser Etappe. Die geringe Höhe macht den Weg körperlich noch überschaubar, doch Wärme und Feuchtigkeit verlangen weiterhin eine konstante Flüssigkeitszufuhr.

🌱 Landwirtschaft und weite Ebene

Die Landschaft bleibt flach und weit. Landwirtschaftlich genutzte Flächen prägen den Weg und zeigen die Bedeutung des Tieflands für das Leben der Menschen.

Gleichzeitig verändert sich der Blick. Hinter der offenen Ebene bauen sich die Anden immer deutlicher auf.

Noch gehört der Weg dem Tiefland – doch der Horizont gehört bereits den Bergen.


📸 Die schönsten Momente der dritten Etappe

🏔️ Wenn die Anden ihre Gestalt zeigen

Die Anden waren schon auf den ersten Etappen am Horizont zu erahnen. Doch Dunst und Staub legten einen Schleier über ihre Konturen. Sie waren da, aber ihre wirkliche Größe blieb verborgen.

Jetzt verändert sich das Bild.

Die Luft wird klarer, die Konturen treten hervor und die Bergwelt entfaltet sich immer deutlicher vor unseren Augen. Was bisher nur eine ferne Silhouette war, zeigt nun seine majestätische Dimension.

Für das Auge ist es ein Spektakel, für die Sinne schierer Gigantismus.

🌿 Unterwegs durch das Tiefland

Noch immer gehen wir durch die weite Ebene. Das gleichmäßige Gehen, die tropische Wärme und der offene Blick über das Land begleiten uns auf dem Weg nach Pueblo Nuevo.

Doch immer wieder zieht es den Blick zu den Bergen. Sie werden zum ständigen Gegenüber unserer Wanderung.

🥾 Ein neuer Abschnitt beginnt

Mit dem Erreichen von Pueblo Nuevo endet nicht nur eine weitere Etappe. Auch unser Blick auf die Reise hat sich verändert.

Die Anden sind nicht mehr eine ferne Ahnung hinter Dunst und Staub.

Sie stehen jetzt klar vor uns – majestätisch, gewaltig und unausweichlich.


🍽️ Einkehrmöglichkeiten, Rastplätze und Übernachtung

Eine Expedition durch das Tiefland Ecuadors erfordert vorausschauende Planung, insbesondere bezüglich der Sonneneinstrahlung und Wasserversorgung. Wir haben die organisatorischen Rahmenbedingungen und logistischen Stützpunkte für diese Etappe berücksichtigt. Lokale Tiendas und Erfrischungsstände in den kleinen Weilern sowie die Hostería / Posada Rural im Ortskern von Pueblo Nuevo dienen als Stützpunkte.

Alle Details zu Rast, Einkehr und Unterkunft sind direkt bei der Outdooractive-Etappe hinterlegt:

➡️ Link zur Tour 3 auf Outdooractive

💡 Wissenswertes zur Etappe 3

🧭 Von der spontanen Reise zur geplanten Expedition

Die ersten Etappen durch das Tiefland waren organisatorisch vergleichsweise unkompliziert. Versorgung, Verpflegung und das Waschen ließen sich meist ohne große Vorbereitung organisieren.

Mit dem weiteren Weg in Richtung Anden verändert sich das.

Je weiter die Expedition voranschreitet, desto wichtiger wird es, Wasser, Lebensmittel, Übernachtungen und die notwendige Ausrüstung rechtzeitig zu planen. Nicht überall kann man davon ausgehen, spontan das zu bekommen, was man gerade benötigt.

Die dritte Etappe markiert damit auch organisatorisch einen Wendepunkt: Aus dem einfachen Unterwegssein wird zunehmend eine echte Expedition.

Für die genaue Streckenführung und die aktuellen Tourendaten steht der vollständige Outdooractive-Track zur Verfügung.

Wer höher hinaus will, muss nicht nur den Weg kennen – sondern auch wissen, was er unterwegs braucht.


⚠️ Hinweise zur Tour

Auch wenn die dritte Etappe noch keine alpinen Anforderungen stellt, sollten die Bedingungen des tropischen Tieflands nicht unterschätzt werden.

☀️ Sonne und Wärme: Intensive Sonneneinstrahlung und feuchtwarme Luft können den Körper belasten. Ausreichend trinken und regelmäßig Pausen einlegen.

💧 Wasserversorgung: Die Versorgung sollte bereits geplant werden. Nicht darauf verlassen, unterwegs jederzeit problemlos Wasser oder Verpflegung zu finden.

🥾 Wegverhältnisse: Die Strecke führt überwiegend durch ländlich geprägtes Gelände. Je nach Witterung können sich die Bedingungen auf Natur- und Wirtschaftswegen verändern.

🧭 Orientierung: Die Navigation sollte über den aktuellen Outdooractive-Track erfolgen.

🎒 Versorgung: Mit dem weiteren Verlauf der Expedition nimmt die Bedeutung einer vorausschauenden Planung zu. Was bisher spontan möglich war, sollte für die kommenden Etappen zunehmend vorbereitet werden.

Die Berge beginnen am Horizont – die Vorbereitung beginnt jetzt.


💡 Wissenswertes zur Etappe 3

🧺 Kleine Dinge werden unterwegs wichtig

In Simón Bolívar gab es noch Wäschesalons – eine einfache Möglichkeit, Kleidung wieder sauber zu bekommen und mit frischer Wäsche weiterzuziehen.

Mit dem weiteren Weg wird auch das Teil der Expeditionsplanung. Jede Gelegenheit, Kleidung zu waschen, sich selbst gründlich zu säubern und Vorräte zu ergänzen, sollte genutzt werden. Was im normalen Alltag selbstverständlich ist, bekommt unterwegs plötzlich einen ganz anderen Stellenwert.

Gerade auf einer längeren Expedition sind es oft nicht die großen Dinge, die den Unterschied machen. Es sind die kleinen Möglichkeiten, die man rechtzeitig erkennt und nutzt.

Wer höher hinaus will, muss nicht nur den Weg kennen – sondern auch wissen, was er unterwegs braucht.


⚠️ Hinweise zur Tour

Auch wenn die dritte Etappe nahezu eben verläuft, sollten die Bedingungen des tropischen Tieflands nicht unterschätzt werden.

☀️ Sonne und Wärme: Die intensive Sonneneinstrahlung und die feuchtwarme Luft können den Körper belasten. Ausreichend trinken und regelmäßige Pausen einplanen.

💧 Wasser: Genügend Trinkwasser für die gesamte Strecke mitführen.

🥾 Wegverhältnisse: Die Route führt durch ländlich geprägtes Gelände. Je nach Wetter können sich die Bedingungen auf Natur- und Wirtschaftswegen verändern.

🧭 Orientierung: Für die Navigation den aktuellen Outdooractive-Track verwenden.

🌄 Blick nach vorn: Die Anden sind jetzt deutlich sichtbar. Mit ihrem Auftauchen verändert sich nicht nur die Landschaft, sondern auch der Charakter der kommenden Etappen.

Die dritte Etappe ist noch Tiefland – aber die Expedition beginnt, sich auf eine andere Welt einzustellen.


🎒 Ausrüstung

Die passende Ausrüstung für das flache Naturland umfasst leichte Trekking- oder Wanderschuhe, atmungsaktive Funktionskleidung, Regenschutz, Kopfbedeckung, Sonnencreme, ein Erste-Hilfe-Set und den Trekkingrucksack für die Gesamtexpedition. Alle Details zur Ausrüstung für Etappe 3 sind direkt hier hinterlegt:

➡️ Link zur Tour 3 auf Outdooractive


🔗 Verbindung

Simón Bolívar und Pueblo Nuevo sind über lokale Verbindungen gut erreichbar. Konkrete Routenverknüpfungen zur vorherigen und nächsten Etappe finden sich direkt in den Tourendaten:

➡️ Link zur Tour 3 auf Outdooractive


⭐ Mein Eindruck

Persönliche Gedanken zur dritten Etappe

Die dritte Etappe war für mich der Moment, in dem sich die Expedition spürbar veränderte.

Die Anden waren schon vorher da. Durch Dunst und Staub waren sie am Horizont immer wieder zu erkennen. Doch nun wurden ihre Konturen klarer. Die Berge traten aus dem Schleier hervor und entfalteten ihre ganze majestätische Größe.

Für das Auge ein Spektakel, für die Sinne schierer Gigantismus.

Doch nicht nur die Landschaft veränderte sich. Auch am Weg selbst wurde mir bewusst, dass wir uns immer weiter von dem entfernten, was wir aus Europa gewohnt sind.

Der normale Pkw verschwindet zunehmend aus dem Bild. Pick-ups und landwirtschaftlich geprägte Fahrzeuge bestimmen den Verkehr. Und gefahren wird dort, wo die Straße gerade einmal keine Schlaglöcher hat.

Das klingt zunächst beinahe amüsant. Unterwegs ist es das nicht immer.

Blickkontakt wird wichtiger. Man beobachtet den Verkehr genauer, hört auf Motorengeräusche und entwickelt eine Art Vorahnung dafür, was als Nächstes passieren könnte. Nicht jede Situation lässt sich vorhersehen – aber man kann lernen, aufmerksamer zu sein.

Auch darin liegt für mich das Wesen einer Expedition: Man muss seine gewohnten Maßstäbe loslassen und sich auf eine andere Welt einstellen.

Noch gehen wir durch das Tiefland. Doch vieles fühlt sich bereits anders an.

Die Berge sind näher gerückt. Die Straßen sind anders. Die Begegnungen sind anders. Und langsam beginnt auch die Expedition, uns zu verändern.

Wir gehen nicht einfach nur zum Chimborazo. Wir lernen unterwegs, uns auf das einzulassen, was uns begegnet.


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Er verbindet Landschaften, Menschen und Geschichten.


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