Eine neue Welt

Existenzlyrik · Transformationsgedicht · Spiritualistische Poesie

Ein Gedicht über innere Wandlung, Schmerz und die Geburt einer neuen, erlebten Wirklichkeit jenseits von Dunkelheit und Leid.

© Gerd Groß 15.12.2002


"Eine neue Welt" ist ein poetisches Gedicht von Gerd Groß über den Übergang von innerer Dunkelheit zu einer transformierten Wahrnehmung der Welt. Es beschreibt Schmerz, Befreiung und die Entstehung einer neuen inneren Realität, die durch Liebe, Erkenntnis und spirituelle Erfahrung geprägt ist.



📖 Gedicht


Aus der Dunkelheit in mir,
höre ich Lieder von dir.
Sehnsucht strebt zum Firmament,
Angst in seinem Element.


Höre tiefe Glocken schlag'n
und die Kälte an mir nag'n.
Tief in mir die Liebe brennt,
eine Macht die mich erkennt.


Bin vom Leben weggespült,
Schmerzen tief in mir gefühlt,
löste mich von Sklaverei,
erfahr' mich in Seligkeit.


Keine Hoffnung in mir keimt,
auch die Sonne nicht mehr scheint,
wenn ich denk' an diese Welt,
hat sie mich doch so entstellt.


Schau hinauf zum Himmelszelt,
ruf den Gott der mir gefällt,
will ihn loben nicht klagen,
das er mich hat ertragen.


Endlich glücklich und vereint,
eine große Liebe scheint.
Gefund'n eine neue Welt,
so als hätt' ich sie bestellt.


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