Der Gang der Zeit

Philosophische Lyrik · Zeitgedicht · Existenzpoesie

Ein Gedicht über den Ursprung des Seins, den Fluss der Zeit und die Reise des Lebens hin zur Unendlichkeit.

© Gerd Groß 07.03.2005 (Neubearbeitet 23.02.2020)


"Der Gang der Zeit" ist ein poetisches Gedicht von Gerd Groß über den Lebensweg als Flussbewegung durch Zeit und Existenz. Es verbindet Naturbilder mit philosophischer Reflexion über Werden, Wandel und die Ungewissheit des Daseins. 



📖 Gedicht


Geboren in einer Quelle aus Dunkelheit
Das Wesen makellos, unbestimmbar
Wild und neandernd ergeben dem Strom der Zeit
Dem Lauf gebeugt, doch unvorhersehbar.


Angepasst vor der Jahreszeit ergeben,
Geleitet von der Unbesiegbarkeit
Gewinn zu erringen in Vollkommenheit.
Die Welt zu bezwingen auf unerforschten Wegen.


Wer erahnt die Schritte in der Ungewissheit
Sich im Wagnis vom Fluss einzubringen
Bis zum Meer, dem Ozean der Unendlichkeit.
Hoffnung bleibt, dem Tode zu entrinnen.


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