
Once Upon Again
Erzählung · Liebe, Wahrnehmung & Zweifel · Psychologische Mehrdeutigkeit
Eine atmosphärische Kurzgeschichte über Leidenschaft, Projektion, Angst und die fragile Grenze zwischen Wahrheit und Vorstellungskraft.
© Gerd Groß 24.02.2020 · Variation 1 (06.02.2025) · Variation 2 (16.04.2025)
"Once Upon Again" ist eine vielschichtige, emotional aufgeladene Erzählung von Gerd Groß, die den Leser in ein Wechselspiel aus Liebe, Sehnsucht, Angst und moralischer Unsicherheit führt. Zwischen romantischer Ekstase, abruptem Schrecken und der Frage nach Wahrheit entfaltet sich ein psychologisches Panorama, das in zwei möglichen Auflösungen gipfelt.
📖 Kurzgeschichte
Es war an diesem wunderschönen Morgen, die Sonne in ihrem glanzvollen Aufstieg, die Vögel geschäftig am Teich und ich mit einem schwarzen Kaffee wohlschmeckend, sitzend auf meiner Terrasse, als unerwartet das Telefon klingelte.
Es war mein Freund, seine Stimme erregt, voller Eifer, noch nicht einmal meinen Gruß erwidert, sondern sofort, unverzüglich los plapperte und mir seine Geschichte erzählte:
"Ich habe heute Nacht die Frau meines Lebens getroffen. Ihr Blick ist dem Himmel entsprungen, durchdringend und nah. Ihre Augen liebkosend streicheln sie über mein Haar. Wir sahen uns tief und durchdringend an, um uns verging die Nacht - ein Strahlen drang durch ihre tiefblauen Augen, lange blonde Strähnen vom aufgewühlten Haar durchzogen ihr Gesicht. Mit jedem Wort wurde mein Herzschlag schneller und das Pochen in meinen Adern zu einem unüber hörbaren Musical. Doch jedes Mal, wenn mich ihr Blick vom Himmel hoch kommend streifte, ging ein kaltes Frösteln über meinen Rücken, abgelöst im Wechsel von wohliger Wärme und ihre Stimme …"
Er hielt kurz inne und gab sich seinen Empfindungen hin … War es doch eher ungewöhnlich, galt er doch eher für zurückhaltend, ein wenig introvertiert, dem ruhigeren Typ zuzurechnen und smart.
"Du bist verliebt" sagte ich und führte weiter aus " Du hast das einmalige Glück einen ganz besonderen Menschen getroffen zu haben. Sie gibt dir Geborgenheit, den nötigen Rückhalt und die Sicherheit auch bei geschlossenen Augen. Denn Liebe bedeutet Vertrauen und das Wissen, nicht belogen zu werden. Liebe ist geben und nehmen. Wahre Liebe gibt es nicht oft, sie ist dieses einmalige Gefühl, das letzte Puzzleteil gefunden zu haben, das zum völligen Glück noch gefehlt hat. Unbegrenzt zu lieben ist, wenn man sich von Kopf bis Fuß warm und zufrieden fühlt."
"Ja, jaa, ja, genauso habe ich gefühlt und fühle immer noch, jede Bewegung, jedes Berühren geht mir unter die Haut, jedes Wort berauscht meine Sinne, jeder Blick, fokussiert meine Gedanken, ein Rausch der Emotionen. Ich bin ihr in Leidenschaft ergeben und fühle mich wie im Paradies, so als ob die Sehnsucht ihre Sehnsucht gefunden hat. …"
Mein Freund verlor sich in seinen Gedanken und kurz, es war wirklich kurz, war eine endlose Stille zu spüren. - Spannender Moment, kaum erträglich auf seine nächsten Worte warten zu müssen, Endlosigkeit machte sich breit, dabei hatte ich doch so viele Fragen.
" Und …" rang ich von meiner Stimme ab, eigentlich ein nichts aussagendes etwas. Ich kam mir so leer vor oder hatte ich Angst vor der Geschichte - wie wird sie enden? Hat er sein lang ersehntes Glück gefunden oder …? Nein, ich weigerte mich, meine Intuition abzuschließen und lauschte der einsetzenden Stimme.
"Sie nahm meine Hand und führte mich an den nahegelegenen Strand, ich habe nur noch Augen für sie, sie stiehlt mir den Verstand. Mein Herz beginnt zu rasen, meinem Bewusstsein beraubt, ... unsere Schritte verhalten in der Unendlichkeit, im Lärm der Stadt …"
Meine Gedanken suchten nach Orientierung, nach Vermutung abwechselnd mit der Vorstellung: Was ist geschehen?
"... liebkosend berühren wir uns tief und innig in faszinierender Verbundenheit, ein Gefühl wie im Garten Eden. Ein erster Kuss, zuerst gehaucht, kaum verspürt … wich es einer Explosion, einem innigen Gefühl, durchdringend und einfühlsam. Streicheln, ein Hauch von einem Nichts verliert sich im Verlangen, ihr nah zu sein …"
Stopp, stopp, so ausführlich will ich das nicht wissen … und - es sollte euer Geheimnis sein. Erzähle mir, wie geht die Geschichte aus? Hast du ihre Telefonnummer oder Adresse, trifft ihr euch wieder?"
"Ich muss dir mehr erzählen, du sollst mich verstehen …"
"Ja, ja, ich höre dir zu ...."
"Unterbreche mich nicht! Ich erzähle dir meine Geschichte meines Lebens und du hörst mir nicht zu …"
"Aber was meinst du damit, ich soll dich verstehen?"
" … gewähre dir Einsicht in mein tiefstes Innere!"
"Das weiß ich zu schätzen, bitte entschuldige, erzähle weiter."
"Du hast mich schon wieder unterbrochen."
Ich schwieg und hörte ihm intensiv zu. Er verlor sich oft in vielen kleinen Details, viele Dinge, die zwar unbeschreiblich schön und einfühlsam waren, aber jetzt nicht hierher gehören.
"... unser Körper umschlungen sich, zärtlich, liebkosend, wir waren uns so nah, ein Prickeln …"
Plötzlich, Lärm von Verkehr, ein lauter Schrei - aber nur kurz, die Telefonverbindung war zusammengebrochen.
Hastig versuchte ich ihn zu erreichen - sein Telefon hatte keine Verbindung mehr. Angst, Panik und Hilflosigkeit stiegen in mir auf. Polizei, war mein Gedanke, kurz den Notruf gewählt, beschrieb die Geschehnisse …. Trocken in einer Amtssprache abgefasst, teilte man mir mit, dass im Moment kein Unfall mit Personenschaden vorliegen würde und ich mich beruhigen sollte ….
Doch Ungewissheit bohrt wie beim Zahnarzt, von links nach rechts und immer tiefer und der Schmerz steigert sich ins unermessliche. - Voller Ungewissheit und beißender Angst rief ich jeden nur denkbaren gemeinsamen Bekannten an; stammelte kaum verständliche Worte, beruhigte mich und versuchte, einen sachlichen Verhalt wiederzugeben. - Auch für die nächsten Tage blieben ihre Stimmen stumm.
Drei Tage später las ich nebenbei in der Presse von einer vergewaltigten und auf bestialische Art getöteten Frau am Alsterufer in der Nähe der Promenade in Hamburg. Blondes langes Haar, blaue Augen … keine Personalien feststellbar. Recherchen meinerseits ergaben auch noch einen schweren Unfall, auch in Hamburg, mit Todesfolge im Straßenverkehr. Er war wohl durch sein Handy abgelenkt zu Fuss direkt in ein Auto gelaufen.
Jetzt war ich mit meinen Gedanken allein - allein, mit einer Wahrheit, einer Vermutung oder doch nur unnötigen Überlegungen? Ich war sichtlich irritiert, vielleicht sogar verwirrt: habe ich gerade darüber nachgedacht, dass mein "toter" Freund ein Vergewaltiger und Mörder sein könnte? Jeder Versuch, mich zu beruhigen, mich zu koordinieren schlug zuerst fehl. - Tod, Vergewaltigung … habe ich einen Beweis für diese absonderliche Anschuldigung? Was ist geschehen, dass fast undenkbares Denkbar wird? Bin ich sein Freund …!? gilt nicht bis zum Schluss die Unschuldsvermutung?
Habe ich mich dabei selbst ertappt, wie meine Anschauungen mich verführen? Man ist geneigt, seinen Vorstellungen zu folgen, die, die das größte Aufsehen erregen, Errotik pur widerspiegeln, Spannung bis zum Ende versprechen, aber wo bleibt die Wahrnehmung für die Wahrheit?
Und du, lieber Leser - was denkst du? Sei ehrlich zu dir selbst und beende die Geschichte in deinem Sinne.
🔀 Mögliche Auflösungen
Die Geschichte bietet zwei alternative Enden, die beide völlig unterschiedliche emotionale und moralische Dimensionen eröffnen. Beide Varianten bleiben unverändert und werden lediglich typografisch eingebettet.
Variation 1 – Die Wiederkehr der Hoffnung
Es ist so schmerzlich anzusehen, wie dein Geist im Wandel der Erkenntnisse nicht geahnte Wege beschreitet und du selbst musst dich mit den abstrusesten Gedanken auseinandersetzen, ohne Aussicht auf Erfolg. So ist die Lösung doch so nah: Die Zeit der Gunst positiv gestimmt und uns eine Geschichte bietet, die unserer Vorstellung von Wahrheit und Realismus entspricht.
Mein Freund war bei diesem Telefonat von einem Auto angefahren worden. Sein Smartphone wurde zerstört und er kam schwer verletzt ins Krankenhaus: Schwere Gehirnerschütterung, schmerzhafte Prellungen und Hämatome, ohne die Möglichkeit, Kontakt mit seiner Umwelt aufzunehmen.
Eine Woche später rief er mich endlich an. Seine Stimme war schwach, ängstlich aber voller Emotionen. Er erzählte mir die Geschichte weiter – von der Frau, die sein Herz berührt hatte, von ihren gemeinsamen Plänen und davon, dass sie sich viel näher gekommen sind, als es ihm seine Vorstellungen erlaubten. Es war seine große Liebe, sein Traum vom Glücklichsein, sein Wunsch nach Familie, von Harmonie und Vertrautheit.
Doch er hat die Frau seines Herzens verloren, in einem Augenblick der Unachtsamkeit. Was wusste er von ihr? - Nichts! Sie hatten sich verabredet, an einem Ort zu einer Zeit, als er noch im Koma lag. Er hatte noch nicht einmal ihren Namen, Telefonnummer oder E-Mail, geschweige eine Adresse. Wie sollte er sie wiederfinden in einer großen Stadt, mit ihren unzähligen Menschen, die nur an sich selbst interessiert sind? Es war hoffnungslos!
So vergingen die Tage und die Nächte der Zweifel, nur seine Genesung kam trotz aller körperlichen und geistigen Schmerzen gut voran und der Tag der Entlassung kam immer näher. Wer ihn von früher her kannte, musste erschrecken, war er doch nur noch ein Geist seiner selbst. Ängstlich, was wohl von seinem Unfall herrührte; unnahbar, Verlust seiner großen Liebe und diese Verschmelzung von tiefgreifenden Erlebnissen prägten seine Person in ihrem Verhalten.
Kaum in der Lage sein Gepäck zu ordnen und seine Entlassung mit den vielen Stationen von Ärzten, mit ihren Briefen, voll mit Diagnosen und Berichten zu organisieren, stand ich ihm beiseite und half ihm, wo man nur helfen konnte. Noch auf der Treppe fiel ihm ein, nicht im Bad gewesen zu sein. Nochmals hoch, neu gepackt, ging es hinunter zum Auto.
Manchmal spricht man von Wundern, hier durfte ich eins miterleben: Noch auf der Treppe sah er sie - und sie ihn. Beide Blicke trafen sich und sie betraten eine Halle ohne Zeit, in der die Ewigkeit in einem Momentum verschwindet und die Sehnsucht ihre Sehnsucht im Glück der Herrlichkeit findet. Man spürte das Beben, was beide erfasste und sie in einem Strudel der Unendlichkeit riss. Maßlos in ihrer Gier nach Freude, fanden sie ihre Liebe in der Achtsamkeit des anderen wieder. Was mag in diesem Augenblick der Freude geschehen … nur die, die wirklich lieben, können es fühlen.
Sie hatten sich gefunden, und trotz allem, was geschehen war, hatte ihre Geschichte ein gutes Ende genommen. Ich atmete erleichtert auf – nicht nur, weil mein Freund lebte und seine große Liebe fand, sondern weil ich erkannte, wie leicht man von düsteren Gedanken verleitet werden konnte, anstatt sich der Wahrheit zu öffnen.
©24.02.2020 Gerd Groß (06.02.2025 Variation 1)
Variation 2 – Die dunkle Wahrheit
Doch während ich in den folgenden Tagen die bruchstückhaften Erinnerungen an das Telefonat meines Freundes immer wieder durchging, beschlich mich ein zunehmend beunruhigendes Gefühl. Zu perfekt schien seine Schwärmerei, zu vage die Details abseits seiner eigenen Emotionen. War es möglich, dass die intensive Erzählung von der geheimnisvollen Unbekannten eine bewusst gelegte falsche Spur war?
Die fehlenden Kontaktdaten, die übertriebene Leidenschaft – könnten sie dazu gedient haben, von etwas anderem abzulenken? Etwas, das in der Nacht seines angeblichen Liebestraums tatsächlich geschah?
Die Nachricht von der ermordeten Frau am Alsterufer mit den ähnlichen Merkmalen traf mich wie ein Schlag. Doch je länger ich darüber nachdachte, desto mehr Ungereimtheiten fielen mir auf. Mein Freund erwähnte keinen Spaziergang am Alsterufer. Seine Beschreibung des Ortes klang vager, intimer.
Was, wenn die "Frau seines Lebens" gar nicht das Opfer war? Was, wenn sie eine Komplizin war oder eine völlig unbeteiligte Person, die er als Teil seiner Inszenierung benutzte?
Der Autounfall, so plötzlich und endgültig, wirkte wie ein abrupter Schlussstrich unter eine Geschichte, die noch viele Fragen aufwarf. War es wirklich ein unglücklicher Zufall, oder ein verzweifelter Versuch, den Konsequenzen seiner Taten zu entkommen?
Getrieben von dieser nagenden Ungewissheit, intensivierte ich meine Nachforschungen. Ich sprach mit einer ehemaligen Kollegin meines Freundes, die mir von seiner labilen psychischen Verfassung in den letzten Monaten berichtete. Sie erzählte von einer kurzzeitigen, intensiven Beziehung zu einer Frau namens Sarah, die plötzlich und unerwartet endete. Ihre Beschreibung von Sarah stimmte erschreckend genau mit den Merkmalen des Mordopfers überein.
Ein alter Eintrag in den sozialen Medien meines Freundes führte mich zu Sarahs Profil. Dort fand ich kryptische Andeutungen auf einen heftigen Streit kurz vor ihrem Tod. Ein gemeinsamer Bekannter bestätigte mir, dass die beiden sich am Abend vor dem Mord am Alsterufer gestritten hatten.
Langsam fügten sich die Puzzleteile zusammen. Die leidenschaftliche Erzählung meines Freundes am Telefon war möglicherweise ein verzweifelter Versuch, sich ein Alibi zu schaffen, seine Verbindung zu Sarah zu verschleiern und den Fokus auf eine imaginäre, perfekte Begegnung zu lenken. Der abgebrochene Anruf könnte ein Moment der Panik gewesen sein, als die Realität seiner Tat ihn einzuholen drohte. Sein Unfall, abgelenkt und innerlich zerrissen, wäre dann die tragische Konsequenz seiner Schuld und seiner Flucht vor der Verantwortung gewesen.
Die Wahrheit, die sich schließlich in den Bruchstücken von Aussagen und digitalen Spuren offenbarte, war erschreckend: Mein Freund hatte Sarah im Affekt getötet und versucht, seine Tat durch eine konstruierte Liebesgeschichte zu verdecken. Der Unfall verhinderte seine Rechenschaftspflicht vor dem Gesetz, aber die Wahrheit seiner dunklen Tat blieb in den Herzen derer zurück, die ihn kannten. Meine anfängliche Verwirrung wich einem tiefen Entsetzen über die Abgründe der menschlichen Natur und der Erkenntnis, dass die Fassade des charmanten Freundes eine schreckliche Realität verbarg.
© 16.04.2025 Gerd Groß
💭 Interpretation & Bedeutung
"Once Upon Again" ist eine psychologisch vielschichtige Erzählung, die mit Wahrnehmung, Projektion und moralischer Unsicherheit spielt. Die Geschichte entfaltet sich wie ein Spiegelkabinett menschlicher Emotionen: Liebe, Angst, Zweifel, Sehnsucht — und die Frage, wie gut wir die Menschen kennen, denen wir vertrauen.
1. Liebe als Rausch & Projektion
Der Freund beschreibt seine Begegnung mit einer Intensität, die fast übermenschlich wirkt. Die Sprache ist berauscht, überhöht, ekstatisch. Schon hier deutet sich an: Diese Liebe ist weniger Begegnung als Projektion — ein Spiegel innerer Sehnsüchte.
2. Der Erzähler zwischen Empathie & Ungeduld
Seine Reaktionen schwanken: Zuneigung, Ungeduld, Sorge, Überforderung. Er will verstehen — aber er will auch wissen, wie die Geschichte ausgeht. Diese Spannung macht ihn menschlich und fehlerhaft.
3. Der Bruch: Stille, Angst, Ungewissheit
Der abgebrochene Anruf ist der Wendepunkt. Die Idylle kippt in Angst. Die Realität dringt ein — brutal, unberechenbar, unaufhaltsam.
4. Die zwei Varianten als Spiegel der menschlichen Psyche
Variation 1 zeigt die Kraft der Hoffnung, des Zufalls, der Liebe. Ein fast märchenhaftes Wiederfinden, ein Wunder im Alltäglichen.
Variation 2 zeigt die Abgründe menschlicher Natur. Leidenschaft wird zur Obsession, Liebe zur Lüge, Nähe zur Gefahr.
Beide Varianten sind glaubwürdig — und genau das macht die Geschichte so stark.
5. Wahrheit als fragile Konstruktion
Die Erzählung zeigt, wie leicht wir uns von Emotionen, Bildern und Erwartungen leiten lassen. Der Erzähler ringt mit Moral, Loyalität und Angst. Der Leser wird gezwungen, sich selbst zu fragen:
Wie schnell verurteile ich? Wie sehr vertraue ich meinen eigenen Wahrnehmungen? Welche Wahrheit will ich glauben?
6. Das offene Prinzip der Geschichte
Der Titel "Once Upon Again" spielt auf Wiederholung an: Wiederkehrende Muster, wiederkehrende Fehler, wiederkehrende Sehnsüchte. Die Geschichte ist nicht nur ein Ereignis — sie ist ein Zyklus.
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