Gedanken zärtlich wie ein Traum

Reflexive Lyrik · Existenzgedicht · Sehnsuchtsgedicht

Ein Gedicht über innere Gedankenwelten, Einsamkeit und die Suche nach Hoffnung, Sinn und Zufriedenheit im Fluss des Lebens.

© Gerd Groß 11.04.2001


"Gedanken zärtlich wie ein Traum" ist ein poetisches Gedicht von Gerd Groß über die fragile Balance zwischen Traum und Realität. Es beschreibt innere Sehnsucht, Einsamkeit und den Wunsch nach innerer Ruhe und Lebenszufriedenheit in einer oft unsicheren Welt. 



📖 Gedicht


Gedanken zärtlich wie ein Traum,
würzen mir mein Leben.
Wirklichkeiten gibt es kaum,
wird's wenig für mich geben.

Leben wie ein Satellit,
bewegen stets im freien Fall.
Leib und Seele fliegen mit,
hoffen gibt es überall.

 
Einsamkeit, du böses Omen,
gehe endlich fort von mir.
Möcht' mal in der Mitte thronen,
einmal sagen, du mit mir.

 
Glauben an den Donnerschlag,
der alles Böse killt.
Warten auf den nächsten Tag,
der Glück und Friede bringt.

 
Verändern der Gezeiten Uhr,
der Flüsse plätschernd Weg.
Oder in meinen Träumen nur
finden einen schmalen Steg.

 
Zufriedenheit, du fernes Ziel,
wann kreuzt du meine Bahn?
Erwarte ich vom Leben viel zuviel,
oder komme ich auch mal dran?


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