🥾 Schluchtensteig – Etappe 2: Ewattingen → Lenzkirch 

✨ Wo Wege Geschichten erzählen

Die zweite Etappe des Schluchtensteigs führt mitten hinein in eine der eindrucksvollsten Naturlandschaften des Südschwarzwalds. Nachdem die erste Etappe den Wanderer an die wilde Landschaft der Wutach herangeführt hat, beginnt nun der große Schluchtenabschnitt. Tiefe Täler, steile Felswände, rauschende Wasserläufe und schmale Naturpfade bestimmen den Charakter dieser außergewöhnlichen Wanderung.

Von Ewattingen führt der Weg in die ursprüngliche Welt der Wutachschlucht. Hier zeigt sich die Kraft des Wassers, das sich über Jahrtausende seinen Weg durch die Felsen gebahnt und eine einzigartige Landschaft geschaffen hat. Alte Mühlenstandorte, historische Übergänge und die Spuren früherer Nutzung erzählen von der engen Verbindung zwischen Mensch und Natur.

Ein besonderer Höhepunkt der Etappe ist die Schattenmühle, ein traditionsreicher Rastpunkt tief in der Schlucht. Danach verändert sich die Landschaft erneut: Der Weg steigt aus den engen Schluchtbereichen heraus und führt durch die abwechslungsreiche Natur des Hochschwarzwalds weiter Richtung Lenzkirch.

Mit fast 30 Kilometern Länge ist diese Etappe eine der längsten Abschnitte des Schluchtensteigs. Sie verlangt Ausdauer und Konzentration, belohnt aber mit einem der intensivsten Naturerlebnisse der gesamten Fernwanderung.


📋 Tourensteckbrief

Region: Südschwarzwald / Wutachschlucht / Hochschwarzwald

Landkreis: Waldshut / Breisgau-Hochschwarzwald

Land: Deutschland

Kategorie: Fernwanderweg – Etappenwanderung

Länge: 29,6 km

Dauer: 8:50 Std.

Höhenmeter: 555 m Aufstieg / 462 m Abstieg

Höchster Punkt: 828 m

Tiefster Punkt: 567 m

Schwierigkeit: T2 – schwer

Startpunkt: Ewattingen

Zielpunkt: Lenzkirch


⭐ Eigenschaften der Wanderung

  • 🚆 Mit Bahn und Bus erreichbar
  • 🥾 Von A nach B
  • 🎒 Etappentour
  • 🌄 Aussichtsreich
  • 🍽️ Einkehrmöglichkeit
  • 👨‍👩‍👧‍👦 Familienfreundlich
  • 🏛️ Kulturell / historisch
  • 🪨 Geologische Highlights
  • 🌿 Flora
  • 🦌 Fauna
  • 🐕 Hundefreundlich

🥾 Etappe auf einen Blick

Die zweite Etappe ist das wilde Herzstück des Schluchtensteigs. Auf fast 30 Kilometern erlebt der Wanderer eine Landschaft, die von Wasser, Felsen und Wald geprägt wird. Die Wutach begleitet den Weg durch eine der bedeutendsten Schluchtenlandschaften Deutschlands und sorgt mit ihren zahlreichen Windungen immer wieder für neue Eindrücke.

Die Strecke fordert durch ihre Länge und die vielen Naturpfade eine gute Kondition. Besonders die wechselnden Wegverhältnisse, schmale Passagen und die ständig wechselnden Höhenprofile machen diese Etappe zu einer anspruchsvollen, aber außergewöhnlich erlebnisreichen Wanderung.

Mit der Schattenmühle wartet ein historischer Ort mitten in der Schlucht, der nicht nur als Rastpunkt Bedeutung besitzt, sondern auch ein Stück Geschichte dieser Landschaft widerspiegelt. Am Ende öffnet sich die Schluchtlandschaft langsam und führt hinauf in Richtung Lenzkirch, wo die Etappe in der ruhigen Atmosphäre des Hochschwarzwalds endet.


🌄 Charakter der Wanderung

Die zweite Etappe lebt vom Kontrast zwischen enger Schluchtenlandschaft und offenen Höhenbereichen. Über weite Strecken verläuft der Weg auf naturnahen Pfaden entlang der Wutach und ihrer Nebenflüsse. Felsige Abschnitte, kleine Brücken, Waldwege und immer wieder wechselnde Perspektiven machen die Wanderung abwechslungsreich.

Der Charakter dieser Etappe ist ursprünglicher als bei vielen klassischen Fernwanderwegen. Der Wanderer bewegt sich durch eine Landschaft, in der die Natur noch deutlich den Rhythmus vorgibt. Das Rauschen des Wassers, das Licht zwischen den Bäumen und die mächtigen Felsformationen schaffen eine besondere Atmosphäre.

Gerade die Verbindung aus geologischen Besonderheiten, historischer Nutzung und nahezu unberührter Natur macht diese Etappe zu einem Höhepunkt des Schluchtensteigs. Sie ist anspruchsvoll, aber genau deshalb bleibt sie vielen Wanderern als eine der eindrucksvollsten Strecken des gesamten Weges in Erinnerung.


🗺️ Karte und Tourenverlauf

Streckenverlauf

Ewattingen → Wutachmühle → Wutachschlucht → Schattenmühle → Lotenbachklamm → Haslachschlucht → Hochfirstgebiet → Lenzkirch

Beschreibung der Tourführung

Von Ewattingen führt die zweite Etappe zunächst hinunter in Richtung Wutachmühle und damit hinein in den wohl bekanntesten Abschnitt des Schluchtensteigs. Schon bald verändert sich die Landschaft: Die offenen Bereiche des Etappenbeginns weichen den tief eingeschnittenen Schluchten der Wutach.

Der Weg folgt dem Lauf des Flusses durch eine ursprüngliche Naturlandschaft. Schmale Pfade ziehen sich entlang der bewaldeten Hänge, vorbei an steilen Felswänden, Geröllfeldern und zahlreichen kleinen Wasserläufen. Immer wieder eröffnen sich besondere Einblicke in die Schlucht, deren Landschaft durch die Kraft des Wassers über Jahrtausende geformt wurde.

Ein zentraler Höhepunkt der Etappe ist die Schattenmühle. Die historische Mühle liegt tief im Schluchtbereich und ist seit vielen Jahren ein beliebter Anlaufpunkt für Wanderer. Nach einer Rast führt der Weg weiter durch die beeindruckende Landschaft der Wutachregion.

Im weiteren Verlauf verändert sich der Charakter der Wanderung. Über die Lotenbachklamm und die Haslachschlucht steigt der Weg langsam aus den tiefen Schluchtbereichen heraus. Die Umgebung wird offener, die Höhenlagen des Hochschwarzwalds rücken näher und der Weg führt schließlich hinauf nach Lenzkirch.

Das Etappenziel liegt in einem traditionsreichen Luftkurort, der sich hervorragend als Zwischenstation für die weitere Wanderung auf dem Schluchtensteig eignet.

Einordnung des Weges

Gesamtweg: 🥾 Schluchtensteig
Gesamtetappe: Ewattingen → Lenzkirch
➡️ Link zum Gesamtweg 

🥾 Der Weg in Etappen

🥾 Etappe 1: Stühlingen → Ewattingen
Der Auftakt des Schluchtensteigs führt über die Wutachflühen und den Buchberg in die Landschaft der Baar.
➡️ Link zur Etappe

🥾 Etappe 2: Ewattingen → Lenzkirch
Durch das wilde Herzstück des Schluchtensteigs mit Wutachschlucht, Schattenmühle und Haslachschlucht.
➡️ Link zur Etappe

🥾 Etappe 3: Lenzkirch → St. Blasien
Über den Schluchsee und beeindruckende Höhenwege bis zum Dom von St. Blasien.
➡️ Link zur Etappe

🥾 Etappe 4: St. Blasien → Todtmoos
Durch die ruhigen Landschaften des Hotzenwaldes mit Hochflächen und Schwarzwaldhöfen.
➡️ Link zur Etappe

🥾 Etappe 5: Todtmoos → Wehr
Über die Burg Werrach durch die Landschaft der Wehra bis zum Endpunkt des Schluchtensteigs.
➡️ Link zur Etappe


🌲 Die Wanderung

Start und erster Wegabschnitt

Die zweite Etappe beginnt in Ewattingen und führt den Wanderer hinein in die ursprüngliche Landschaft der Wutachregion. Bereits kurz nach dem Start verändert sich die Umgebung deutlich. Die offenen Flächen rund um den Ort werden zurückgelassen und der Weg nähert sich den bewaldeten Schluchtbereichen.

Mit jedem Kilometer wird spürbarer, dass nun der eigentliche Charakter des Schluchtensteigs beginnt: Naturpfade, Wasserläufe und eindrucksvolle Felsformationen bestimmen den Wandertag.

Durch die Wutachschlucht

Der Abschnitt durch die Wutachschlucht gehört zu den großen Höhepunkten des gesamten Fernwanderwegs. Der Weg verläuft teilweise direkt am Fluss, teilweise hoch über dem Wasser und bietet ständig wechselnde Perspektiven.

Die Schlucht wirkt dabei nie gleich. Mal öffnet sie sich mit weiten Blicken über Felsen und Wald, mal wird sie eng und geheimnisvoll. Das stetige Rauschen der Wutach begleitet den Wanderer und verstärkt den Eindruck einer ursprünglichen Landschaft.

Schattenmühle und historische Wegpunkte

Mit der Schattenmühle erreicht die Etappe einen besonderen Ort innerhalb der Schlucht. Die historische Mühle erinnert an die frühere Nutzung dieser abgelegenen Landschaft und bietet gleichzeitig eine willkommene Möglichkeit zur Erholung.

Der Aufenthalt an diesem besonderen Platz verbindet Naturerlebnis und Geschichte und gehört für viele Wanderer zu den schönsten Momenten der Etappe.

Von den Schluchten in den Hochschwarzwald

Nach den tiefsten Schluchtabschnitten führt der Weg weiter durch die Lotenbachklamm und Haslachschlucht. Auch hier bleibt die Landschaft geprägt von Wasser, Wald und Felsen.

Allmählich gewinnt der Weg an Höhe und die Umgebung verändert sich erneut. Die dunklen Schluchtwälder weichen den typischen Landschaften des Hochschwarzwalds. Über abwechslungsreiche Wege wird schließlich Lenzkirch erreicht – ein Etappenziel, das Ruhe und Erholung nach einem intensiven Wandertag bietet.


🏰 Historische Orte entlang des Weges

Die zweite Etappe des Schluchtensteigs führt durch eine Landschaft, in der Natur und Geschichte eng miteinander verbunden sind. Die tiefen Schluchten waren über Jahrhunderte nicht nur ein Naturraum, sondern auch Lebens- und Arbeitsraum für die Menschen der Region. Alte Mühlen, historische Wege und traditionelle Schwarzwaldorte erzählen von der besonderen Beziehung zwischen Mensch und Landschaft.

🏰 Wutachmühle – Historischer Ausgangspunkt der Schluchtenlandschaft

Die Wutachmühle liegt an einem bedeutenden Übergang innerhalb der Wutachschlucht und erinnert an die frühere Nutzung der Kraft des Wassers.

Mühlen waren in den abgelegenen Tälern des Schwarzwalds wichtige Orte der Versorgung. Sie nutzten die Energie der Flüsse und Bäche und waren häufig Treffpunkte für die umliegenden Gemeinden.

Heute ist die Wutachmühle vor allem als Ausgangspunkt und Orientierungspunkt für Wanderer bekannt und markiert den Einstieg in einen der eindrucksvollsten Naturabschnitte des Schluchtensteigs.

🏰 Schattenmühle – Historischer Ort mitten in der Wutachschlucht

Die Schattenmühle gehört zu den bekanntesten Punkten der gesamten Wutachschlucht.

Die ehemalige Mühle erinnert an die Zeit, als die Wasserkraft der Schluchten für Handwerk und Landwirtschaft genutzt wurde. Die abgelegene Lage tief im Tal zeigt, wie eng die Menschen früher mit den natürlichen Gegebenheiten dieser Landschaft verbunden waren.

Heute ist die Schattenmühle ein beliebter Rastpunkt für Wanderer und ein besonderer Ort, an dem Geschichte und Natur unmittelbar zusammentreffen.

🏰 Lenzkirch – Traditioneller Hochschwarzwaldort am Etappenziel

Mit Lenzkirch erreicht die Etappe einen traditionsreichen Ort im Hochschwarzwald.

Die Gemeinde entwickelte sich aus einer langen Geschichte der Waldwirtschaft, Landwirtschaft und des Handwerks. Besonders die Nähe zu den großen Naturgebieten des Hochschwarzwalds prägt bis heute den Charakter des Ortes.

Für Wanderer auf dem Schluchtensteig ist Lenzkirch ein wichtiger Etappenpunkt mit guter Infrastruktur und einem passenden Ausgangspunkt für die Weiterwanderung.


📜 Sagen, Legenden und Geschichten

Schluchten, dunkle Wälder und einsame Täler haben im Schwarzwald seit Jahrhunderten die Fantasie der Menschen geprägt. Die Landschaft rund um die Wutach und ihre Nebenschluchten ist voller Geschichten über geheimnisvolle Orte, verborgene Kräfte und besondere Ereignisse.

Die Überlieferungen gehören ebenso zur Landschaft wie Felsen, Wasser und Wälder. Sie geben den Orten eine zusätzliche Ebene und machen deutlich, warum diese Landschaft die Menschen seit Generationen fasziniert.

Weitere regionale Sagen, Märchen und Geschichten findest du in der Literarischen Galerie:

🔗 https://www.die-literarische-galerie.de/sagen-fabeln-marchen/

📜 Die geheimnisvolle Welt der Wutachschlucht

Die tiefen Schluchten der Wutach waren früher schwer zugängliche Orte. Dichte Wälder, steile Felsen und das stetige Rauschen des Wassers boten den idealen Hintergrund für Erzählungen über geheimnisvolle Begegnungen und verborgene Schätze.

Auch wenn viele dieser Geschichten nicht schriftlich überliefert wurden, zeigen sie die besondere Wirkung dieser Landschaft auf die Menschen, die hier lebten.


🌿 Natur und Landschaft

Die zweite Etappe ist einer der landschaftlichen Höhepunkte des gesamten Schluchtensteigs. Wasser, Felsen und Wald bestimmen den Charakter der Wanderung und schaffen eine außergewöhnliche Vielfalt an Lebensräumen.

🌲 Wälder

Die Wutachschlucht gehört zu den beeindruckendsten Waldlandschaften des Südschwarzwalds.

Steile Hänge, schattige Schluchtbereiche und naturnahe Waldbestände schaffen eine besondere Atmosphäre. Besonders in den engen Bereichen der Schlucht entsteht der Eindruck einer ursprünglichen, fast unberührten Landschaft.

🌸 Blumen und Pflanzenwelt

Die unterschiedlichen Höhenlagen und Feuchtbereiche entlang der Wutach bieten eine große Vielfalt an Pflanzen.

In den Schluchtbereichen wachsen typische Arten feuchter Wälder und Bachlandschaften. Moose, Farne und schattenliebende Pflanzen prägen viele Abschnitte des Weges.

Auf den höheren Bereichen rund um Lenzkirch verändert sich die Vegetation. Wiesen und offene Flächen ergänzen die vielfältige Landschaft.

🪨 Geologie

Die Geologie ist einer der besonderen Höhepunkte dieser Etappe.

Die Wutach hat sich über lange Zeiträume tief in die Landschaft eingeschnitten und dabei markante Felsformationen geschaffen. Steile Wände, enge Schluchtabschnitte und wechselnde Gesteinsschichten machen die Entwicklungsgeschichte der Landschaft sichtbar.

Gerade diese Verbindung aus Wasser und Gestein verleiht der Wutachschlucht ihren einzigartigen Charakter.

💧 Wasserfälle, Seen und Bäche

Das Wasser begleitet den Wanderer fast während der gesamten Etappe.

Die Wutach und ihre Zuflüsse prägen das Landschaftsbild. Kleine Wasserfälle, Bachläufe und die zahlreichen Übergänge über Gewässer machen die Wanderung besonders abwechslungsreich.

Das ständige Rauschen des Wassers gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen dieser Schluchtenwanderung.

🏔️ Berge und Panoramen

Nach den tiefen Schluchtbereichen öffnet sich die Landschaft zunehmend in Richtung Hochschwarzwald.

Der Übergang aus den engen Tälern zu den höheren Landschaftsbereichen bietet immer wieder neue Perspektiven. Besonders der Wechsel zwischen dunklen Waldtälern und offenen Höhenlagen macht den Reiz dieser Etappe aus.

🦌 Tiere und Lebensräume

Die naturnahen Bereiche der Wutachschlucht bieten zahlreichen Tierarten wertvolle Lebensräume.

Mit etwas Glück lassen sich verschiedene Vogelarten, Rehe und typische Waldtiere beobachten. Besonders die ruhigen Schluchtbereiche sind wichtige Rückzugsorte für viele Arten.

Die große Vielfalt an Lebensräumen ist ein weiterer Grund, warum die Wutachregion zu den bedeutendsten Naturräumen des Schwarzwalds zählt.


📸 Die schönsten Momente der Wanderung

Die zweite Etappe gehört zu den eindrucksvollsten Abschnitten des gesamten Schluchtensteigs. Die besonderen Momente entstehen nicht durch einen einzelnen Höhepunkt, sondern durch den ständigen Wechsel zwischen Wasser, Felsen, Wald und historischen Orten.

🌊 Die ersten Schritte in die Wutachschlucht

Der Eintritt in die Wutachschlucht ist einer der prägendsten Augenblicke dieser Etappe. Die Landschaft wird enger, die Felsen rücken näher und das Rauschen des Wassers begleitet den Wanderer durch eine ursprüngliche Naturkulisse.

🪨 Felswände und schmale Naturpfade

Die schmalen Wege entlang der Schlucht gehören zu den besonderen Erlebnissen des Tages. Immer wieder wechseln sich schattige Waldpassagen mit offenen Stellen ab, an denen sich eindrucksvolle Blicke auf die Schlucht und den Verlauf der Wutach ergeben.

🏡 Die Schattenmühle

Die historische Schattenmühle ist ein besonderer Ruhepunkt innerhalb der langen Schluchtenetappe. Die Lage mitten in der Wutachschlucht macht diesen Ort zu einem der bekanntesten Ziele am Schluchtensteig.

Hier treffen Geschichte und Natur unmittelbar aufeinander.

🌲 Der Übergang aus der Schlucht in den Hochschwarzwald

Nach den tiefen Schluchtabschnitten verändert sich die Landschaft erneut. Der Weg führt aus der wilden Enge der Wutach heraus und hinein in die ruhigeren Höhenlagen rund um Lenzkirch.

Dieser Wechsel ist einer der schönsten Momente der Etappe und zeigt die außergewöhnliche Vielfalt des Schluchtensteigs.


🍽️ Einkehrmöglichkeiten und Rastplätze

🍽️ Einkehrmöglichkeiten

Schattenmühle

📍 Lage: Wutachschlucht, ungefähr im mittleren Bereich der Etappe

👉 Die Schattenmühle ist eine der wichtigsten Einkehrmöglichkeiten innerhalb der Wutachschlucht. Die historische Mühle liegt direkt am Schluchtensteig und bietet Wanderern eine willkommene Gelegenheit für eine Pause während dieser langen Etappe.

Nach den anspruchsvollen Schluchtpassagen ist die Einkehr ein wichtiger Zwischenpunkt, um Kraft für den weiteren Weg nach Lenzkirch zu sammeln.

Hinweis:
Öffnungszeiten können saisonabhängig sein und sollten vor der Wanderung geprüft werden.

Gastronomie in Lenzkirch

📍 Lage: Etappenziel Lenzkirch

👉 Nach Abschluss der Etappe bietet Lenzkirch verschiedene Möglichkeiten zur Einkehr und Versorgung. Der Ort verfügt über Gastronomiebetriebe, in denen Wanderer den Tag ausklingen lassen können.

Hinweis:
Öffnungszeiten und Ruhetage sollten vorab geprüft werden.


🪑 Rastplätze

🌄 Aussichtsrast

Aussichtspunkte im Übergang aus der Schlucht zu den Höhenlagen

📍 Lage: Abschnitt Richtung Lenzkirch

👉 Nach den engen Schluchtpassagen öffnen sich immer wieder Bereiche mit weiteren Blicken über die Landschaft des Hochschwarzwalds.

Diese Übergänge bieten besonders schöne Möglichkeiten, innezuhalten und den Wechsel der Landschaft bewusst wahrzunehmen.

🌲 Natur-Rast

Wutachschlucht und Haslachschlucht

📍 Lage: Entlang der Schluchtabschnitte

👉 Die natürlichen Rastmöglichkeiten entlang der Wasserläufe gehören zu den besonderen Erlebnissen dieser Etappe. Das Zusammenspiel aus Felsen, Wald und Wasser schafft zahlreiche eindrucksvolle Plätze.

Aufgrund der empfindlichen Naturbereiche sollten Pausen möglichst an geeigneten Stellen eingelegt werden.


🛏️ Übernachtungen

Lenzkirch – Etappenziel

📍 Ort: Lenzkirch

👉 Lenzkirch bietet als Etappenziel des Schluchtensteigs verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten für Fernwanderer.

Die gute Infrastruktur des Ortes macht Lenzkirch zu einem geeigneten Zwischenstopp auf der Mehrtagestour. Nach der langen und anspruchsvollen Schluchtenetappe stehen verschiedene Unterkünfte zur Verfügung, die eine Erholung vor der nächsten Etappe ermöglichen.

Hinweise für Wanderer:

  • frühzeitige Reservierung empfohlen
  • besonders in der Wandersaison Verfügbarkeit prüfen
  • Lage der Unterkunft bei der Planung berücksichtigen 

💡 Wissenswertes zur Wanderung

Die große Schluchtenetappe des Schluchtensteigs

Die zweite Etappe zählt zu den eindrucksvollsten Abschnitten des gesamten Schluchtensteigs. Sie führt den Wanderer tief hinein in die ursprüngliche Landschaft der Wutachschlucht und zeigt auf besonders intensive Weise die Verbindung von Wasser, Wald und Fels.

Die Wutachschlucht gehört zu den bedeutendsten Naturräumen des Südschwarzwalds. Durch die jahrtausendelange Arbeit des Wassers entstand eine außergewöhnliche Landschaft mit steilen Felswänden, engen Schluchtbereichen und einer großen Vielfalt an Lebensräumen.

Naturerlebnis und Herausforderung

Mit 29,6 Kilometern ist diese Etappe eine der längsten Tagesetappen des Schluchtensteigs. Die vielen Naturpfade, wechselnden Wegverhältnisse und die lange Gehzeit machen sie zu einer anspruchsvollen Wanderung.

Gerade diese Anforderungen sind aber Teil des besonderen Reizes. Wer ausreichend Kondition mitbringt, wird mit einer der schönsten Schluchtenwanderungen Deutschlands belohnt.


⚠️ Hinweise zur Tour

Konditionsanforderung

Die Etappe erfordert aufgrund ihrer Länge von fast 30 Kilometern eine gute Kondition und eine realistische Zeitplanung.

Besonders die Kombination aus langer Gehzeit, zahlreichen Naturpfaden und wechselnden Höhenprofilen sollte nicht unterschätzt werden.

Wegbeschaffenheit

Die Strecke verläuft überwiegend auf schmalen Naturwegen und Pfaden.

In den Schluchtbereichen können einzelne Passagen felsig, wurzelig oder bei Nässe rutschig sein. Trittsicherheit und festes Schuhwerk sind daher unbedingt empfehlenswert.

Wetter und Jahreszeit

In den tief eingeschnittenen Schluchten können die Bedingungen deutlich anders sein als in den höher gelegenen Bereichen.

Nach Regenfällen können Wege aufgeweicht oder rutschig sein. Bei Hochwasser oder starken Niederschlägen können einzelne Abschnitte der Schluchtenwege beeinträchtigt sein.

Die beste Wanderzeit liegt in der Regel zwischen Frühjahr und Herbst. In den Wintermonaten können Eis und Schnee die schmalen Wege erschweren.

Orientierung

Der Schluchtensteig ist gut ausgeschildert. Trotzdem empfiehlt es sich, eine aktuelle Wanderkarte oder GPS-Navigation mitzunehmen.

Gerade in den längeren Schluchtabschnitten ist eine gute Orientierung hilfreich, da Umkehrmöglichkeiten und alternative Wege nur begrenzt vorhanden sind.


🎒 Ausrüstung

Empfohlene Ausrüstung für die Etappe

  • feste Wanderschuhe mit gutem Profil
  • wetterangepasste Kleidung
  • ausreichend Getränke
  • Tagesverpflegung und Snacks
  • Regen- und Sonnenschutz
  • Wanderkarte oder GPS-Navigation
  • Erste-Hilfe-Set

Zusätzlich empfehlenswert:

  • Wanderstöcke nach persönlichem Bedarf
  • Rucksack mit ausreichend Volumen für eine lange Tagesetappe
  • Wechselshirt für längere Wandertage

🔗 Anreise und Verbindung

🚆 Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Ewattingen ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Die Anreise erfolgt in der Regel über regionale Busverbindungen mit Anschlüssen aus Richtung Bonndorf, Waldshut oder anderen Orten im südlichen Schwarzwald.

Eine frühzeitige Prüfung der Fahrpläne wird empfohlen, da die Verbindungen in den ländlichen Regionen saisonal unterschiedlich sein können.

🚆 Rückfahrt / Weiterreise

Von Lenzkirch bestehen gute Busverbindungen zu weiteren Orten im Hochschwarzwald sowie Anschlüsse in Richtung Neustadt (Schwarzwald) und Titisee.

Damit eignet sich Lenzkirch gut als Etappenort für Wanderer, die den Schluchtensteig mit öffentlichen Verkehrsmitteln erleben möchten.


🚗 Anfahrt mit dem PKW

Anfahrt nach Ewattingen

Ewattingen liegt im Landkreis Waldshut im südlichen Schwarzwald.

Die Anfahrt erfolgt über die regionalen Straßenverbindungen aus Richtung Bonndorf, Stühlingen oder Waldshut-Tiengen.

🅿️ Parken

Parkmöglichkeiten in Ewattingen

In Ewattingen stehen verschiedene Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Bei einer Mehrtagestour sollte vorab geprüft werden, ob der gewählte Parkplatz für eine längere Standzeit geeignet ist.


⭐ Mein Eindruck

Die zweite Etappe ist für mich einer der Höhepunkte des gesamten Schluchtensteigs.

Hier zeigt der Weg seine besondere Stärke: Er führt nicht einfach durch eine Landschaft, sondern mitten hinein in eine Naturwelt, die durch Wasser und Fels geprägt wurde. Die Wutachschlucht mit ihren schmalen Pfaden, den steilen Hängen und dem ständigen Wechsel zwischen Enge und Weite bleibt nachhaltig in Erinnerung.

Diese Etappe verlangt dem Wanderer einiges ab. Die Länge und die vielen Naturpassagen machen sie zu einer Herausforderung, doch genau daraus entsteht auch ihr besonderer Erlebniswert.

Wer die Wutachschlucht auf dieser Strecke erlebt hat, versteht, warum der Schluchtensteig zu den herausragenden Fernwanderwegen Deutschlands gehört. Es ist eine Etappe voller Ruhe, Kraft und ursprünglicher Schwarzwaldlandschaft.