Träume der Sehnsucht

Traumgedicht · Sehnsuchtslyrik · Symbolische Fantasielyrik

Ein Gedicht über eine visionäre Traumwelt, in der Sehnsucht, Liebe und Zeitlosigkeit zu einer imaginären Wirklichkeit verschmelzen.

© Gerd Groß 25.11.2002


"Träume der Sehnsucht" ist ein poetisches Gedicht von Gerd Groß über eine transzendente Traumreise in eine zeitlose Welt. Es beschreibt eine imaginäre Realität jenseits von Vergangenheit und Zukunft, in der Liebe, Erkenntnis und Existenz ineinander übergehen. 




📖 Gedicht


Mitten in einer dunklen einsamen Nacht,
habe ich im Traum an dich gedacht.
Wir fanden eine Welt, ganz hell und klar.
Man kann sich nicht denken, wie schön es dort war.


Die Welt war jung, die Berge grün
und fleckenlos der Mond hier schien.
Das Laub hing dicht, die Gipfel frei,
wie zu der Zeit die längst vorbei.


Durch ein Meer von Glas und Gestein
traten wir in ein prächtiges Schloss hinein.
Als wir sahen, verging um uns die Nacht,
waren geblendet von der Geschmeides Pracht.


Wir betraten die Hallen im gleißendem Licht
und fanden den Ort, dort wo man nicht -
Vergangenheit noch Zukunft kennt,
das Feuer der Liebe ewig brennt.


Die Sehnsucht ihre Sehnsucht findet,
das Band der Freundschaft ewig bindet,
Versprechen nie gebrochen werden,
Lügen nicht die Wahrheit erklären.


Man führt uns in den Raum ohne Zeit,
Dort, wo der Thron steht, mit dem Blick auf die Ewigkeit.
Wir erkennen uns und unseren Sinn,
wir kamen, wir gingen, wir waren und wir sind.


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