Nur Du

Traumgedicht · Liebeslyrik · Symbolische Naturpoesie

Ein Gedicht über eine winterliche Traumvision, in der Einsamkeit, Symbolik und die Erscheinung einer besonderen Liebe ineinander übergehen.

© Gerd Groß 28.12.2003 


"Nur Du" ist ein poetisches Traumgedicht von Gerd Groß über eine innere Reise durch eine winterliche, stille Landschaft, in der sich Einsamkeit, spirituelle Bilder und eine symbolische Liebesbegegnung miteinander verbinden. Die Rose wird dabei zum zentralen Zeichen von Liebe, Erkenntnis und innerer Wandlung. 



📖 Gedicht


In einer ruhigen einsamen Nacht
träumte ich einen sonderbaren Traum
es schneite in herrlich strahlender Pracht
bedeckt von Kristallen so mancher Baum.


Sträucher behangen mit grellweißer Schicht
eisiger Boden glänzt im fahlen Licht.
Kein Ton zu hören, alles still und leer
ganz allein ging ich im Dunkeln umher.


Ein helles Strahlen von oben herab
erleuchtet das Kreuz auf stillem Grab.
Es blinkt und funkelt in allen Farben
Es ist so leuchtend kaum zu ertragen.


Spüre den Zauber am heiligen Ort,
hell mitten im Schnee, in dieser Landschaft,
blüht eine Rose in stiller Andacht.
Gedanken reifen am einsamen Hort.

Eisige Sphäre die mich lang umgab
gewichen dem Duft, der in der Luft lag.
Von Wärme durchströmt wich die Einsamkeit
und machte sich tief im Gemüte breit.

Die Rosen Botschaft verstand ich sofort,
wandern Gefühle still und ohne Wort
zu deinem Herzen, es begann zu tauen,
den Weg, den du gehst, ist mir zu trauen.

Du bist die Rose, die ich hab erträumt,
im kalt'm geboren durch meine Liebe,
fast übersehen hätt' ich dich versäumt,
du gehörst zu mir zu meinem Triebe.


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